VW Crafter im Test (2018): Generation II wagt den Kraftakt Alleingang

20Es gibt Fahrzeugnamen, die sagen nicht viel aus. Es gibt aber auch solche, die packen einen mit der ersten Silbe. Der VW Crafter ist stolzer Besitzer eines Namens dieser Gattung, der  vor Kraft, Elan und Arbeitseifer strotzt: genau das, was man sich von einem Nutzfahrzeug wie einem Ford Transit oder einem Peugeot Boxer erwartet. Ob der von Grund auf neu entwickelte Crafter II diese Erwartungen auch im Test erfüllen kann? Das lesen Sie in unserem Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum VW Crafter:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Crafter II: kein Sprinter mehr

vw-crafter-aussen-vorneDer Crafter I, der von 2006 bis Ende 2016 in Düsseldorf und Ludwigsfelde vom Band lief, war das Produkt einer Kooperative von VW und Mercedes. In Anbetracht dessen verwundert es nicht, dass sich der Mercedes Sprinter und der kräftige VW so ähnlich sahen. Die Zusammenarbeit mit den Stuttgartern gehört nun der Vergangenheit an. Den Crafter II haben die Wolfsburger zur Gänze in Eigenregie entwickelt: Einerseits ein Wagnis, andererseits aber auch eine Chance, die eigenen Ideen umzusetzen. Zu diesen gehören insbesondere: Eine Vergrößerung des Laderaums, eine Verringerung des Verbrauchs – und insgesamt eine Steigerung der Alltagstauglichkeit. Beginnen wir mit dem Laderaumvolumen. Das ist wie der Crafter selbst gewachsen. Wie viel das Wolfsburger Nutzfahrzeug transportieren kann, hängt ganz von der gewählten Karosserievariante ab – und deren gibt es viele. VW offeriert den Crafter in vier Grundbauformen: Als Kasten- und als Pritschenwagen, als Pkw-ähnlichen Kombi; und als Fahrgestell-Version, die– je nach Branche – mit einem eigenen Aufbau versehen werden kann.

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vw-crafter-aussen-vorne-rechtsDiese Grundformen sind in zahlreichen Ausführungen und Größen lieferbar. Den Kastenwagen produziert VW bspw. in drei Dachhöhen und drei Fahrzeuglängen. Der 5,99 Meter lange Crafter Kastenwagen mit mittellangem Radstand und normalem Dach ist die Basisausführung. Bereits er bringt in seinem 1,73 Meter hohen und 3,45 Meter langen Laderaum 9,9 Kubikmeter, sprich vier Euro-Paletten, unter (als 3,0- oder 3,5-Tonner erhältlich). Die 7,4 Meter lange XXXL-Version mit dem Radstand „lang plus“ und einem Superhochdach fasst – dank eines 2,2 Meter hohen Laderaums – sogar 18,4 Kubikmeter: das sind sechs Euro- bzw. vier Euro-3-Paletten. Allen Varianten gemeinsam ist die einfache Beladung: Dank der nur 57 Zentimeter hohen Ladekante (zehn niedriger als bisher), der 1,31 Mal 1,59 Meter großen seitlichen Schiebetür; und den 270 Grad weit öffnenden Hecktüren. Und der Pritschenwagen? Den gibt es mit Einzel- und Doppelkabine; und mit einer bis zu 9,6 Quadratmeter großen Ladefläche.

Arbeitsplatz: modern, komfortabel & vernünftig motorisiert

vw-crafter-aussen-vorne-linksMit der Einzel- und Doppel-Kabine sind zwei gute Stichwörter gefallen. Denn ein großer Laderaum ist eines. Für eine hohe Produktivität braucht es überdies einen praktisch, sicher und komfortabel eingerichteten Arbeitsplatz. Mit dem kann der neue Crafter ebenfalls aufwarten – richtig komfortabel wird es allerdings erst gegen Aufpreis. Das Glanzlicht in dieser Beziehung ist sicherlich der „ergoComfort“-Schwingsitz, der 20 verschiedene Einstellungsmöglichkeiten bietet. Das Kurzresümee unserer Sitzprobe: einfach nur fein. Optional kann das neue VW-Nutzfahrzeugflaggschiff außerdem zur vernetzten Flottenmanagement-Filiale umfunktioniert werden: Per Telematik-Schnittstelle, dem mobilen System „ConnectedVan“ oder einer kundenspezifischen Speziallösung. Eine hohe Alltagstauglichkeit bringt der Crafter II schon von Haus aus mit. Er glänzt vor allem durch viele praktische Ablagen und Staufächer, in denen vom Werkzeug über den Aktenordner bis zum Handy alles seinen Platz findet. Im Laderaum wird die Praxistauglichkeit vom Universalboden, von maximal 14 Verzurrösen und der Möglichkeit zum flexiblen Regaleinbau gewährleistet.

Als Zwischenbilanz können wir festhalten: VW hat im neuen Crafter die meisten Vorhaben erfolgreich umgesetzt. Für ein Schluss-Fazit fehlen uns jedoch noch die Motoren und die Sicherheit. Bei den Motoren wartet VW mit drei per Common-Rail-System eingespritzten Vierzylinder-Turbodieseln auf. Sie leisten 102, 140 oder 177 PS. Dazu kommen zwei Getriebearten: Das Standard-6-Gang-Getriebe und das nagelneue 8-Gang-DSG. Im Endausbau sollen alle fünf Komponenten frei miteinander kombinierbar sein. Derzeit sind aber noch nicht alle Antriebskonfigurationen lieferbar. Und was können die Motoren? Dank eines Drehmoments von 300 bis 410 Nm treiben sie den Crafter auf jeden Fall grundverlässlich und recht kraftvoll an. Der Basisdiesel tut dies stets über einen Frontantrieb, die beiden stärkeren Selbstzünder wahlweise mit Front-, Heck- oder Allradantrieb. Der Heckantrieb hat dabei mehr Zugkraft zu bieten, der Allradantrieb mehr Grip. Sparsamer sind die Dieselaggregate wie versprochen auch. Die Normverbräuche sinken um ein paar Zehntelliter auf 7,4 bis 7,5 Liter bzw. 193 bis 196 Gramm CO2.

Crafter II: windschlüpfrig und besonders hilfsbereit

vw-crafter-aussen-vorne-1Die Ursache für die verbesserte Effizienz liegt allerdings nur zum Teil in der weiterentwickelten Motorentechnologie. VW konnte mit einem runderneuerten Design auch den Luftwiderstand des Crafter II deutlich senken. Der mindestens 2,35 Meter hohe – und gut zwei Meter breite – Hüne weist einen cw-Wert von 0,33 auf. Da steht so manches SUV schlechter im Wind. Dass der VW mit dem neuen Schnitt nicht nur windschlüpfriger, sondern auch ansehnlicher geworden ist, interessiert bei einem Nutzfahrzeug nur am Rand. Aber wenn Nutzen und Ästhetik Hand in Hand gehen, ist dagegen nichts einzuwenden. Wichtiger ist selbstredend, dass der Fahrer und das Ladegut sicher ans Ziel kommen.

Geht es nach der Zahl der verfügbaren Sicherheits- und Assistenzsysteme, dann ist der Crafter II das sicherste Nutzfahrzeug der Geschichte. Ab Werk installiert VW unter anderem ESP und ABS, ein Doppel-Signalhorn und eine Bremsbelagverschleiß-Anzeige sowie einen Berganfahr- und Seitenwindassistenten. In der „Trendline“-Ausführung kommen Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, eine Mobiltelefonschnittstelle und das Radiosystem „Composition Audio“ mit TFT-Display hinzu. Das Fahrassistenzsystem-Füllhorn wird optional und teils in Pakete gebündelt ausgeschüttet. Fast alles, was derzeit auf dem Markt ist, enthält bspw. das rund 3.500 Euro teure „Fahrassistenz-Paket 3“: Von der Rückfahrkamera über das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ (City-Notbremsfunktion, automatische Distanzregelung bis 160 km/h) bis zum Fernlicht-, Spurhalte- und Anhängerrangier-Assistenten.

Technische Daten des VW Crafter Kastenwagen

PS-Anzahl: min. 102 PS max. 177 PS
kW-Anzahl: min. 75 kW max. 130 kW
Antriebsart: Frontantrieb, 4×4-Antrieb oder Heckantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 7,2 l/100km max 9,2 l/100km
CO2-Emission: min. 187 g/km max. 237 g/km
Effizienzklasse: min. – max. –
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 34.410,04 Euro
Stand der Daten: 14.08.2018

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum VW Crafter Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Der VW Crafter II ist der erste Crafter-Spross, den VW als Eigengewächs hochgezogen hat. Die gesteckten Ziele – vom größeren Ladevolumen über den geringeren Verbrauch bis zum gesteigerten Alltagnutzen – konnten die Wolfsburger voll entfalten. Fehlt eigentlich nur noch ein guter Preis. Bei MeinAuto.de gibt es den neuen Crafter Kastenwagen ab 28.220 Euro, 18,5% bzw. gut 6.300 Euro unter dem Listenpreis. Der Pritschenwagen mit Doppelkabine startet ab 31.950 Euro durch.
4 von 5 Punkten

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