Subaru XV im Test (2018): das Kompakt-SUV boxt sich elegant in die nächste Runde

Subaru steht für trittsichere Allradantriebe, laufruhige Boxermotoren und wohlklingende Namen: Impreza, Levorg, Outlander – um einige zu nennen. 2011 rollten die Japaner ihr erstes kompaktes SUV auf den Markt, das sie mit dem seltsam nüchternen Titel XV bedachten. Am traditionellen Paar Boxer-Allrad hielten und halten sie fest. Auch der seit Januar erhältliche Nachfolger tritt mit ihm an. Was am XV II neu ist und was er der Konkurrenz – vom Audi Q3 bis zum Nissan Qashqai – entgegensetzen kann, klären wir im Test:

XV II – der Innenraum wächst, der Kofferraum stagniert

subaru-xv-2018-ausen-vorneHohe Verkaufszahlen waren nie das Markenzeichen von Subaru. Ein Vorteil dieser Eigenheit: Fahrer der „sechs Schwestern“ genießen ein wohldosiertes Maß an Exklusivität, das sie aus dem üblichen Erfolgs-SUV-Zug hervorblitzen lässt. Diese Besonderheit wird auch der zweiten Generation eignen. Zugleich hat der neue Subaru XV die eine oder andere Qualitäten hinzugewonnen. Bemängelt wurde am Vorgänger, dass der Platz nicht gleichmäßig zwischen den beiden Sitzreihen verteilt war. Diese Verteilung hat Subaru beim einige Zentimeter längeren Nachfolger besser getroffen. Hauptverantwortlich dafür ist der um drei Zentimeter auf 2,67 Meter angewachsene Radstand. Auch die Breite und die Höhe haben einige Zentimeter zugelegt. Der größere Freiraum zur Seite und zum Dach hin steigert das Sitzbehagen. Kurzum: Hinten sitzt es sich zu dritt und – über längere Strecken – zu zweit bequem – auch dank der nach wie vor festen Sitzpolsterung.

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subaru-xv-2018-innen-kofferraumEbenfalls gewachsen ist beim XV das Stauraumvolumen, das beim Vorgänger zu klein war. Leider bewegen sich die Zuwächse im homöopathischen Maßbereich. Subaru hat das Volumen des Kofferraums von 380 bis 1270 auf 385 bis 1.290 Liter gesteigert. Damit transportiert das 4,47 Meter lange SUV so viel wie ein VW T-Roc oder ein Mazda CX-3 (445 bis 1.290 bzw. 350 bis 1.260 Liter): die sind aber zwanzig Zentimeter kürzer. Die direkte Konkurrenz bringt mindestens einen Koffer mehr unter – beim gleichlangen Kia Sportage sind es 503 bis 1.492 Liter. Wer hofft, der Subaru mache diesen Mangel durch außergewöhnliche Variabilität oder Beladefreundlichkeit wett, wird enttäuscht sein. Das Angebot beschränkt sich auf eine asymmetrisch umklappbare Rückbank und eine ausziehbare Gepäckraumabdeckung.

Modernes Interieur und zwei angegraute Boxer

subaru-xv-2018-innen-cockpit-lenkradEin großer Praktiker wird der XV nicht mehr. Dafür hat er im Innenraum an Qualität gewonnen: dort, wo er bislang sowohl multimedial wie in Bezug auf die Verarbeitung trockene Fastenkost offerieren konnte. Der neue XV bietet eine sorgfältig zubereitete Alltagskost – und eine üppige noch dazu. Den größten Sprung schafft Subaru bei der Qualität. Von den Nähten der Bezüge über die Verkleidungen bis zu den Bedienknöpfen: alles wirkt eine Klasse hochwertiger. Erhalten geblieben ist dem kompakten SUV der ungestörte Bedienfluss. Intuitiv findet man den gesuchten Knopf dort, wo man hin fasst – und die gesuchte Information da, wo man hinblickt. Bestes Beispiel: Der zentrale, ab Werk sechs und ab der „Comfort“-Line acht Zoll große Touchscreen des Multimediasystem. Das beherrscht – serienmäßig wohlgemerkt – erstmals die Koppelung unserer schlauen Telefonapparate (via „Apple CarPlay“ und „Android Auto“) – und wartet mit einem DAB+-Radio, einem CD-Player und diversen Schnittstellen auf. Gestaffelt ist der Ausstattungsreichtum in drei Kategorie: „Trend“, „Comfort“ und „Exclusive“ beim schwächeren; und „Comfort“, „Exclusive“ sowie „Exclusive+“ beim stärkeren Motor.

subaru-xv-2018-innen-ruecksitzeDiese Aufzählung lüftet voreilig das Rätsel um die neuen XV-Antriebe. Es sind deren zwei und wie könnte es anders sein: es sind zwei Boxermotoren, beide Benziner. Der 4-Zylinder 1.6i geht als Sauger mit 114 PS und 150 Nm ans Werk (Kraftstoffverbrauch Benzin: 6,4 Liter auf 100 km, 145 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C). Der ebenfalls mit vier Brennkammern ausgestattete 2.0i spritzt das Gemisch direkt ein und leistet 156 PS bzw. 196 Nm (Kraftstoffverbrauch Benzin: 6,9 Liter auf 100 km, 155 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C). Sowohl der Sauger wie der Direkteinspritzer zeichnen sich durch einen ruhigen und kultivierten Lauf aus – die Kerntugenden des Boxers. Die Antrittskraft reißt uns hingegen nicht aus den Sitzen, vor allem nicht die des kleineren Aggregats (Spitze: 175 km/h, 0-100 in 13,9 Sekunden). Die überarbeitete Zweilitermaschine bringt die 1,4 Tonnen des XV flotter in Schwung – in 10,4 Sekunden von 0 auf 100 und höchsten auf 194 km/h. Mit ihrem Verbrauch lassen die Boxer indes keine grünen Bäume in den Himmel wachsen. Da der Diesel aus dem Angebot gestrichen wurde und alternative Antriebe nicht geplant sind, resümieren wir zwiespältig: Traditionen sind wichtig – aber nicht immer zukunftsweisend.

XV II – viel komfortabler und noch sicherer

subaru-xv-2018-ausen-seiteMit seinem permanenten Allradantrieb – samt variabler „Active Torque Vectoring“ Drehmomentverteilung – zeigt uns der Subaru XV umgehend, dass man mit Tradition zielsicher nach vorne stürmen kann: unabhängig vom Wetter oder Untergrund. Während der tadellose Auftritt des Allradantriebs zu erwarten war, überrascht uns die ruhige Gangart des fix installierten stufenlosen CVT-Getriebes. Der Kunstgriff, ihm sieben künstliche Gänge unterzujubeln, zahlt sich aus. Nur abrupte Antritte quittieren die Boxer mit an dezentem Jaulen, das an fernes Wolfsgeheul gemahnt. Da das SUV mit seinen Kletterfähigkeiten dem Canis lupus alle Ehre macht, seien ihm diese gelegentlichen Aufschreie verziehen. Zumal die Japaner eine pointierte Schwäche des Vorgängers, das ungelenke Fahrwerk, ausmerzen konnten. Möglich wurde das durch die neue Plattform, die den Schwerpunkt absenkt und die Karosserie leichter und steifer werden ließ. Eine feinfühligere Radaufhängung verstärkt diese Effekte, sodass sich der neue XV auch auf asphaltiertem Geläuf zu bewegen weiß. Fahrbahnschäden bügelt er elegant aus; trotzdem muss die direkter ausgelegte Lenkung nicht länger mit Samthandschuhen angefasst werden, um das große Aufschaukeln zu verhindern.

subaru-xv-2018-ausen-hintenDass der Subaru XV die Sicherheit der Insassen und der anderen Verkehrsteilnehmer dennoch mit Argusaugen beobachtet, bringt ihm beim Euro-NCAP-Sicherheitstest die Bestnote ein. Überzeugen kann er sowohl im Bereich der Erwachsenen- wie der Kindersicherheit – und in dem der Fahrerassistenzsysteme. Das ab Werk installierte „Eyesight“-System verdiente sich im Test ein Sonderlob. Mit Hilfe einer Stereokamera warnt es vor Kollisionen, es hält sicher Abstand, die Geschwindigkeit sowie die Spur – und es leitet im Notfall eine Bremsung ein. Gegen Aufpreis hilft der neue XV auch beim Spurwechseln und beim Überwachen des Querverkehrs bzw. des Toten Winkels. LED-Hauptscheinwerfer packt Subaru beim stärkeren Motor in die Serienausstattung – da wird so mancher Konkurrent das Nachsehen haben.

Technische Daten des Subaru XV:
PS-Anzahl: min. 114 PS max. 156 PS
kW-Anzahl: min. 84 kW max. 115 kW
Antriebsart: 4×4 Allradantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 6,4 l/100km max 6,9 l/100km
CO2-Emission: min. 145 g/km max. 155 g/km
Effizienzklasse: min. C max. C
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 22.980 Euro
Stand der Daten: 08.03.2018

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Subaru XV Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Subaru hat bei der zweiten Generation des XV die Schwächen ausgebügelt. Der Innenraum ist größer und hochwertiger geworden – das Fahrwerk überzeugt auch auf normalen Straßen. Der Kofferraum bleibt allerdings klein und die Boxermotoren eine Rarität, die in dieser Form – insbesondere in puncto Verbrauch – nicht mehr zeitgemäß ist. Auf MeinAuto.de gibt es das neue SUV zeitgemäß vergünstigt ab 20.148 Euro, das liegt 14,5% oder umgerechnet gut 3.300 Euro unter dem Listenpreis.

     
4 von 5 Punkten

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