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Cupra Formentor im Test: Wie gut ist das erste eigene Sport-SUV der Seat-Tochter?

Die leistungsstärksten Seat-Modelle ziert seit jeher der Titel “Cupra”. Seit 2018 haben sie bei der Submarke “CUPRA” eine neue Heimat gefunden. Nach dem kompakten Sportler Cupra Leon und dem Kompakt-SUV Cupra Ateca debütierte 2020 das erste Eigengewächs der Tochter: das 4,45 Meter lange Sportwagen-SUV Formentor. Was der BMW-X2- und Audi-Q3-Sportback-Gegner kann, zeigt er uns im Test.

Inhalte des Testberichts zum Cupra Formentor:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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Cupra Formentor: aktuell zwei, bald fünf Motoren mit bis zu 400 PS

Der Formentor ist das erste eigenständige Modell der Seat-Submarke Cupra. Wofür Cupra steht, wissen Seat-Enthusiasten indessen schon länger. Für Cup Racing oder, anders gesagt: für atemberaubende Fahrleistungen, die man sonst nur auf der Rennstrecke erleben darf. Wofür der neue Cupra Formentor steht, ist noch offen. Offiziell vorgestellt wurde das sportliche SUV-Coupé im März 2020, ausgeliefert wird es seit dem Herbst. Aber was rollt da zu den Händlern und auf die potentiellen Kunden zu? Laut Seat eine 4,45 Meter lange und 1,84 Meter breite Symbiose aus Sportwagen und SUV. Mit dieser Einheit steht der Formentor freilich nicht alleine da. Hochleistungs-Sports-Utility-Vehicles gibt es in dieser Größenordnung einige: den BMW X2 M 35i z.B.; oder den Audi Q3 Sportback RS und den Mercedes GLA AMG. Will der Neuling von Cupra gegen sie bestehen, muss er einiges bieten. Die Seat-Tochter lässt sich deshalb auch nicht lumpen; das zeigt bereits der flüchtige Blick ins Motorenregal. Neun Antriebe werden im Vollausbau zur Wahl stehen, eingeteilt in die zwei Kategorien “Cupra Formentor” und “Cupra Formentor VZ“; VZ steht dabei für “veloz”, spanisch für schnell.

Aktuell sind zwei Motoren im Angebot. Das eine Triebwerk ist der Vierzylinder-Turbobenziner 1.5 TSI. Er gehört mit 150 PS und 250 Nm in die erste Kategorie. Seine Leistung wird ab Werk von einem manuellen 6-Ganggetriebe übertragen; optional von einem automatischen 7-Gang-DSG (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 5,3-5,4/6,7-7,0 Liter auf 100 km, 123/126/142-158 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Die beiden Antriebsvarianten arbeiten engagiert und kultiviert – für ein Cupra-Modell fehlt ihnen, unserer Meinung nach, aber das nötige Feuer. Das entfacht erst der 2.0 TSI 4Drive mit 7-Gang-DSG. Er gehört mit seinen 310 PS sowie 400 Nm Spitzendrehmoment eindeutig in die “VR”-Kategorie (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 7,7/8,7 Liter auf 100 km, 175/197 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse D). Mit seinen Leistungswerten spielt er unter den sportlichen SUVs ganz vorne mit.

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Formentor mit erstklassigem Fahrwerk & bald auch als PHEV

Die Zahlen aber sind das eine. Zieht der Cupra Formentor VZ aber auch so gnadenlos an wie die Premium-Konkurrenten? Zweifellos. Mit seinem kräftig beatmeten, 310 PS starken Zweiliter-Aggregat sprintet das SUV in unter fünf Sekunden aus dem Stand auf hundert Stundenkilometer; exakt sind es 4,9. Das ist ein Hauch schneller als der Mercedes und gleich schnell wie der BMW. Selbstredend ist die Sprintzeit mit dem “VZ” zumal um Sekunden schneller als jene mit der 1,5-Liter-Maschine: konkret um vier Sekunden. Das “4Drive”-Allradsystem erweist sich dabei als kongeniale Werksbeigabe. Die Beschleunigung des 2.0 TSI kulminiert schließlich bei 250 km/h: künstlich, sprich elektronisch abgeregelt. Beim Formentor 1.5 TSI ist bei knapp 200 km/h Schluss. Die Frage ist nun: Ist hier endgültig Schluss oder geht noch mehr bzw. geht es auch anders? Auf beide Fragen wird der Cupra Formentor 2021 mit einem Ja antworten können. Zum einen werden dieses Jahr andere Antriebstechnologien das Sortiment bereichern. Angekündigt ist sowohl ein Turbodiesel (TDI) wie der Plug-in-Hybird 1.4 TSI e-Hybrid mit 245 PS (Kraftstoffverbrauch: noch keine Angaben).

Letzterer zeigt aktuell bereits im Cupra Leon, dass er Sparsamkeit und Sportlichkeit unter einer Haube vereinen kann. Das ultimative Prunkstück der Cupra Formentor Antriebsriege aber wird ein anderer Motor sein: der 400 PS und 480 Nm starke Fünfzylinder-Turbobenziner 2.5 TFSI, der bereits den Audi RS3 und dem RS Q3 Sportback nach vorne peitscht. Er wird den Cupra Formentor optional auf bis zu 280 Stundenkilometer beschleunigen. Aber: Das neue Sport-SUV der Seat-Tochter hat mehr zu bieten als nur eine vielseitige und leistungsstarke Antriebspalette. Der Formentor weiß im Test auch mit seinem Fahreigenschaften zu unterhalten; in der von uns gefahrenen “VZ”-Variante mit 310 kann er uns gar begeistern. Ab Werk sorgt bei ihm eine adaptive Fahrwerksregelung DCC für die perfekte Abstimmung in allen Lebenslagen. Wer genüsslich übers Land gondeln will, wählt über das Sportlenkrad den “Comfort“-Modus. Wer Gas geben will, wird mit den Modi “Sport” und “CUPRA” bestens bedient. Und wer den allgemeinen Trampelpfaden entfliehen möchte, klinkt sich mit dem “Offroad“-Modus aus.

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Sportlich-elegantes Design – hochwertige Einrichtung & Ausstattung

Damit aber nicht genug. Wer keine Lust auf Fahrwerkseinstellungen von der Stange hat, hat über den “DCC-Touch-Slider” die Möglichkeit, die Dämpfer in 15 Stufen fein auf den eigenen Geschmack abzustimmen. Bei der Umsetzung der Einstellungen in puren Fahrspaß kann der Fahrer getrost auf die Qualitäten des elektrohydraulischen Allradsystems vertrauen. Die elektronische Differenzialsperre steuert das Drehmoment für jedes Rad so, dass kein Moment verloren geht. Die Positionierung in unmittelbarer Nähe zum hinteren Differential sorgt für eine ideale Gewichtsverteilung des Cupra Formentor. Der elektrische Bremskraftverstärker seinerseits gewährleistet, dass wir die unbändige Bremskraft der 18-Zoll-Brembo-Bremsanlage fein dosieren können. Die Bremsen reagieren außerdem schneller und können einen Teil der Bremsenergie zurückgewinnen. Um die Gunst der Kunden zu gewinnen, braucht es aber noch mehr – nicht zuletzt ein attraktives Design und Interieur. Offenbar scheint die junge Seat-Tochter Cupra aber auch diesbezüglich ein goldenes Händchen zu haben. Während bei anderen die Absätze wegbrechen, verbuchen die Spanier weiterhin einen Zulauf.

Die Gründe für den Erfolg führt der Cupra Formentor exemplarisch vor Augen. Die Spanier haben ein beeindruckend athletisches SUV auf die vier 19-Zoll-Räder gestellt: mit kurzen Überhängen, kräftig hervortretenden Radhäusern und Sicken, einer hohen Schulter – und einer eleganten Dachlinie, wie sie für die neue Unterart der SUV-Coupés typisch ist. Innen wiederholt sich der überzeugende Eindruck. Der Cupra Formentor ist elegant, modern und exklusiv eingerichtet: mit seinen Einlagen in gebürstetem Alu, mit seinem virtuellen Cockpit und der LED-Ambiente-Beleuchtung. Beim Platz- und Stauraumangebot zeigt das Sport-SUV darüber hinaus seine praktischen Qualitäten. Im Kofferraum lassen sich 450 bis 1.505 bzw. 420 bis 1.475 (4Drive) Liter verstauen. Der 4,36 Meter große BMW X2 und der 4,41 Meter lange Jaguar E-Pace  können mit 470 bis 1.355 bzw. 425 bis 1.234 Litern nur teilweise mithalten. Dass die weitgehend digitalisierte Bedienung in der Testpraxis nie vollends überzeugen kann, ist ein Makel: der jedoch auch an der Lernresistenz der Tester liegen kann. In puncto Konnektivität und Sicherheit lässt die Ausstattung des Cupra Formentor aber in keinem Fall einen Makel erkennen.

Technische Daten des Cupra Formentor

PS-Anzahl: min. 150 PS max. 310 PS
kW-Anzahl: min. 110 kW max. 228 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4-Antrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 5,4 l/100km max. 7,7 l/100km
CO2-Emission: min. 123 g/km max. 175 g/km
Effizienzklasse: min. B max. D
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 31.489 Euro
Stand der Daten: 23.02.2021

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Cupra Formentor Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Cupra Formentor vereint als erstes Eigengewächs der Seat-Tochter alle Eigenschaften, die man von einem “Cupra” erwartet. Das Sportwagen-SUV der Mittelklasse sieht klasse aus, ist erstklassig ausgestattet – und in seiner Klasse eines jener Modelle mit dem besten praktischen Eigenschaften. Die großen Trümpfe freilich sind das ausgezeichnete Fahrwerk und die vielseitige Motorenpalette: neben dem 150-PS-Einstiegsbenziner steht aktuell eine 310-PS-Maschine; bald werden ein Plug-in-Hybrid und ein 2,5-Liter-400-PS-Monster folgen. Bei MeinAuto.de startet das neue Sport-SUV aus dem Hause Seat ab 25.533 Euro durch: 21,3% bzw. knapp 6.700 Euro günstiger als gelistet.


5 von 5 Punkten


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