Citroën C-Elysée im Test: kompakter Geheimtipp?

Bisher war der Citroën C-Elysée nur in China, in Nordafrika und in Teilen Süd-, Mittel- sowie. Osteuropas erhältlich. Ende 2015 kam die kompakte Stufenheck-Limousine, ein eineiiger Zwilling des Peugeot 301, nach Spanien und Portugal – und nun lässt er sich auch in Deutschland nieder. Ob das Konzept „viel Raum zum günstigen Preis“ hierzulande ebenfalls aufgeht? Im Test nehmen wir uns dieser Frage an.

Neuer Citroën: ein Elysium für Raum-Fahrer

citroen_c-elysee_2016_ausen_vorne_dynamischDer Citroën C-Elysée soll die Kundenschaft mit zwei Tugenden für sich gewinnen: einem großzügigen Platzangebot und einem niedrigen Preis. Diese beiden Eigenschaften in ein und dasselbe Kompaktklassen-Modell zu packen ist jedoch kein Leichtes. Insbesondere für den kleinen Preis müssen Abstriche in Kauf genommen werden. Aber auch die begrenzten Abmessungen eines Kompaktklasslers wollen clever genutzt werden. Sonst wird das nichts mit dem großzügigen Platzangebot. Interessanterweise reizt Citroën für die Stufenheck-Limousine die in der Kompaktklasse üblichen Außenmaße aber gar nicht ganz aus. Mit 4,43 Metern in der Länge ist der C-Elysée bspw. um gut zwanzig Zentimeter kürzer als der Opel Astra Viertürer. Dennoch offeriert der Franzose innen viel Platz, nicht zuletzt ein Verdienst des 2,65 Meter langen Radstandes.

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citroen_c-elysee_2016_hinten_innen_sitzeDeshalb bleibt im Fond selbst bei ganz ausgefahrenen Vordersitzen noch genügend Beinfreiheit für 1,8 Meter große Erwachsene. Die hinteren Kopfstützen sind jedoch weniger großzügig ausgefallen und verdienen ihren Namen kaum – zum Stützen sind sie schlicht zu klein. Der Stauraum hingegen darf mit einem Volumen von 506 Litern getrost als solcher angesprochen werden. Zum Vergleich: Die kompakte Stufenhecklimousine von Mazda, der Mazda 3, verstaut im Kofferraum trotz einer Überlänge von rund fünfzehn Zentimetern nur 419 Liter; und der Opel Astra Viertürer packt auch nicht mehr als 460 Litern ein. Wie viel daraus bei umgelegten Rücksitzlehnen wird, das verschweigen die Hersteller bei den Stufenheck-Modellen traditionsgemäß. Kein Geheimnis ist indessen, dass sich die Lehnen der Citroën-Rückbank im Verhältnis 60:40 umlegen lassen. Außerdem wollen wir nicht verschweigen, dass der Kofferraumdeckel des C-Elysée einen Griff vermissen lässt: Er kann nur per Fernbedienung oder per Lenkradtaste geöffnet werden. Dafür versteckt sich unter dem Ladeboden ein weiteres, 20 Liter großes Staufach.

Ausstattung: schlicht und praktisch

citroen_c-elysee_2016_innen_cockpitDas Versprechen eines üppigen Platzangebots erfüllt der Citroën C-Elysée also voll und ganz. Bereits ein rascher Blick in die Preisliste verrät aber, dass der Preisdruck die Franzosen tatsächlich zu Abstrichen zwang. Während die Preisliste bei anderen mittlerweile zu Büchern anwachsen, passt beim kompakten Franzosen alles auf fünf Seiten. Kein Wunder, gibt es doch lediglich eine Ausstattungslinie, die Basisausstattung „Selection“. Hier ist aber alles Wesentliche inkludiert, vom ABS über sechs Airbags, die manuelle Klimaanlage, elektrische Fensterheber (vorne) und ein Audiosystem mit CD-Spieler und USB-Anschluss bzw. Bluetooth-Schnittstelle.

Die verwendeten Materialien und ihre Verarbeitung sind überdies solide, besonders hochwertig sind sie naturgemäß nicht. Die Sitze verfügen aber über eine feste Polsterung, sodass man auch längere Ausfahrten bequem absitzen kann. Leider lassen sie sich nur in Längsrichtung und in der Höhe verstellen. Wem diese Ausstattung zu karg ist, der kann seinen C-Elysée noch ein wenige feiner herausputzen – und zwar mit zwei Style- und einem Komfort-Paket für 500 respektive 400 Euro. Das Style-Paket 1 gibt es für den Basisbenziner PureTech 82, das Style-Paket 2 lediglich für den einzigen Diesel im Regal. Das ist allerdings keine Einschränkung: Denn beide Style-Pakete enthalten fast identische Extras (16-Zoll-Leichtmetallfelgen, 15-Zoll-Ersatz bzw. Notrad, Chromeinfassung für die Seitenfenster).

Benziner-Duo trifft Diesel-Single

citroen_c-elysee_2016_ausen_seite_dynamischDamit sind wir beim Motorenangebot angelangt, das Citroen ähnlich schlicht hält wie die Ausstattungslinien. Drei Motoren stehen im Regal, zwei davon sind Benziner, keiner von ihnen wird von einem Turbo unterstützt. Da die beiden auch keine Hubraumgrößen sind, ist von vornherein klar: Ein Beschleunigungsfeuerwerk werden die beiden nicht abbrennen. Und so kommt es auch. Der Dreizylinder-Basisbenziner PureTech 82, ein Sauger mit 1,2 Litern Hubraum, 82 PS und 118 Nm bei 2.750 Touren, beschleunigt die Stufenheck-Limousine kultiviert in gemächlichen 13 Sekunden von 0 auf 100; und auf 168 km/h in der Spitze. Der Verbrauch geht mit 4,9 Litern nach Norm (114g CO2) und 6,4 Litern im Test in Ordnung. Der 1,6 Liter große Vierzylinder VTi 115 zieht mit seinen 115 PS und 150 Nm kräftiger an (188 km/h, 9,4 Sekunden 0 auf 100); er gönnt sich aber schon nach NEFZ 6,4 Liter (148g) – zu viel für einen Sparmodell.

citroen_c-elysee_2016_ausen_hinten_dynamischDer Vierzylinderdiesel ist das glatte Gegenteil. Er klingt und läuft zwar etwas rau, packt aber bereits bei niedrigen Touren kräftig zu. Der 0-100-Spurt gelingt mit ihm in unter 11 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt knapp über 180 km/h. Für eine kompakte Limousine allemal gut genug. Wichtiger noch: Der Diesel kommt mit 3,8 Litern (98g) nach Norm und 4,8 Litern im Test aus. Einziger Wermutstropfen. Mit ihm kostet der C-Elysée rund 3.000 Euro mehr als mit dem Basisbenziner PureTech 82 – und gut 1.500 Euro mehr als mit dem VTi 115. Unabhängig von der Motorisierung können wir der Stufenhecklimousine abschließend jedoch ein sehr gutes Zeugnis in puncto Fahrwerksabstimmung ausstellen. Sie federt geschmeidig, schaukelt trotzdem nicht übermäßig auf und lenkt überdies präzise ein.

Fazit zum Citroën C-Elysée Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |

Der Citroen C-Elysée überzeugt bei seinem Deutschland-Debüt mit einem großzügigen Platzangebot, einer schlichten, aber praktischen Einrichtung – und einem harmonisch abgestimmten Fahrwerk. Definitiv ein Geheimtipp also, denn auch der Preis ist wie versprochen niedrig. Bei MeinAuto.de kostet der Franzose ab 12.626 Euro, rund 5,8% bzw. 800 Euro günstiger als beim Hersteller.

     
5 von 5 Punkten

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