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Volvo kündigt neue Fahrzeuge an

13 Elektro- und Hybridmodelle bis 2030

23.09.2026 | Volvo will sein Modellangebot bis 2030 deutlich ausbauen. Insgesamt 13 neue Elektro- und Hybridmodelle sind geplant - eine Produktoffensive, die der schwedische Hersteller in seiner 99-jährigen Geschichte bislang nicht verfolgt hat.

Auf einen Blick:

  • 13 neue E- und Hybridmodelle bis 2030
  • 7 Modelle für westliche Märkte, 6 für China
  • E-Autos und Hybride sollen zulegen
  • Technikbasis: HuginCore, SPA2 und SPA3
  • Gemeinsame Teile sollen auf 30 Prozent steigen
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Sieben Modelle für westliche Märkte

Die neuen Fahrzeuge sollen unterschiedliche Zielgruppen und Märkte ansprechen. Volvo will dabei sowohl vollelektrische Modelle als auch Hybridfahrzeuge anbieten: Während Hybride Kunden ansprechen sollen, die dem Umstieg auf Elektroantrieb noch zurückhaltend gegenüberstehen, richtet sich das Angebot an vollelektrischen Fahrzeugen an den wachsenden E-Auto-Markt. Volvo erwartet, dass beide Antriebsarten ihren Marktanteil innerhalb des eigenen Portfolios verdoppeln können. Sieben der insgesamt 13 geplanten Modelle sind für die westlichen Märkte vorgesehen, sechs weitere für China.

Mit der Produktoffensive will Volvo nach Angaben von Präsident und CEO Hakan Samuelsson seine Position im Premiumsegment ausbauen. Gleichzeitig soll das Vertriebsmodell einfacher und transparenter werden. Vorgesehen sind unter anderem transparente Preise, gebündelte Angebote und Fahrzeuge, die in Schnelllieferversionen angeboten werden können.

Gemeinsame Technik soll Kosten senken

Für die westlichen Märkte setzt Volvo bei den neuen Modellen auf die Rechenplattform HuginCore sowie die bereits eingesetzten Architekturen SPA2 und SPA3. Weil in diese technischen Grundlagen bereits investiert wurde, sollen die Entwicklungskosten für kommende Fahrzeuge begrenzt werden. In China will Volvo weiterhin mit dem Mutterkonzern Geely zusammenarbeiten und dabei auf die eigene Software-Basis setzen. Auch bei der Hardware-Beschaffung sollen gemeinsame Lösungen für niedrigere Kosten sorgen.

Bis 2030 will Volvo den Anteil gemeinsam genutzter Fahrzeugteile von derzeit zehn auf 30 Prozent erhöhen. Samuelsson bezeichnete die Rahmenbedingungen für die Autoindustrie als schwierig und verwies zugleich auf die neue Strategie als Antwort des Unternehmens auf die veränderten Marktbedingungen.

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