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Neuer Tankrabatt beschlossen

Sprit wird ab Oktober bis zu 17 Cent günstiger

25.09.2026 (Update) | Der neue Tankrabatt ist beschlossen. Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat der befristeten Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel zugestimmt. Vom 1. Oktober bis zum Jahresende soll sich dadurch eine Entlastung von bis zu 16,7 Cent je Liter ergeben. Für das Inkrafttreten fehlt noch die Unterzeichnung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Auf einen Blick:

  • Bis Ende Dezember bis zu 17 Cent weniger je Liter
  • Energiesteuer sinkt um 14 Cent je Liter
  • Rund 2,5 Milliarden Euro für Bund und Länder
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KI-generiert
Aus einer Zapfpistole an einer Tankstelle fließt Kraftstoff. In der vergrößerten, hängenden Sprit-Träne ist eine 1-Euro-Münze als Symbol für die Kraftstoffpreise zu sehen. (KI-generiert)
© MeinAuto.de

Bundesrat stimmt Tankrabatt zu

Der Bundestag hatte das Gesetz am 25. September mit 434 Ja-Stimmen gegen 128 Nein-Stimmen beschlossen. Der Bundesrat verzichtete anschließend darauf, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Damit ist das parlamentarische Verfahren abgeschlossen. Damit der Tankrabatt wie geplant am 1. Oktober in Kraft treten kann, muss Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz noch unterzeichnen.

Die Energiesteuer auf Benzin und Diesel soll um 14,04 Cent je Liter sinken. Einschließlich der dadurch geringeren Mehrwertsteuer ergibt sich eine rechnerische Entlastung von 16,7 Cent pro Liter. Die Steuerausfälle werden auf bis zu 2,5 Milliarden Euro geschätzt. Bund und Länder wollen die Kosten jeweils zur Hälfte tragen.

Weitergabe an Autofahrer ist nicht garantiert

Die Mineralölunternehmen sind gesetzlich nicht verpflichtet, die Steuersenkung vollständig an die Kunden weiterzugeben. Wie viel der Entlastung tatsächlich an den Tankstellen ankommt, hängt daher von der Preisgestaltung ab. Die Bundesregierung erwartet eine Weitergabe des Rabatts an die Verbraucher.

Der Tankrabatt ist Teil eines umfassenderen Entlastungspakets. Anfang 2027 soll zusätzlich ein Spritpreisdeckel eingeführt werden, der den Spielraum für Preiserhöhungen begrenzen soll. Wie der Höchstpreis berechnet werden soll, steht bislang noch nicht fest.

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