Audi A3 modernisiert
Mehr Bildschirm, weniger Tasten
Auf einen Blick:
- Neues Curved Display mit 11,9- und 12,8-Zoll-Bildschirmen
- Klimabedienung und weitere Funktionen wandern ins Display
- Neue Assistenzsysteme inklusive Ampel- und Parkautomatik
- Bis zu 143 Kilometer elektrische Reichweite im Plug-in-Hybrid
- Marktstart im September 2026 ab 31.850 Euro
Curved Display bestimmt das neue Cockpit
Audi hat den A3 für das Modelljahr 2026 technisch und optisch überarbeitet. Die Änderungen betreffen sämtliche Varianten der Baureihe – vom Sportback über die Limousine und den A3 allstreet bis hin zu den Sportmodellen S3 und RS3. Im Fokus der Modellpflege steht ein neu gestalteter Innenraum, der stärker auf digitale Bedienung setzt als bisher.
Zentrales Element ist ein neues Curved Display, das aus einem 11,9 Zoll großen digitalen Kombiinstrument und einem 12,8 Zoll großen MMI-Panoramadisplay besteht. Gleichzeitig verabschiedet sich Audi von weiteren klassischen Bedienelementen. So entfallen unter anderem zahlreiche physische Tasten im Cockpit, während Funktionen wie die Klimabedienung stärker in die Touchscreen-Oberfläche integriert werden. Auch die bisherigen Lenkradtasten weichen einer neuen Bedienlösung mit integrierter mechanischer Walze. Ergänzt wird das Interieur durch neue Materialien, eine überarbeitete Instrumententafel und eine induktive Smartphone-Ladeschale mit bis zu 25 Watt Leistung.
Mehr Automatisierung im Alltag
Parallel zum neuen Cockpit erweitert Audi das Angebot an Fahrerassistenzsystemen. Diese werden künftig in den Paketen Tech, Tech plus und Tech pro angeboten. Das zentrale System ist der adaptive Fahrassistent plus, der Geschwindigkeitsregelung und Spurführung kombiniert und bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h arbeitet.
Neu sind unter anderem automatisierte Spurwechsel auf Autobahnen, ein selbstständiges Abbremsen vor roten Ampeln sowie ein automatisches Wiederanfahren bei Grün. Erstmals nutzt das System zudem Schwarmdaten und Online-Informationen, um die Fahrgeschwindigkeit an den Verkehrsfluss anzupassen oder die Spur auch ohne klar erkennbare Fahrbahnmarkierungen zu halten. Die Online-Funktionen sind für drei Jahre inklusive und anschließend kostenpflichtig verlängerbar.
Parken per Smartphone
Auch beim Parken soll der A3 künftig mehr Aufgaben selbst übernehmen. Vier Umgebungskameras ermöglichen eine 360-Grad-Darstellung der Fahrzeugumgebung in einer dreidimensionalen Ansicht. Die Parkassistenten können erkannte Parklücken selbstständig ansteuern und übernehmen dabei Lenkung, Beschleunigung, Bremsen und Gangwechsel.
In höheren Ausstattungsstufen lässt sich das Fahrzeug sogar per Smartphone aus engen Parklücken heraus- oder hineinmanövrieren. Neu ist außerdem das sogenannte trainierte Parken. Dabei kann der Fahrer bis zu fünf individuelle Parkmanöver mit einer Länge von jeweils bis zu 50 Metern speichern und später automatisiert ausführen lassen. Darüber hinaus erweitert Audi die Konnektivität über die myAudi-App. Fahrzeugdaten wie Reifendruck, Tankfüllstand, Reichweite oder der Status von Türen und Fenstern können aus der Ferne abgerufen werden. Auch das Ver- und Entriegeln sowie die Steuerung der Standheizung sind per Smartphone möglich.
Antriebe bleiben unverändert
An der bekannten Modellvielfalt hält Audi fest. Neben Sportback, Limousine und dem höhergelegten A3 allstreet bleiben Benzin- und Dieselmotoren mit 116 beziehungsweise 150 PS im Programm. Die Plug-in-Hybrid-Modelle leisten 204 oder 272 PS und sollen nach WLTP bis zu 143 Kilometer rein elektrisch zurücklegen können. Die Batterie lässt sich per Gleichstrom in rund 30 Minuten laden. Gleichzeitig steigt die Anhängelast der Hybridversionen auf 1.700 Kilogramm.
Auch die Sportmodelle S3 und RS3 bleiben Bestandteil der Baureihe. Der S3 verfügt weiterhin über 333 PS, während der RS3 von einem 400 PS starken Fünfzylinder angetrieben wird. Beide Modelle besitzen Allradantrieb, Torque Splitter und eigenständige Lichtsignaturen. Die überarbeitete A3-Familie kommt Mitte September 2026 in den Handel. Die Preise starten bei 31.850 Euro für den A3 Sportback, während der Plug-in-Hybrid mindestens 45.350 Euro kostet. Für den S3 werden ab 57.200 Euro fällig, der RS3 beginnt bei 68.500 Euro.
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