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Kia PV7 auf der IAA vorgestellt

Neuer Elektro-Transporter startet 2027

14.09.2026 | Kia hat auf der IAA Transportation in Hannover (14. bis 20. September 2026) den neuen PV7 vorgestellt. Der elektrische Transporter ergänzt den kleineren PV5 und soll ab der zweiten Jahreshälfte 2027 in Europa als Cargo- und Passenger-Version angeboten werden.

Auf einen Blick:

  • Zwei NMC-Akkus mit 71,5 und 96,2 kWh
  • Bis zu 200 kW Leistung und 420 Nm Drehmoment
  • Bis zu 8 m³ Laderaum und 1.200 kg Nutzlast
  • Passenger-Version mit bis zu neun Sitzen
  • Marktstart in Europa ab der zweiten Jahreshälfte 2027
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Zwei Batterien und 800-Volt-Technik

Der bis zu 5,35 Meter lange PV7 basiert auf der speziell für elektrische Nutzfahrzeuge entwickelten E-GMP.S-Plattform mit ebenem Fahrzeugboden. Für den Antrieb stehen zwei NMC-Batterien mit 71,5 und 96,2 kWh zur Verfügung. Der Frontantrieb leistet bis zu 200 kW (272 PS) und entwickelt maximal 420 Nm. Eine Allradversion soll später folgen. Für den PV7 Cargo mit der größeren Batterie nennt Kia eine Reichweite von bis zu rund 460 Kilometern nach WLTP-Kriterien. Die deutsche Homologation steht allerdings noch aus.

Beim Laden setzt der PV7 auf ein 800-Volt-System. An einer 350-kW-Schnellladestation soll sich die Batterie laut Kia in rund 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden lassen. Hinzu kommen Vehicle-to-Load-Anschlüsse mit 230 Volt, über die sich beispielsweise Werkzeuge oder andere elektrische Geräte betreiben lassen. Die Ladeanschlüsse sitzen serienmäßig an der Fahrzeugfront, ein zusätzlicher Anschluss am Heck ist optional.

Viel Platz für Fracht und Passagiere

Als PV7 Cargo ist der Transporter für Logistik, Lieferdienste und Flotten vorgesehen. Je nach Ausführung stehen bis zu 6,1 Kubikmeter Laderaum in der Langversion beziehungsweise bis zu 8,0 Kubikmeter beim Hochdach zur Verfügung. Die Nutzlast beträgt maximal 1.200 Kilogramm, bei der Langversion sind bis zu drei Europaletten möglich. Angeboten werden unter anderem unterschiedliche Hecklösungen sowie Varianten mit zwei oder drei Sitzplätzen.

Der PV7 Passenger ist dagegen für Personen- und Shuttletransporte ausgelegt und bietet bis zu neun Sitze. Die Sitzreihen lassen sich je nach Version verschieben oder herausnehmen, wodurch unterschiedliche Innenraumkonfigurationen möglich sind. Vorgesehen sind außerdem unter anderem eine separate Klimaregelung im Fond und USB-C-Anschlüsse mit bis zu 100 Watt. Kia plant neben den beiden Grundversionen weitere Varianten, darunter ein Fahrgestell mit Fahrerhaus und verschiedene Umrüstlösungen. Insgesamt soll die PV7-Palette nach dem Marktstart auf 23 Varianten wachsen.

Digitale Funktionen und Assistenzsysteme

Im Innenraum setzt Kia auf das Infotainmentsystem Pleos Connect auf Basis von Android Automotive OS. Es bietet Navigation, App-Integration und Over-the-Air-Updates, ergänzt um einen sprachgesteuerten Assistenten. Für Fahrer und Passagiere stehen je nach Ausführung Displays mit 12,9 und 14,6 Zoll zur Verfügung. Der PV7 soll damit sowohl im gewerblichen Alltag als auch bei Shuttle- und privaten Einsätzen eingesetzt werden können.

Die technische Ausstattung wird durch zahlreiche Assistenzsysteme ergänzt. Dazu zählen unter anderem ein Autobahnassistent, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung, ein Spurhalteassistent, ein Frontkollisionswarner, eine Rundumsichtkamera und ein ferngesteuerter Parkassistent. Für Flottenbetreiber sind zudem digitale Funktionen für Fahrzeugverwaltung, Ladeplanung, Wartung und Ferndiagnose vorgesehen.

Mit dem PV7 baut Kia sein elektrisches Nutzfahrzeugangebot über den bereits erhältlichen PV5 hinaus aus. Der Elektro-Van tritt unter anderem gegen Ford E-Transit, Mercedes eSprinter und VW e-Crafter an. Preise und finale technische Daten für Deutschland stehen noch aus.

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