Auch wenn der Ioniq Hyundais einzige Kompaktlimousine ist, optisch sticht er nicht als einzigartig, als “unique” heraus. Bei den Modellen der neuen Submarke für Hyundais Elektroautos soll das anders werden: so viel verrät das erste Exemplar, der Ioniq 5, auf den ersten Blick. Mit der kompakten Limousine hat das 4,64 Meter lange CUV optisch wenig gemeinsam. Das dürfte auch bei der Sport-Limousine Ioniq 6 und beim SUV Ioniq 7 so sein – jenen Stromern, die bis 2024 unter dem Label “Ioniq” folgen sollen.
Das Trio baut auf ein und derselben technischen Plattform auf, der “Electric Global Modular Platform”, kurz E-GMP genannt. Sie nutzt möglichst viele umweltfreundliche Materialien, erlaubt den Einsatz eines modularen E-Antriebsstrangs, neuester Konnektivitäts- beziehungsweise Assistenzlösungen – und sie setzt auf eine 800-Volt-Technologie statt der gängigen 400-Volt-Variante. Der Vorteil: Die “Ioniq”-Elektroautos können so ungleich schneller geladen werden und zugleich andere Verbraucher mit Energie versorgen. Was es mit diesem bidirektionalen Laden auf sich hat, dazu später mehr.