Opel Vivaro 2014 Test: die hohe Ästhetik der Nützlichkeit

Nach dreizehn Jahren ist es nun so weit: die zweite Generation des Opel Vivaro rollt runderneuert zu den Händlern. Zunächst tritt der Vivaro ausschließlich in der Nutzfahrzeugvariante „Kastenwagen L1H1“ auf, ab September aber kommt auch die bis zu neun Personen fassende Combi-Variante. Welche Neuheiten der Opel Vivaro im riesigen Laderaum mitbringt? Wir haben es getestet.

Vivaro: noch größer, noch nützlicher

opel vivaro 2014

© GM Company.

Bevor wir uns jedoch ganz dem Nutzwert widmen, soll zunächst die Ästhetik im Mittepunkt stehen. In dieser Hinsicht gibt es vor allem von der Front des in England zusammengeschraubten Vivaro Neues zu berichten. Die seltsame Kuppel über der Fahrerkabine hat Opel bspw. ganz kassiert, der Kühlergrill wurde dafür massiv vergrößert und mit neuen Stilelementen wie einer glänzenden Querspange und schnittigen Scheinwerfern aufgewertet. Doch nicht nur außen, auch innen darf sich der Vivaro-Fahrer über eine verfeinerte Optik freuen. Hierfür haben die Rüsselsheimer ins reichhaltige Sortiment des Entwicklungspartners Renault-Nissan gegriffen und dem Vivaro ein modernes, Pkw-ähnliches Cockpit verpasst. Gefällig und praktisch zugleich sind etwa das neue Navi samt 7-Zoll-Farb-Touchscreen, die Bluetooth-Telefonfreisprecheinrichtung und die gut ablesbaren Instrumente. Die ein oder andere Chromspange in und um die Mittelkonsole verleiht dem Cockpit einen Hauch mehr Wohnlichkeit, insgesamt aber dominiert in Hartplastik gepresste Nützlichkeit. Doch das ist gut so, denn mit dem Vivaro soll schließlich in erster Linie gearbeitet und nicht gefaulenzt werden.

Deshalb wollen wir uns jetzt auch den funktionalen Neuerungen im Vivaro II widmen. Zu diesen zählt bspw. der wandlungsfähige Beifahrerdoppelsitz, dessen Mittelstück im Nu zu einem praktischen Schreibtisch mit Klemmbretthalter und Laptopaufnahme umfunktioniert werden kann. Über die vielseitige Beifahrer-Doppelsitzbank gelangen wir auch zur Kernkompetenz des Vivaro, dem Transport. Rüstet man den Kastenwagen nämlich mit der optionalen FlexCargo-Blechtrennwand auf, kann – mit Hilfe der Durchladeoption unterhalb der Doppelsitzbank – Ladegut mit bis zu 415 Zentimetern Länge transportiert werden (Aufpreis der Trennwand 270 Euro ohne, 330 mit Fenster).

Die wesentlichen Transporttugenden bringt der Vivaro allerdings schon von Haus aus mit. So ist er in der zweiten Generation um gut 20 Zentimeter gewachsen und misst der Länge nach nun satte 4.99 Meter – in der Kurzversion wohlgemerkt. Wem das noch zu wenig ist, für den hat Opel die um 40 Zentimeter längere Langfassung im Talon. Dann verfügt der Vivaro nicht nur über eine Ladefläche von 1,2 auf 2,4 Meter, sondern auch über ein Ladevolumen von maximal 8,6 m³ und eine Nutzlast von 1,2 Tonnen. Dabei finden schon in der kurzen Vivaro-Ausführung drei EURO-Paletten locker in Reih und Glied Platz, die über die serienmäßig installierte Ladungssicherung (u.a. Verzurrösen auf drei Ebenen) einfach zu sichern sind.

Beim Vivaro Kombi hingegen kann der riesige Laderaum im Handumdrehen mit zwei weiteren, komfortabel gepolsterten Sitzreihen bestückt werden. Je nach Sitzkonstellation passen in den Kombi dann entweder bis zu 9 Personen – oder zwischen 1.000 und 5.200 Liter Ladegut (5.900 Liter in der Langversion).

Dieselmotoren: einfach oder doppelt aufgeladen

opel vivaro 2014 hinten

© GM Company

Platz und Transportraum hat der neue Vivaro also mehr als genug, doch wie sieht es mit seiner Qualität als Antreiber aus? Nun, Opel hat bei den Motoren für die zweite Generation jedenfalls einmal mächtig nachgebessert und sich wiederum beim Entwicklungspartner Renault bedient. Dabei setzen die Rüsselsheimer durchweg auf 1,6 Liter Dieselkraftwerke mit 4 Zylindern. Von Common-Rail-Einspritzer stehen dabei vier Ausbaustufen zur Verfügung, die entweder auf einen oder auf zwei Turboladern setzten. Die einfach aufgeladenen 1.6 CTDI produzieren 90 oder 115 PS bzw. 260 oder 300 Nm Spitzendrehmoment. Die 1.6 CTDI Biturbo leisten hingegen 120 oder 140 PS und 320 respektive 340 Nm und sind ebenso wie die schwächeren Selbstzünder jeweils mit einem Sechsgang-Getriebe gekoppelt.

Im Test haben wir den kleineren der beiden Biturbo-Diesel ausführlich ausprobiert und festgestellt: der neue arbeitet nicht nur laufruhig und leise, sondern auch mit ausreichend Verve, um Gerät und Mannschaft flott zum Einsatzort zu bringen. Verantwortlich dafür ist in erster Linie das bereits ab 1.500 Touren anliegende Drehmomentmaximum. Die Spritzigkeit geht dabei, insbesondere mit Start-Stopp-System, nicht zu Lasten des Verbrauchs: Opel notiert 5,7 bis 6,4 Liter Normverbrauch, wobei man im Alltag rund 1,5 Liter draufschlagen darf.

Apropos schlagen: das Durchschlagen von Fahrbahnschäden ist im Vivaro dank der komfortablen Abstimmung kaum zu spüren. Ob Arbeitstrupp oder Kindergartenklasse, die Insassen kommen mit Opels neuem Kastenwagen also stets wohlbehalten an, auch weil der Vivaro jetzt noch mehr Sicherheit bietet als sein Vorgänger.

Fazit: Der Opel Vivaro wurde in der zweiten Generation rundum verbessert – die Optik ist gefälliger, der Innenraum hochwertiger und der Laderaum größer. Mit den neuen Dieselmotoren ist Opel zudem auch ein Fortschritt bei der Leistung und beim Verbrauch gelungen. Und wie sieht es mit dem Preis aus? Bei MeinAuto.de gibt es den Opel Vivaro Kastenwagen schon ab 19.640 Euro, mehr als 31% bzw. 8.860 Euro günstiger als in der Herstellerliste; der Opel Vivaro Kombi kann ab 21.207 Euro vorbestellt werden. (nau)

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