Opel Cascada 1.6 SIDI: ein offener Lebenskünstler

Der Opel Cascada, er führt ein eigenständiges, unabhängiges Dasein, irgendwo zwischen dem Astra – dessen Cabrio-Version er seit 2013 ersetzt – und dem Insignia, von dem die meiste Technik stammt. Anders als diese beiden aber geht der Cascada mit einem offenen Fahrzeughimmel auf Tour. Wir haben das Opel-Cabrio auf dieser Tour begleitet und unsere Erkenntnisse in einem Testbericht festgehalten.

1.6 SIDI – ganz irdisch, recht kräftig und halbwegs genügsam

Der neue Opel Cascada 2013 vorneEbenfalls mit an Bord war auf unserer Tour der 1.6 SIDI – und nein, bei ihm handelt es sich nicht um einen Astromech-Droiden wie den berühmten R2D2 aus der Starwars-Saga. Der 1.6 SIDI ist schlicht und einfach ein direkt eingespritzter, per Turbo aufgeladener Reihenvierzylinder mit 1.598 Kubikzentimetern Hubraum. Der Namenszusatz weist auf die Direkteinspritzung hin, weltmännisch legt der Hersteller hier freilich die englischen Bezeichnungen zu Grunde. Im Falle des Vierzylinderbenziners im Cascada steht SIDI für Spark Ignition Direct Injection. Bevor wir uns mit derlei Wortklaubereien aber die Stimmung verderben, lassen wir den 200 PS starken Ottomotor für sich selbst sprechen. Den völlig neu entwickelten Antrieb offeriert Opel übrigens auch in einer etwas schwächeren, 170 PS starken Ausführung. Wir wollen aber das Haupthaar richtig flattern lassen und haben uns deshalb für die stärkere Variante entschieden. Der 1.6 SIDI mit 200 PS und 280 Nm Spitzendrehmoment – und zusätzlichen 20 Nm im Overboost-Modus – ist überhaupt der kräftigste Motor im Cascada-Sortiment, auch wenn ihm der 2.0 Biturbo-Diesel mit seinen 195 PS ziemlich nahe kommt.

Doch jetzt endgültig zurück zum Top-Turbobenziner, der offenbar nicht wirklich zu Wort kommen kann. Das mag auch daran liegen, dass der 1.6 SIDI die leisen Töne bevorzugt, läuft er doch über fast den ganzen Drehzahlbereich ruhig und kultiviert. Und auch bei der Kraftentfaltung packt der Direkteinspritzer nie wirklich den Hammer aus, der das Cabrio ruckartig nach vorne wuchten würde. Er schiebt indes bereits ab rund 1.500 Touren kräftig an und lässt bis in lichte Drehzahlhöhen kaum nach. Die null-hundert-Sprintzeit ist mit 9,2 Sekunden demzufolge auch nicht wirklich weltbewegend, die Spitzengeschwindigkeit von 235 Stundenkilometern lässt die lange Haarpracht der Kollegin aber äußerst beschwingt im Wind tanzen. Der neue Benzinmotor liefert damit die perfekte Grundlage für ein erfrischendes Cabrio-Vergnügen. Können die restlichen Zutaten hier mithalten?

Cascada – auf flinken Sohlen dank OPC

Der neue Opel Cascada 2013 hintenAuf der Suche nach einer Antwort legen wir an der nächsten Tankstelle gleich einen Stopp ein. Der Verbrauch ist ja nicht selten ein Spielverderber – und die 6,7 Liter bzw. 158 Gramm CO2-Ausstoß, die Opel im Datenblatt anführt, lassen uns trotz serienmäßiger Start-Stopp-Technologie (Ecoftec) nichts Gutes ahnen. Der 1,7 Tonnen schwere Cascada aber überrascht und der Bordcomputer tut die Wahrheit kund. 7,5 Liter schluckt der 1.6 SIDI im Schnitt, das ist zwar nicht galaktisch, aber doch überraschend nahe am Normverbrauch. Natürlich kann man mit dem Cabrio auch um einiges mehr Superbenzin verbrennen, wenn man fleißig mit der gut abgestimmten 6-Gang-Hanschaltung arbeitet.

Zur zügigen Fahrweise lädt auch des Cascadas Abstimmung ein. Das Fahrwerk haben die Rüsselsheimer nämlich von der Performance-Spielart des Astra, dem Astra OPC übernommen. Dort muss es 280 PS und 400 Nm Spitzendrehmoment auf die Straße bringen, weshalb es im Cascada einige Reserven hat. Die nutzt es, um dem Cabrio ein beschwingtes und leichtfüßiges Fahrverhalten zu spendieren, das zu möglichst vielen und schnellen Lastwechseln einlädt. Das ESP sorgt dabei gewissenhaft dafür, dass wir es mit dem Lastwechseln nicht übertreiben; die Bremsen verstehen ihr Handwerk ebenso ausgezeichnet, nur das genussvolle Dahingleiten liegt dem Serienfahrwerk nicht wirklich. Das bringt dem Opel erst das knapp 1.000 Euro teure adaptive Fahrwerk (Flexride) bei, das für eine ausgedehnte Tour passenderweise einen bequemen Tour-Modus parat hält.

Ein flottes Faltdach und die Krux mit dem Gepäck

So – was fehlt uns jetzt noch zum idealen Cabrio? Ein gutes Dach auf jeden Fall, das beim Cascada wie beim Astra-Cabrio aus Stoff ist. Das tut seinen geräuschdämmenden Fähigkeiten aber keinen Abbruch, sodass wir uns bei geschlossenem Verdeck auch auf der Autobahn noch unterhalten können. Außerdem zieht sich das Dach jetzt bis Tempo 50 elektro-hydraulisch zurück – und zwar in weniger als 20 Sekunden. Wer von den flatternden Haaren die Nase voll, der braucht zudem lediglich die Fenster hochkurbeln und schon reduzieren sich die Winde innen auf die Stärke eines Lüftchens. Getrübt wird das offene Vergnügen indessen durch die zu hohe Sitzposition und durch den für ein fast 4,7 Meter langes Auto sehr kleinen Kofferraum. Cabrio hin oder her, 280 Liter sind wirklich nicht viel. Das Audi A5 Cabrio offeriert bei einer ähnlichen Länge immerhin 320 Liter, das BMW 4er Cabrio gar 370.

Fazit: Der Opel Cascada ist ein rundum gelungenes Cabrio mit nur wenigen Schwächen. Ein wenig mehr Liebe zum Detail, ein wenig mehr Platz fürs Gepäck und ein wenig mehr Feuer unter der Haube – und es wäre perfekt. Der Preis passt aber schon jetzt. Bei MeinAuto.de kostet der Cascada mit dem 200 PS starken 1.6 SIDI ab 23.473 Euro, das sind 24% bzw. 7.500 Euro weniger als beim Händler.

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