Opel Adam Open Air im Test (2018): Multitalent betritt die offene Bühne

Opels Miniflitzer Adam ist ein Multitalent, das unterschiedlichste Rollen besetzt. Er überzeugt als Nostalgiker, der dem Firmengründer Ehre erweist; ebenso als Buntspecht, Verwandlungskünstler oder Hoffnungsträger. Ob der Adam unter der Führung des PSA-Konzerns eine Zukunft hat, ist dennoch ungewiss. Der Umbau der Architekturen könnte ihm zum Verhängnis werden. Verbessert es die Chancen, wenn sich der Adam von seiner offensten Seite zeigt? Wir suchen im Test mit dem Adam-Cabrio die Antwort.

Inhalte des Testberichts zum Opel Adam Open Air:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Adam „Open Air“ tourt als Cabrio-Limousine

opel-adam-aussen-vorne-linksNehmen wir es bierernst, ist der Opel Adam „Open Air“ wie er offiziell heißt, kein waschechtes Cabrio: sondern eine Cabriolimousine. Bei der öffnet sich nur das Dach, die Türen- und Fensterfronten bleiben samt Rahmen unbeirrbar stehen. Sie schützen die Insassen vor Wind und Wetter, während das offen Dach sie den Duft der Freiheit schnuppern lässt. In der Theorie ist diese Cabrio-Variante die ideale Kombination zweier Konzepte – eine, die sich gerade in der Klasse der Minis großer Beliebtheit erfreut. Der Fiat 500C und das DS3 Cabrio setzen ebenfalls auf diese Spielart. Wie gut sie im Alltag funktioniert, hängt  von der Qualität der Umsetzung ab. In der ersten Disziplin, dem Öffnen und Schließen des Dachs, weiß der Adam „Open Air“ zu überzeugen. Das schwarze „Swing Top Stoff“-Faltdach zieht sich flugs – in ca. fünf Sekunden – bis knapp vor die C-Säulen-Linie zurück; bis Tempo 140 kann es jederzeit geschlossen werden. Das führt uns zur zweiten Disziplin: dem Schutz der Passagiere.

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opel-adam-aussen-seite-linksAn den grundlegenden Schutzeigenschaften gibt es wenig auszusetzen: das Dach ist dicht und hält Nässe und Wind zuverlässig fern. Gegen die Abfallprodukte der Antriebe, die Abgase, wirkt das Stoffdach hingegen nicht hundertprozentig. Während einer langen Tunnelfahrt kann ein unangenehmer Abgasgeruch an die Nase dringen. Dessen Intensität ist ähnlich, wie die, wenn wir bei einer herkömmlichen Limousine vergessen, die Lüftung abzustellen. Dieses Manko stört nur in Einzelfällen, die mangelnde Geräuschdämmung indes fällt regelmäßiger auf. Als wir das Stoff-Dach zum ersten Mal bei Autobahn-Tempo schließen, sind wir uns nicht sicher, ob uns das auch gelungen ist. Die Fahrgeräusche wurden nur unmerklich leiser. Aber: Freiheit und Offenheit verlangen Zugeständnisse ab – Cabrio-Fahrer sind sich dessen wohl bewusst. Sie wissen auch, dass diese Nachsicht immer wieder reich belohnt wird. Ein Beispiel von vielen. Währen man sich in einer herkömmlichen Limousine durch eine Hitzewelle schwitzt, surft man sie im Cabrio einfach erfrischt ab.

Adam-Interieur: klein aber fein

opel-adam-aussen-vorne-verkehrAngesichts solcher Vergnügungen sind wir großzügig bereit, weitere Zugeständnisse zu machen – auch, weil einige Schwächen nicht nur den Adam „Open Air“ betreffen, sondern die meisten anderen Cabrios aus dem A-Segment. Ein Fixpunkt in der Mängelliste: das überschaubare Platzangebot. Der offene Adam weicht dort vom Klassentrend ab, wo es bei einem Kleinstwagen-Cabrio zählt: namentlich vorne. Die Fahrerin/der Fahrer und seine Begleitung/ihr Begleiter können im Cockpit ungestört dem Frischluft- und Multimedia-Genuss frönen. Ob Köpfe, Knie- oder  Schultern und Ellbogen, selbst mit 1,90 Metern stoßen sie kaum an beengende Grenzen. Auf den zwei Rücksitzen können wir das nur für Mitreisende behaupten, die deutlich unter 1,70 Meter groß sind. Ähnlich beengt geht es im hintersten Abteil, dem Kofferraum zu. Befinden sich die Rücksitze in der Standard-Stellung, fast der 3,7 Meter lange Adam „Open Air“ 170 Liter Gepäck; bei umgelegten Lehnen sind es 663 Liter. Zum Vergleich: Der Fiat 500 bietet ein Stauraumvolumen von 185 bis 610, das Mini-Cabrio eines von 215 bis 731 Litern; aus der Reihe tanzt allein das Smart Fortwo Cabrio, das trotz seiner Kürze (2,7 Meter) 260 Liter verstaut.

opel-adam-aussen-hinten-rechtsWährend der Opel im Fond und Kofferraum knausert, trägt er bei der Interieur- und Motor-Auswahl die Spendierhosen. Der offene Kleine aus Rüsselsheim baut auf dem Adam Jam auf: D.h. er hat fix eine manuelle Klimaanlage, ein Lederlenkrad, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen an Bord. Ergänzt wird diese Ausstattung beim „Open Air“ durch verchromte Einstiegsleisten an den Türschwellern und eine spezielle Sitzpolsterung (Kombination aus Stoff- und Ledernachbildung). Bei der Konnektivität legt Opel ab Werk nicht alles auf den Tisch. Installiert wird das CD-Radio-3.0 mit Bluetooth-Audiostreaming und einer Bluetooth-Schnittstelle für maximal fünf Mobiltelefone, einem USB-Anschluss plus einer Lenkradfernbedienung. Voll verbunden ist man für 350 Euro Extra – denn dann unterhält das „Radio IntelliLink 4.0“ mit 7-Zoll-Touchscreen, vollumfänglicher Smartphone-Integration und Sprachsteuerung. Opels Online-Diensteservice „OnStar“ ist im Cabrio für ein Jahr serienmäßig mit von der Partie.

„Open Air“ mit quirligem Fahrwerk & reichem Antriebssortiment

opel-adam-aussen-vorne-rechtsWas fehlt dem kleinen Frischluft-Feger noch? Ein Motor, der auch bei Flaute für frischen Wind sorgt; und ein Fahrwerk sowie Bremsen, die mit diesem Schwung zu Rande kommen. Dem ersten Anspruch werden nicht alle Antriebe im Sortiment gerecht. So richtig Gas geben nur die 90 und insbesondere die 110 PS starke Variante des Dreizylinder-Turbo 1.0 Direct Injection Turbo (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,4/4,9 Liter auf 100 km, 101/112 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Dem Alu-Aggregat assistiert ein 6-Gang-Getriebe, das mithilft, die 0-100-Spurztzeiten unter 12 bzw. 10 Sekunden zu drücken. Die anderen Benziner – 1,2 oder 1,4 Liter großer Vierzylinder-Sauger – ragen weder in puncto Leistung noch Verbrauch heraus; dafür sind sie günstig in der Anschaffung. Am günstigsten im Betrieb ist der Adam „Open Air“ mit dem 1.4 Ecotec LPG – eine bivalente 87-PS-Maschine, die mit Benzin und flüssigem Autogas genährt werden kann (Kraftstoffverbrauch Benzin/Autogas: 5,7/6,7 Liter auf 100 km, 132/121 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse D/C).

Das Dach ist offen, der Motor läuft und der Gang ist eingelegt: die Bühne ist frei fürs Fahrwerk, die Assistenten und die Bremsanlage. Das Fahrwerk zeigt auf, wenn das Szenenbild passt, sprich wenn es städtisch geprägt ist. Hier fühlen sich die Federn, Dämpfer und die Lenkung wie zu Hause; der starre Geradeauslauf auf der Autobahn ist den dreien hingegen nicht auf den Leib geschneidert. Die Bremsen sind weniger sensibel: Sie packen in jeder Situation kraftvoll zu, sodass das Cabrio aus Tempo 100 nach rund 36 Metern stillsteht. Der serienmäßig verbaute Bremsassistent holt stets das beste aus der Bremsanlage heraus. Der Parkassistent seinerseits sorgt dafür, dass wir auch beim Einparken eine gute Figur machen – wie es sich für ein elegantes Cabrio eben gehört. Knapp 600 Euro Aufpreis sind dafür angemessen, insbesondere da es einen Toten-Winkelwarner dazu gibt.

Technische Daten des Opel Adam Open Air

PS-Anzahl: min. 70 PS max. 115 PS
kW-Anzahl: min. 51 kW max. 85 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell
Kraftstoffart: Benzin oder Gas
Verbrauch (kombiniert): min. 4,8 l/100km max 5,8 l/100km
CO2-Emission: min. 111 g/km max. 133 g/km
Effizienzklasse: min. B max. D
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 15.630,00 Euro
Stand der Daten: 14.08.2018

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Opel Adam Open Air Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Der Opel Adam „Open Air“ holt das Frischluftvergnügen in die Stadt. Dort überzeugt das Konzept der Cabrio-Limousine und das Adam-Gesamtpaket auf ganzer Linie. Jenseits der 100 km/h wird es hingegen laut – und gelegentlich auch ein wenig stickig. Bei MeinAuto.de öffnet sich die Adam-Cabrio-Welt ab 12.458 Euro, 24,5% oder knapp 3.800 Euro früher als vom Hersteller empfohlen.

4 von 5 Punkten

 

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