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Nissan Leaf 2020 vs. e-Golf VII: Wer ist besser, der E-Klassiker oder der E-Volkswagen?

Der Nissan Leaf ist das weltweit meistverkaufte Elektroauto – der Golf mit über 35 Millionen verkaufter Exemplare eines der meistverkauften Autos überhaupt. Die Variante mit batterie-elektrischem Antrieb gibt es seit 2014; 2017 wurde sie überarbeitet. So richtig will der E-Golf aber nicht in Schwung kommen. Hat er gegen den gerade überarbeiteten Leaf II überhaupt den Funken einer Chance? Der Vergleich macht sicher.

Leaf 2020 mit mehr Leistung und mehr Reichweite

Nissan_Leaf_außen_front_bewegung

Der Vergleich mag – gerade aus der Sicht des e-Golf VII – unfair, überhart erscheinen: aber er entspricht den realen Gegebenheiten. Dafür, dass der e-Golf 2017 auf der 7., mittlerweile alten Generation aufbaut, kann der Kunde nichts – ebenso wenig wie für die Tatsache, dass der 2017 veröffentlichte Leaf II jüngst technisch wie optisch aufgefrischt wurde. Beide stehen im direkten Wettbewerb, beide kommen für Kunden, die nach einem kompakten Stromer suchen, in Frage. Doch welches der beiden ist das bessere E-Auto? Die Frage, wie gut ein E-Auto ist, berührt zig Aspekte. Eine Kernfrage ist die nach den Fahrleistungen und der Reichweite. Hier lassen wir am besten die Zahlen sprechen. Der um zwei Jahre erfahrenere e-Golf darf sich als erster präsentieren. Seine permanentmagneterregte Synchronmaschine (PSM) quetscht 136 PS und 290 Nm aus ihren Spulen (Stromverbrauch: 13,8 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Übersetzt wird die Kraft von einer komfortablen 1-Gang-Automatik. Das Duo schafft es, den rund 1,6 Tonnen schweren Elektro-Golf: in 9,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100; und auf höchstens 150 km/h zu beschleunigen.

Diese Werte eigenen dem e-Golf seit dem Facelift 2017: bei dem hat er knapp 20 PS bzw. 10 km/h zugelegt; und – noch wichtiger – rund 12 kWh an Batteriekapazität gewonnen. Knapp 36 kWh fasst der ca. 320 Kilo schwerer Lithium-Ionen-Akku seither: eine Energie, die in der Praxis ohne externes Nachladen laut VW 170 bis 230 Kilometer vorhält. Im Test kommen wir meist um die 200 Kilometer weit; das WLTP-Norm-Messverfahren kommt auf 233 km. So weit zum Golf – beim Nissan Leaf gibt es auf die Frage nach der Leistung und Reichweite seit 2019 zwei Antworten. Die eine heißt Nissan ZE1 40 kWh: dahinter verbirgt sich eine 150 PS und 320 Nm starke Wechselstrom-Synchronmaschine (Stromverbrauch: 20,6 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Sie arbeitet mit einem stufenlosen Automatikgetriebe und einem 40 kWh großen Akku zusammen.Gemeinsam treiben sie den ebenfalls rund 1,6 Tonnen schweren Leaf zu einem 0-100-Sprint von 7,9 Sekunden; und einer Spitzengeschwindigkeit von 144 km/h. Die Energie des Akkus reicht laut WLTP 270 km, laut unseren Tests für rund 240.

Reichweite hat ihren Preis – der e-Golf ist mindestens 5.000€ günstiger

VW e-Golf Außenfront in Bewgung

Als Zwischenergebnis halten wir fest. Wie zu erwarten ist der jüngere E-Kompakte, der Nissan Leaf, spritziger und ausdauernder: und zwar um einiges. Dafür aber ist der e-Golf mit einem Listenpreis von 31.900 Euro erheblich günstiger. Der Nissan Leaf ZE1 40 kWh kostet mit 36.800 Euro knapp 5.000 Euro mehr – nur einen Teil dieser Preisdifferenz kann die bessere Grundausstattung des Japaners wettmachen. Beim Nissan sind bspw. eine Wärmepumpe zur Reichweitenoptimierung (975 € beim Golf) –  und teilautonome Assistenten wie die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelanlage, die Notbremsfunktion und der Spurhaltehelfer wie der Totwinkel-Warner ab Werk verbaut. Der Leaf wirft aber noch einen zweiten Vorzug in die Vergleichswaagschale: die größere Auswahl – was uns zur zweiten Antwort führt. Sie hört auf den Namen Leaf ZE1 62 kWh und bezeichnet die 2019 eingeführte zweite Leaf-Variante: den e+ mit 218 PS und 340 Nm (Stromverbrauch: 18,5 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+).

Obwohl um gut 100 Kilo schwerer, zieht der Leaf e+ beträchtlich schneller von dannen: in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 und in der Spitze auf 157 km/h. Sein größtes Plus aber ist die bessere Effizienz respektive die höhere Reichweite. Die 62-kWh-Batterie reicht laut WLTP-Norm für 385 Kilometer und laut unseren Tests für rund 350 – da muss der e-Golf praktisch schon das zweite Mal zum Nachladen stehen bleiben. Die Vorzüge des “e+”-Modells haben jedoch ihren satten Aufpreis. Der beläuft sich auf rund 6.000 Euro gegenüber dem Standard-Leaf – und auf gar 11.000 im Vergleich mit dem e-Golf. Wiederum müssen wir ins Treffen führen, dass der Leaf e+ besser ausgestattet ist: z.B. mit dem 360° Around View Monitor und dem teilautonomen “ProPILOT”-Assistenten. Trotzdem. Um 11.000 Euro kann man sich einen zusätzlichen Kleinwagen leisten, eine Standard-Einbauküche – oder eine 5 kWp große, 1-A-PV-Anlage samt Speicher. Das wirft die Frage auf, ob es am Leaf sonst noch Qualitäten gibt, die den Mehrpreis rechtfertigen.

Ladeleistung & Ladedauer, Kosten & Praxistauglichkeit

VW e-Golf Ladeleistung

Ein weiteres wichtiges Qualitätskriterium für E-Autos ist die Ladeleistung bzw. die Ladedauer. Lange Ladezeiten sind in Verbindung mit einem kleinen Akku in Alltag Gift. Wie ist es um den e-Golf in dieser Hinsicht bestellt? Ab Werk nicht berauschend. Die maximale Wechselstromladeleistung liegt bei 3,6 kW; der Akku braucht so über 10 Stunden zum Vollladen; mit einer Wallbox lässt sich die Ladedauer auf gut fünf Stunden halbieren. Das Schnellladen an einer öffentlichen Gleichstrom-Ladesäule geht ungleich schneller: hier ist der Akku in einer Dreiviertelstunde zu 80% geladen. Die dafür erforderliche CCS-Ladedose und das entsprechende Kabel kosten allerdings 800 Euro. Nissan liefert den Leaf schon ab Werk mit diesem Zubehör aus; außerdem laden der Onbord-Lader und die Wallbox mit mehr Power (6,6 bzw. 22 kWh). Ein echter Schnelllader ist aber auch der Japaner nicht. Aufgrund der höheren Batteriekapazität dauert ein Mal Aufladen an der Wallbox zu Hause gut 7 bzw. 11 Stunden. Das Schnellladen nimmt 60 bzw. 90 Minuten in Anspruch.

 

Nissan_Leaf_LadeleistungKurzum: Was das Laden betrifft, ist der e-Golf trotz der schlechteren Ladeinfrastruktur schneller als der Leaf. Dafür muss man den VW viel öfter nachladen und einen Teil des Ladezuberhörs extra zahlen. In einer anderen Praxistauglichkeitsprüfung – dem Platz- und Stauraumangebot – schenken sich die zwei wenig: mit leichten Vorteilen für den Nissan. Ein Beispiel: Der Leaf verstaut im Heck 385 bzw. 400 Liter (je nach Batteriegröße); der VW deren 341. Die Nase vorne hat der Leaf auch bei den E-Auto-spezifischen Fahreigenschaften. Dank des neuen “e-Pedal”-Systems beherrscht er serienmäßig das One-Pedal-Driving. Damit können wir ihn fast ausschließlich mit dem Gaspedal fahren: das Bremsen übernimmt die Rekuperation. Im e-Golf lassen sich zwar vier verschieden starke Rekuperationsstufen einstellen: doch selbst in der stärksten B-Stufe reicht die Verzögerungskraft der Rekuperation nicht, um echtes One-Pedal-Driving umzusetzen. Bei der Qualität der Einrichtung und Verarbeitung behält der e-Golf jedoch eindeutig die Oberhand. Der Leaf hat in der zweiten Generation aber aufgeholt; auch bei der Bedienung: sie ist geht jetzt spürbar einfacher von der Hand.

 

Konkurrenzmodelle

In unserem Autohaus online sind die zwei kompakten Stromer nicht die einzigen E-Autos. Unter den preiswerten Neuwagen finden sich u.a. auch: den Kia e-Niro ab 29.747 Euro und 18,1%, den Hyundai Ioniq Elektro ab 27.523 Euro und 23,4%; und den BMW i3 ab 29.401 Euro und 26,3% Neuwagen Rabatt. Eine Finanzierung, z.B. über unsere unser  Auto Leasing ab 0,9% und 0 Euro Anzahlung, ist auf Anfrage auch jederzeit möglich.

Fazit des Vergleichs

Der Nissan Leaf II ist zweifellos das bessere E-Auto: ob mit dem 150 PS Motor und der 40-kWh-Batterie oder mit dem 218-PS-Antrieb und dem 62 kWh großen Akku. Er fährt deutlich schneller, effizienter und weiter als der VW e-Golf 7; besser ausgestattet ist der Nissan außerdem. Der VW aber ist weiterhin das hochwertigere Auto – und das aktuell um Klassen günstigere: nicht nur in puncto Anschaffungspreis, sondern auch in Bezug auf die laufenden Kosten: Bei letzteren kommt der e-Golf um 100 bzw. 200 Euro pro Monat günstiger. Bei MeinAuto.de bekommen Sie indes beide E-Autos unvergleichlich günstig: der Leaf 2020 startet ab 29.340 Euro – 22,5% bzw. knapp 8.300 Euro günstiger als gelistet; der e-Golf ab 20.387 Euro  37,4% bzw. fast 12.000 unter der UVP.


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