Mini Cabrio vs. Smart Fortwo Cabrio: Wer baut das bessere Stadtcabrio?

Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte, sagt das Sprichwort. Streiten werden sich in unserem Test zwei kleine Cabrios: das Mini Cabrio und das Smart Fortwo Cabrio – und zwar um die Vorherrschaft in der Stadt. Ob sich dabei der Dritte, sprich der Kunde freut? Das wird unser Test weisen. Also Klappe auf, Bericht ab.

Der Parklücken- und Platzangebots-Test

Smart Fortwo Cabrio 2015 außen dynamisch hintenDass es sich bei unserem Test um ein ungleiches Duell handelt, lässt sich nicht bestreiten. Das Fortwo Cabrio von Smart ist zwei Klassen kleiner als das Mini Cabrio. 2,7 Meter misst der offen Smart in der Länge, ein Maß, welches das 3,9 Meter lange Mini Cabrio – mit einem Radstand von 2,48 Metern – beinahe zwischen den beiden Achsen vorweisen kann. Ungleich aber heißt nicht zwangsläufig unsinnig, wie wir vom Duell David gegen Goliath wissen – zumal es auch bei uns einen Favoriten und einen Außenseiter gibt. Aufgrund der Abmessungen muss in unserem Testduell das Fortwo Cabrio als Favorit gelten. Mit seinem ultrakurzen Radstand von 1,87 Metern und einem Wendekreis von weniger als 7 Metern parkt es längst in jeder Parklücke, ehe das Mini Cabrio überhaupt weiß, ob es für ihn eine passende Lück gibt. Mit einem Wendekreis von fast 11 und einer Länge von 3,82 Metern ist der jüngste Mini – die erste Generation war 3,63 Meter lang, der Ur-Mini gar nur 3,05 – kein Meister der Parklücke mehr.

mini_cooper_s_cabrio_2016_ausen_vorne_dynamischOb das der Grund ist, warum so mancher Mini gerne in zweiter Spurt hält? Das wissen wir nicht, aber wir wissen, dass die erste Runde im Stadtcabrio-Zweikampf an den Smart geht. Seinen Sieg muss er freilich mit einem räumlich sehr knapp bemessenen Innenraum erkaufen. Die seit Anfang 2016 ausgelieferte dritte Fortwo-Generation wurde in dieser Hinsicht aber merklich verbessert. Im Cockpit können wir uns z.B. nicht über beengte Platzverhältnisse beklagen, vor allem nicht mit geöffnetem Verdeck. Und im Kofferraum ist jetzt erstaunlich viel Platz, sodass sich die Errungenschaften des Stadtbummels jederzeit unterbringen lassen. Mit 340 Litern packt das Smart Fortwo Cabrio nicht nur 40 Liter mehr ein als der Vorgänger, sondern auch über 100 Liter mehr als das gut einen Meter längere Mini Cabrio (der indes zwei Gäste mitnehmen kann). Außerdem lässt sich der Smart auch einfacher beladen.

Fortwo lässt die Hülle schneller fallen

mini_cooper_s_cabrio_2016_innen_cockpitObwohl der Mini im Fahrgastraum mehr Platz bietet, geht damit auch der Raumangebotskapitel – einigermaßen überraschend – an den Smart. Für einen Cityflitzer offeriert das Fortwo Cabrio schlicht den besseren Mix aus Abmessungen, Raumangebot und Transportvolumen. Serienmäßige Extras wie der vollständig umklappbare Beifahrersitz unterstreichen das nur. Doch all das nützt wenig, wenn der Smart bei der Cabrio-Kerntugend, dem offenen Fahren, patzten würde. Also hinein in die Cabrios und runter mit dem Stoffverdeck. Der Mini wartet in dieser Disziplin gleich mit einer Novität auf: Denn erstmals öffnet sich das Verdeck elektrisch und vollautomatisch, wobei das Ganze nur 18 Sekunden dauert und bis 30 km/h von Statten geht. Das Smart-Cabrio zeigt sich von dieser Vorstellung wenig beeindruckt. Es öffnet die Stoffkappe in nur 12 Sekunden – und das bis zu einem Tempo von 150 km/h.

Smart fortwo Cabrio 2015 cockpitNun ist man in der Stadt ja eher selten so schnell unterwegs, trotzdem lässt der Fortwo dem Fahrer mehr Optionen offen: u.a. auch das Öffnen des Verdecks über die Fernbedienung des serienmäßigen Komfortschlüssels. Während man selbst also noch ein Eis genießt, kann man die Hitze schon aus dem Smart entweichen lassen. Allerdings wird der automatisch nur zu einer halboffenen Cabrio-Limousine. Wer den Fortwo ganz offen will, der muss selbst Hand anlegen und die Dachholme manuell abbauen; die kleinen Seitenscheiben bleiben auf jeden Fall stehen. Derartige Einschränkungen kennt das Mini Cabrio nicht. Außerdem ist es dem Fortwo auch in Bezug auf die Verarbeitungsqualität und die Basisausstattung überlegen. Im Smart muss der Kunde sogar für ein simples Autoradio extra blechen. Apropos Extras: Die finden sich in den Preislisten beider Modelle in Hülle und Fülle.

Smart Fortwo sparsamer, Mini hochwertiger

mini_cooper_s_cabrio_2016_technik_motorTrotz kleiner Mängel beim Ausstattungs-Umfang und der Materialqualität liegt das Fortwo-Cabrio immer noch klar vorn. Bei den Motoren sollte nun die große Stunde des Mini schlagen. Im Stadtverkehr gibt es allerdings kaum eine Möglichkeit, sich mit guten Fahrleistungen hervor zutun. Hier zählt der Verbrauch – und bei dem muss sich das Mini Cabrio erneut geschlagen geben. Die einzigen Motoren, die sich halbwegs vergleichen lassen, sind die beiden Dreizylinder-Turbobenziner. Der 102 PS und 1.198 cm³ große Mini One auf der einen Seite; und der 90 PS starke 0.9 Turbo des Fortwo auf der anderen. Der Mini One lässt das 1.165 Kilo schwere Cabrio in rund 10 Sekunden von 0 auf 100 – und maximal auf 190 km/h spurten. Dabei verbraucht es laut Norm 5,0 (116 g CO2), im Test durchschnittlich 6,5 und in der Stadt 7,5 Liter.

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smart fortwo cabrio 2016Der 0.9 des Fortwo braucht ebenfalls nur rund 10 Sekunden, um das Smart Cabrio auf Tempo 100 zu bringen; allerdings ist schon beim 155 km/h Schluss mit dem Vortrieb. Dafür verbrennt er nach NEFZ nur 4,2 Liter bzw. 97 Gramm CO2; im Test sind es rund sechs Liter und sieben in der Stadt. Ein weiterer Vorteil des Fortwo: In seinem Motorenregal stehen mit den beiden Einliter-Saugern noch zwei real sparsamere und günstigere Motoren, deren Leistung von 61 bzw. 71 PS für die Stadt locker reicht. Bei der Fahrdynamik ist der Mini dem Smart schließlich zwar haushoch überlegen – in der City spielt das aber kaum eine Rolle. Wichtiger ist, dass nützliche Sichersysteme an Bord oder wenigsten gegen Aufpreis erhältlich sind. Eine Einparkhilfe hinten mit akustischem Abstandswarner ist bei beiden serienmäßig, eine Rückfahrkamera kostet jeweils extra. Einen City-Notbremsassistent kann nur das Mini Cabrio aufbieten.

Fazit zum Cabrio Vergleich

 Das Smart Fortwo Cabrio erweist sich im Test als das bessere Stadtcabrio. Es ist wendiger, sparsamer und verfügt sogar über einen größeren Kofferraum. Das MINI Cabrio kann seine Stärken, nicht zuletzt die Fahrdynamik, in der Stadt nicht wirklich ausspielen. In puncto Qualität und Schick ist es dem Fortwo jedoch überlegen. Das schlägt sich auch im Preis nieder. Das Mini Cabrio startet bei MeinAuto.de mit einem Preis von 20.040 Euro, 11% bzw. gut 2.400 Euro günstiger als im Autohaus ums Eck; das Fortwo Cabrio gibt es bei uns hingegen schon ab 15.424 Euro, umgerechnet 11% bzw. gut 1.800 Euro unter dem Listenpreis. (nau)

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