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Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe (Test 2022): Facelift für den Familien-GT

Der Mercedes-AMG GT weilt derzeit im Langzeiturlaub – die Produktion des zweitürigen Coupes lief Ende 2021 aus. Die Rückkehr ist für 2023 auf Basis des neuen Mercedes SL geplant, sprich des Mercedes-AMG R. Die “Mercedes-AMG GT”-Familie aber, sie zählt seit 2018 ein weiteres Mitglied: das Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe. Mit dem gerade gelifteten Familien-Sportwagen streifen wir heute im Test um die Häuser.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

© Mercedes-Benz

Das Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe im Schnellcheck


Stärken

  1. Attraktive Sportwagenoptik
  2. Fulminante Fahrleistungen
  3. Begeisternde Fahrdynamik
  4. Alltagstauglicher Komfort
  5. Gutes Platzangebot

Schwächen

  1. Extrem teuer
  2. Hoher bis sehr hoher Verbrauch

© Mercedes-Benz

Ein Sportwagen für den Alltagseinsatz?

Affalterbach ist eine beschauliche Gemeinde, rund 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart. Seit alters blüht hier der Obstanbau. Es ist kein Zufall, dass sich der Name Affalterbach vom alten Wort für Apfelbaum, Affalter, ableitet. Das wir an dieser Stelle über Affalterbach sprechen, ist ebenfalls kein Zufall. Seit 1967 kultiviert man an diesem Ort ein weiteres Kulturgut: das des gepflegten Sportwagenbaus. Gepflegt wird es auf dem Gelände der Mercedes-Tochter AMG. Bis 2010 war AMG der exklusive Haus-und-Hof-Tuner Mercedes’, mittlerweile entwickelt das Unternehmen Modelle auch in Eigenregie.

Die erste Eigenentwicklung war der SLS AMG; 2014 folgte der Mercedes-AMG GT. Am neuen “GT” wird derzeit fleißig entwickelt und gearbeitet – an seinem Schwestermodell, dem Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe wurde zuletzt ausgiebig gefeilt und geschliffen. Das Resultat dieser Überarbeitung steht vor uns. Das Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe Jahrgang 2022. Die Ausrichtung des Sportwagens ist unverändert. Er soll die Rennstrecken-Dynamik des GT mit den Bedürfnissen des Alltagseinsatzes in Einklang bringen. Eine große Aufgabe. Ob sie ihm gelingt?

© Mercedes-Benz

Eine Form, die die Blicke auf sich zieht

Beim Design steht für uns sofort fest: Ja, optisch ist die Verbindung vollends gelungen. Mercedes-AMG spricht von einem viertürigen Fastback-Layout, man kann das GT 4-Türer Coupe auch als viertürigen Gran Turismo bezeichnen. Wie immer man das Design nennen mag: es zieht die Blicke auf sich. Die Motorhaube streckt sich mit ihren zwei Powerdomes frivol in die Länge – das Greenhouse kommt dafür dynamisch geduckt daher. Beim 4-Türer Coupe wird die Passagierkabine jedoch stärker gestreckt, die Windschutzscheibe steht deutlich flacher. Summa summarum entsteht eine gleichmäßig konvexe Dachlinie, die hinten in einem breiten Heck mit kräftigen Schultern ausläuft.

Im Detail offenbaren sich zwischen den einzelnen Spielarten des Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe kleine Unterschiede, etwa zwischen den Modellen mit Sechs- oder Achtzylindern. Seit dem 2021er-Facelift lässt sich die Frontansicht der Sechs- an die der Achtzylinder-Modelle anpassen. Letzter haben sich beim Facelift dezent verändert: die Lufteinlässe liegen weiter in der Mitte und laufen spitzer zu. Neues gibt es auch von der Palette der Lackfarben zu berichten. Mit den Farben “spektralblau metallic”, “spektralblau magno” und “kaschmirweiß magno” stehen drei neue Farbtöne zur Wahl.

© Mercedes-Benz

Start mit 367-PS-Sechsyzyliner

Doch lassen wir die Farben Farben sein und die optischen Feinheiten hinter uns. Ihr Name ist gefallen und sie sind das Herzstück, die Hauptattraktion des Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe: die Motoren. Zur Wahl stehen zwei Sechszylinder-Turbobenziner, zwei V8 mit Biturbo – und seit wenigen Monaten eine Performance-Hybrid-Maschine mit einer Systemleistung jenseits der 600 kW. Wir beginnen gemächlich, sprich mit dem drei Liter großen R6. Als AMG GT 43 klopft die Dreiliter-Maschine mit 367 PS und 500 Nm auf die Kurbelwelle (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 9,2-10,0 Liter auf 100 km, 209-226 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.).

Ein kleiner Elektromotor ergänzt als Startergenerator – in einem 48-Volt-Mildhybridsystem – über die Boost-Funktion weitere 16 kW und 250 Nm. Das Ergebnis ist ein Null-hundert-Sprint in 5,0 Sekunden; und eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h. Mit dem “4Matic+”-Allradantrieb wird der AMG GT 43 knapp dreieinhalb tausend Euro teurer; und eine Zehntel schneller. Beim AMG GT 53 4Matic+ holt Mercedes-AMG schließlich 435 PS und 520 Nm aus demselben Motor (plus die Boost-Leistung des AMG 43). Der Startergenerator fungiert hier zusätzlich als elektrischer Verdichter (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 6,2-6,8 Liter auf 100 km, 162-179 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.).

© Mercedes-Benz

Gipfel der Gefühle: V8 & V8 mit E-Performance

Die Zusatzleistung verkürzt die Standard-Sprintzeit auf 4,5 Sekunden; und erhöht den Topspeed auf 285 km/h. So richtig zur Sache geht es dann mit den vier Liter großen V8-Aggregaten: dem AMG GT 63 4Matic mit 585 PS und 800 Nm; sowie dem AMG GT 63 S 4Matic+ mit 639 PS und 900 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 12,5-13,5 Liter auf 100 km, 284-308 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.). Der Sprint von 0 auf 100 ist mit ihnen in 3,4 bzw. 3,2 Sekunden absolviert, maximal sind 310 bzw. 315 km/h möglich, sagt das Datenblatt.

Was das Herz, was der Bauch sagt, durften wir mit dem AMG GT 63 S 4Matic+ E-Performance erproben: dem nagelneuen, ultimativen Topmotor. Für ihn verheiratet Mercedes den V8 mit einem E-Motor. Er stockt die Basisleistung von 639 PS und 900 Nm um weitere 204 PS und 300 Nm auf; als Systemleistung liegen 843 PS und 1.470 Nm an (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 7,9 Liter bzw. 12,0 kWh auf 100 km, 180 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.). Logisch, dass bei dieser Leistung kein Hemd trocken bleibt – bei einem Sprint von 0 auf 100 und drei Sekunden und 316 km/h Spitze.

© Mercedes-Benz

Vollwertiger, vollblütiger Sportwagen

Mit diesen Daten und Antritten stellt das Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe zweifelsfrei unter Beweis: es ist ein vollwertiger, vollblütiger Sportwagen. Das Coupe will aber mehr sein, ein Sportwagen für den Alltag. Wie aber sieht es mit der Alltagstauglichkeit aus? Eine Länge von 5,05 Metern, eine Breite von 1,95 und ein Radstand von 2,95 Meter garantieren, dass es Beinen, Schultern und Knien von vier bis fünf Personen nicht an Freiraum mangelt. Bei der Kopffreiheit ist das hinten nur bis zu einer Größe von gut 1,80 Metern gewährleistet. Hier fordern die elegante Dachlinie und die flache Bauweise ihren Tribut.

Das Gepäckraumvolumen fällt mit rund 460 Litern auch durchaus alltagstauglich aus. Ein luxuriöser E-Sportler wie der Audi e-tron GT verstaut im Heck lediglich 405 Liter. Einzige Ausnahme beim Mercedes-AMG 4-Türer Coupe; der AMG GT 63 E-Performance: er packt nur 335 Liter ein. Außerdem darf er keinen Anhänger andocken; alle anderen Antriebsvarianten können ungebremst bis zu 750 und gebremst sogar maximal 2.100 Kilo ziehen. Ob man einem derart edlen, schönen Sportwagen aber wirklich einen Anhänger zumuten will, bleibe dahingestellt.

Herrlicher Federungskomfort – fürstlicher Preise

Bei einem rassigen Sportwagen wie dem  GT 4-Türer Coupe liegt der Verdacht nahe, dass es im Alltag Probleme mit dem Federungskomfort geben könnte. Das 2021 weiter verbesserte “AMG Ride Control+” sorgt aber dafür, dass der Mercedes-AMG nicht notwendigerweise so hart ist wie ein Brett. Möglich wird das durch eine Mehrkammerluft-Federung, die mit adaptiven Verstelldämpfern arbeitet. Ebendiese Dämpfer wurden zuletzt überarbeitet. Mit zwei Druckbegrenzungsventilen ist es gelungen, sowohl den Fahrkomfort wie die Fahrdynamik noch einmal zu steigern. Kurzum, der das 4-Türer Coupe kann auch alltagstauglich federn und dämpfen.

Kaum alltagstauglich ist am Ende hingegen der Preis; zumindest nicht für Krethi und Plethi. Bereits für das Basismodell stellt Mercedes-AMG einen Preis von 102.500 Euro in Rechnung. Mit diesem Geld kann man auch mit den Planungen für den Bau eines Eigenheims beginnen. Das Topmodell schafft es dann gerade so, unter 200.000 Euro zu bleiben – ohne Extras versteht sich. Die offeriert Mercedes-AMG zuhauf und in höchster Güte; der Preis steigt mit ihnen aber rasch um den Preis eines Kompakten.

Technische Daten des Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe


PS-Anzahl: min. 367 PS max. 435 PS
kW-Anzahl: min. 270 kW max. 320 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb, Heckantrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch Benzin: 9,3 l/100km
CO₂-Emission 211 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 102.518 Euro
Stand der Daten: 14.06.2022

Konkurrenzmodelle


Sportwagen vom Format eines Mercedes-AMG GT sind nicht alltäglich, unter den Neuwagen in unserm Onlineshop aber doch zu finden – und das zu Bestpreisen. Drei Beispiele: der Audi R8 ab 136.512 Euro und 16 %, das BMW M8 Gran Coupe ab 108.537 Euro und 16 %; oder der Porsche Panamera ab 90.037 Euro und 8 % Neuwagenrabatt. Mit einer Finanzierung werden aus diesen Preisen verträgliche Monatsraten, etwa mit unserem Autoleasing ab 0,49 % Effektivzins und null Euro Anzahlung.

Unser Fazit zum Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe


MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 14.06.2022
Mit dem Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe beweisen die Tuner aus Affalterbach, dass sie nicht nur die Leistung, sondern auch die Alltagstauglichkeit auf Vordermann bringen können. Trotz wahnwitziger Fahrleistungen und Fahrdynamiken bietet das viertürige Sport-Coupe alltagstauglichen Platz, Komfort und Assistenzeinsatz. Der Preis ist indes alles andere als alltäglich. Bei MeinAuto.de kaufst Du das Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe entweder bar – oder besonders günstig auch als Leasing ab 1.046 Euro pro Monat.

     
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