Mazda 6 2.2d Kombi Test: So schön kann Mittelklasse sein

Der neue Mazda 6 2012 als Limousine und Kombi hintenSeit März 2013 schmückt der neue Mazda 6 die Verkaufshäuser der deutschen Autohändler. Passend zur Jahreszeit präsentiert sich die dritte Generation des japanischen Mittelklassestars mit lebendiger Optik und frischen (An-)Trieben. Wir haben getestet, ob der 6er seinen frühlingshaften Elan auch auf die Straße bringt.

Skyactiv-Motoren – effiziente Himmelsstürmer?

Die Vorgabe für die Entwickler war ebenso eindeutig wie engagiert: der neue Mazda 6 soll die Lücke zur Mitteklasse-Elite von VW, Audi und BMW schließen. Um dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen, haben die japanischen Autobauer aus Fuchū vor allem an den notorischen Schwächen des 6ers gearbeitet.

Besondere Sorgfalt ließen sie hierbei den Dieselmotoren angedeihen. In unserem Testwagen schnurrt der stärkere der beiden Selbstzünder, der 2.2d mit 175 PS (129 kW) und strammen 420 Newtonmetern Spitzendrehmoment. Das Dieselaggregat entstammt der jüngsten Mazda-Motorenbaureihe, die sich – ebenso wie die überarbeitete Einheit aus Karosserie und Fahrwerk – mit dem Beinamen SKYACTIV schmücken darf.

Doch keine Angst, Motoren und Chassis sollen weiterhin vornehmlich auf der Erde aktiv sein. Unter dem Marketingnahmen verbirgt sich lediglich Mazdas Bemühen um eine markante Reduktion des Treibstoffverbrauchs. Der neue 6er soll nämlich ein Fünftel weniger verbrauchen als sein Vorfahre.

Die Effizienz der Dieselaggregate wird dabei durch eine möglichst niedrige Verdichtung (im Verhältnis 14:1) erhöht. Diese verzögert die Verbrennung und verbessert die Durchmischung des Kraftstoffs – und reduziert so nicht nur den Verbrauch, sondern auch den Rußpartikel- und Stickoxid-Ausstoß. Damit die Dieselmotoren durch die niedrige Verdichtung aber nicht an Leistung einbüßen, haben die Ingenieure unter anderem Hochdruck-Piezo-Injektoren und Auslassventile mit variablem Hub verbaut.

Der neue Mazda 6 2012 als Limousine und Kombi hintenDas Ergebnis der Anstrengung kann sich sehr wohl sehen bzw. fahren lassen. Der 2.2-Liter-Diesel des Mazda 6 ist zwar besonders in tiefen Drehzahlregionen kein brachiales Beschleunigungswunder; er versteht es aber, die vorhandene Leistung kontinuierlich über ein sehr breites Drehzahlband abzugeben. Den Sprint auf 100 km/h erledigt der turbogeladene Vierzylinder in knapp 8 Sekunden, seine besondere Stärke sind aber die ausgezeichneten Elastizitätswerte im 5. und 6. Gang – und das sowohl mit der präzisen 6-Gang-Handschaltung wie mit der komfortablen aber etwas behäbigen 6-Gang-Automatik.

Mit den versprochenen 4,5 Litern Diesel kommt der Mazda 6 bei seiner Vortriebs-Arbeit allerdings nicht aus. Nach unserer, sicherlich nicht zurückhaltend gefahrenen Testrunde zeigte die Benzinuhr – trotz serienmäßigem Start-Stopp- und Bremsenergierückgewinnungs-System – einen Verbrauch von guten, aber nicht berauschend sparsamen 6,9 Litern an.

Leichte Karosserie, ausgewogenes Fahrwerk

Ebenfalls mit dem Beiname Skyactiv versehen sind – wie bereits erwähnt – Karosserie und Fahrwerk des Mazda 6; und so wurden denn auch sie so manch effizienzsteigerndem Eingriff unterzogen: Mit Hilfe von hochfesten Stählen konnte bspw. die Steifigkeit bzw. Sicherheit der Fahrgastzelle erhöht und das Gesamtgewicht um rund 100 kg verringert werden.

mazda 6 kombi neuwagen

Der neue 6er liegt dank dieser Verbesserungen ausgewogen auf der Straße, lenkt direkt ein und meistert, leicht untersteuernd, selbst rasche Richtungswechsel souverän. Einzig der Komfort der Federung konnte uns nicht ganz überzeugen, was vor allem an den ab Werk aufgezogenen 19-Zoll-Räder liegen dürfte.

Den Bremsen mangelt es hingegen nicht an Überzeugungskraft. Sie verzögern den Mazda 6 2.2d Kombi auch bei voller Beladung zuverlässig und gut dosierbar.

Vorne wie hinten reichlich Platz

Nachgerüstet hat Mazda schließlich auch in puncto Platzangebot, Verarbeitung und Bedienung. So empfängt der 6er seine Fahrgäste mit detailgenau verarbeiteten Materialen und logisch angeordneten Bedienelementen, etwa dem praktischen Dreh-Drücksteller in der Mittelkonsole oder den auf der linke Seite übersichtlich aufgereihten Tasten der elektronischen Fahrassistenten.

Der neue Mazda 6 Kombi KofferraumZudem gibt es sowohl auf den mit feinem Leder bezogenen Vordersitzen wie auch auf der Rückbank genug Spielraum für Beine und Köpfe, wobei gerade letzteres wegen der geringen Fahrzeughöhe angenehm überrascht. Zur Mittelklasse-Spitze – in diesem Bereich repräsentiert durch VW Passat und Skoda Octavia – fehlt dem Mazda 6 hier ebenso wie beim verfügbaren Stauraum aber eine Kleinigkeit.

Der Kofferraum des Kombis fasst je nach Stellung der Rückbank 522 bis 1.622 Liter und verfügt unter dem Ladeboden noch über ein Kleinfach. Besonders gefallen haben uns der neue Klappmechanismus, mit dem sich die Rückenlehne in wenigen Handgriffen zu einer ebenen Ladefläche umklappen lässt; und die Tatsache, dass der Mazda 6 wegen seines geringen Gewichts (ca. 1,5 Tonnen) stattliche 530 Kilogramm Zuladung aufnehmen kann.

Zurück von unserer – leider viel zu kurzen – Testfahrt lautet unser Resümee: Die dritte Auflage des Mazda 6 kann der starken Konkurrenz aus Deutschland nun auf Augenhöhe begegnen. Das gilt auch für den Preis. Auf MeinAuto.de startet der Mazda 6 2.2d Kombi bei 30.143 Euro. (nau)

Auch die Konkurrenten des Mazda 6 sowie die Limousine haben wir schon ausgiebig getestet, da hätten wir beispielsweise:

Es gibt zahlreiche Konkurrenten für den Mazda 6 als Diesel, wir haben einige rausgesucht. Es werden nur Fahrzeuge angezeigt, die unserem Testmodell ähneln. So gibt es bei allen Neuwagen eine Lederausstattung, mindestens 150 PS, einen Diesel sowie ein maximaler Verbrauch von 7 Litern. Zu den Alternativen der Mittelklasse

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