Audi A1 Test: kleiner Edelrenner mit riesiger Auswahl

Dass im Audi A1 ein VW Polo steckt, lässt sich weder leugnen: noch lässt es sich erkennen. Denn mit dem A1 ist der feine Zwirn ins Kleinwagensegment eingezogen – und das in den verschiedensten Stilen und Schnittmustern. Doch was davon braucht man und was kann man sich sparen? In unserem Test klären wir, welcher Anzug dem A1 am besten steht.

Zwei- oder vier Türen?

audi a1 2014 testWer dem hippen Mini auf die Pelle rücken will, der benötigt einen Blechanzug, der nicht nur sitzt, sondern auch nach Belieben angepasst werden kann. Und genau dafür hat Audi beim A1 gesorgt. Vor dem Feinschliff allerdings heißt es eine der zwei vollverzinkten Karosserieformen wählen, die da lauten: zweitürige Limousine oder viertüriger Sportback. Letzterer ist mit 3,95 Metern zwar gleich lang, aber um eine Spur breiter und höher als der Basis A1. Die Vorzüge des Sportback im täglichen Gebrauch stammen jedoch vor allem von den zwei zusätzlichen Türen, die den Einstieg ins Fond massiv erleichtern; und der weiter nach hinten gezogenen Dachlinie, die den Bewegungsspielraum der Fondpassagiere deutlich erweitert. Lenker, die eine gelegentliche Fahrt zu dritt oder zu viert nicht ausschließen können, sollten deshalb zum 850 Euro teureren Sportback greifen. Denn der bietet innen einfach mehr Platz.

Mehr Stauraum darf man sich allerdings nicht erwarten. Und mit 270 bis 920 Litern Fassungsvermögen wird der A1 sicherlich auch keine Karriere als Möbelpacker machen. Doch dafür ist er auch viel zu schade – und die unmittelbaren Konkurrenten schleppen auch nicht mehr. In den Mini etwa passen gar nur Gepäckstücke im Ausmaß von 211 Litern, ein Citroen DS3 bietet mit 285 bis 980 Litern ebenso wie der VW Polo mit 280 bis 952 Litern ein dem A1 vergleichbares Kofferraumvolumen.

Von der Stange: nein danke!

Wer die Karosserieform gefunden hat, der kann den A1 dann endlich nach Lust und Laune individualisieren. Das allerdings kostet Geld. Ein in Kontrastfarben lackierter Dachbogen schlägt zum Beispiel mit 350 Euro zu Buche; will man den A1 in Perleffekt-Lack hüllen, kostet das 450 Euro, eine Individuallackierung gibt es für 2.300 Euro, ein Panorama-Glasdach für 880 und abgedunkelte Heckscheiben für 390 Euro. Ob und in welchem Ausmaß diese Extras notwendig sind, das hängt selbstredend von den eigenen Vorlieben ab. Fast jedem allerdings dürfte die Basis-Ausstattungslinie „Attraction“ zu karg bestückt sein, denn an Luxus hat sie nur eine Klimaanlage und elektrische Fensterheber zu bieten. Um einiges reicher ausgestattet ist hingegen die 1.400 Euro teurere „Ambition“-Linie, die ab Werk mit Bordcomputer, Lederlenkrad, Sportsitzen bzw. Sportfahrwerk, 16-Zoll-Alufelgen und Nebelscheinwerfern aufwarten kann. Für uns ist sie der klare Preis-Leistungs-Sieger.

In jedem Fall serienmäßig ist im A1 aber die makellose Verarbeitung, die Lenker und Beifahrer ruck zuck von der Kleinwagen- in die obere Mittelklasse versetzt; wobei auch innen vielfältige Gestaltungsspielräume bleiben.

Hochwertig motorisiert & straff gefedert

Auch unter der Motorhaube gehen die Auswahlfestwochen beim Audi A1 weiter: Vier Antriebe in sieben unterschiedlichen Leistungsstufen stehen zur Wahl. Als Einsteiger fungiert dabei der 1.2 TSI mit 86 PS, der jedoch eher dem gemächlichen Vorankommen zugeneigt ist. Mehr Dampf produziert indes der 1.4 TSI. In drei Leistungsabstufungen – von 122 über 144 bis 185 PS – lupft er den kleinen Ingolstädter zwischen 9 und 7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, bleibt dabei aber kultiviert und vergleichsweise sparsam. Am sparsamten ist der mittlere TSI unterwegs, der dank Zylinderabschaltung auf einen Normverbrauch von 5,1 und einen Testverbrauch von rund 7 Litern kommt.

audi a1 2014 test kofferraumNoch effizienter arbeiten allerdings die beiden Dieselmotoren. Das Topmodell ist ein Zweiliter-Vierzylinderturbo mit 143 PS und 320 Nm Spitzendrehmoment, der den Audi in rund 8 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Der Topsparer ist der 1.6 TDI, der mit 90 bzw. 105 PS zu haben ist und sich laut Audi mit 3,8 Litern Diesel begnügt. Wir haben im Test rund fünfeinhalb Liter verbrannt, aber das ist immer noch ein sehr annehmbarer Wert.

Mit dem richtigen Motor kann der A1 also durchaus sportlich gefahren werden, ein Ansinnen, dem das recht straff abgestimmte Fahrwerk und die knackige Lenkung nicht im Wege stehen. In der Ausstattungsvariante S-Line wäre der kleine Audi sogar noch härter und agiler, unserer Meinung nach geht dabei aber zu viel Komfort verloren.

Fazit: Der Audi A1 bietet dem Kleinwagenfahrer alles, was das Herz begehrt, vom knackigen Handling über agile Motoren bis hin zum ausreichend großen und außergewöhnlich edlen Innenraum. Der ideale A1 – den Sie am einfachsten mit unserem Audi Konfigurator finden – ist für uns der A1 Sportback Ambition mit dem 105 PS starken 1.6 TDI. Auf MeinAuto.de kostet er ab 18.807 Euro, das sind rund 3.700 Euro bzw. fast 17% weniger als beim Hersteller. Das Basismodell beginnt bei 14.922 Euro, der Zweitürer sogar schon bei 14.180 Euro.

Und was kostet die Konkurrenz? Auf MeinAuto.de gibt es den Citroen DS3 bspw. ab 13.300 Euro und 18,3% Rabatt, den VW Polo BlueMotion ab 13.408 Euro (22,6%); und den Mini Countryman ab 18.254 Euro und maximal 13% Rabatt. (nau)

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