22.09.2026 | Nissan bringt mit dem Pixo einen neuen vollelektrischen Kleinwagen für den europäischen Markt. Das 3,80 Meter lange Modell soll Anfang 2027 auf die Straßen kommen und technisch eng mit dem neuen Renault Twingo verwandt sein.
Nissan Pixo feiert Premiere
Elektrischer Twingo-Zwilling startet 2027
Auf einen Blick:
- Pixo mit 60 kW (82 PS) und 27,5-kWh-LFP-Akku
- Bis zu 259 Kilometer Reichweite nach WLTP
- 50-kW-Schnellladen in rund 28 Minuten
- 356 bis 1.221 Liter Kofferraum
- Preise und Ausstattung folgen im Dezember 2026
259 Kilometer Reichweite und 50-kW-Laden
Der Pixo nutzt eine gemeinsame technische Basis mit dem Renault-Modell und wird wie dieses im slowenischen Novo Mesto gefertigt. Zum Einsatz kommen ein 60 kW (82 PS) starker Elektromotor an der Vorderachse und eine 27,5 kWh große LFP-Batterie, die nach WLTP eine Reichweite von bis zu 259 Kilometern ermöglicht. Nissan gibt einen Wendekreis von 9,9 Metern an. Einen Pixo hatte Nissan bereits Ende der 2000er-Jahre im Programm; die damalige Baureihe wurde 2013 eingestellt.
Beim Laden bleibt der Pixo auf ein für das Fahrzeugsegment vergleichsweise einfaches Konzept beschränkt. Der serienmäßige Gleichstrom-Anschluss nimmt maximal 50 kW auf und lädt die Batterie laut Nissan in rund 28 Minuten von 15 auf 80 Prozent. Wechselstrom ist mit bis zu 11 kW möglich, wobei das Fahrzeug auch bidirektionales AC-Laden unterstützt. Die LFP-Batterie ist laut Nissan die erste Batterie dieser Bauart in einem europäischen Nissan-Modell.
Mit 3.796 Millimetern Länge und 1.790 Millimetern Breite bleibt der Pixo kompakt genug für den Stadtverkehr. Im Innenraum finden bis zu vier Erwachsene Platz. Die Rücksitze lassen sich einzeln verschieben, während der Kofferraum bei aufgestellten Sitzen 356 Liter fasst und bei umgeklappter Rückbank auf bis zu 1.221 Liter wächst. Hinzu kommen 18 Liter zusätzlicher Stauraum im Innenraum sowie ein 50-Liter-Fach für Ladekabel.
Google-Dienste, Assistenzsysteme und One-Pedal-Funktion
Bei der Ausstattung setzt Nissan auf digitale Funktionen. Ein 7-Zoll-Fahrerdisplay und ein 10-Zoll-Touchscreen bilden die zentrale Anzeigeeinheit. Google built-in bietet Navigation und weitere vernetzte Funktionen, während der KI-Assistent Gemini zum Marktstart in 16 Sprachen verfügbar sein soll. Über die MyNissan-App lassen sich unter anderem Ladevorgänge und Fahrzeugfunktionen verwalten. Face ID kann persönliche Einstellungen automatisch aktivieren.
Zur Serienausstattung gehören unter anderem ein adaptiver Tempomat mit Stopp-und-Anfahr-Funktion, ein intelligenter Spurhalte-Assistent und ein System zum freihändigen Einparken. Die One-Pedal-Technologie ermöglicht zudem Beschleunigen, Verzögern und Anhalten über das Fahrpedal. Optisch unterscheidet sich der Pixo vom Twingo unter anderem durch eine eigene Frontgestaltung, pixelartige Leuchten und weitere markentypische Details. Nissan positioniert das Modell ausdrücklich als Fahrzeug für europäische Städte.
Nissan will den Pixo ab Jahresende 2026 zur Bestellung anbieten, die ersten Auslieferungen sind für Anfang 2027 vorgesehen. Ein Einstiegspreis knapp unter 20.000 Euro wird als Ziel genannt, offiziell hat Nissan den Preis allerdings noch nicht bekannt gegeben; konkrete Preise und Ausstattungen sollen im Dezember 2026 folgen.
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