16.09.2026 | Fiat bringt mit dem Tris ein elektrisches Lastendreirad nach Europa, das sich optisch und konzeptionell an der legendären Piaggio Ape orientiert. Der kompakte Transporter soll noch 2026 zunächst in Italien auf den Markt kommen und richtet sich vor allem an gewerbliche Nutzer in engen Innenstädten.
Fiat Tris kommt nach Europa
Elektro-Dreirad tritt das Erbe der Piaggio Ape an
Auf einen Blick:
- Fiat Tris kommt 2026 nach Europa
- Elektrischer Nachfolger der Piaggio Ape
- Bis zu 540 kg Nutzlast
- 90 km Reichweite und 45 km/h Spitze
- Produktion im Stellantis-Werk in Marokko
3,17 Meter kompakter Ape-Nachfolger
Der Fiat Tris ist 3,17 Meter lang, 1,49 Meter breit und 1,80 Meter hoch. Sein Wendekreis beträgt nur 3,05 Meter, wodurch das Dreirad auch auf engem Raum manövrierbar sein soll. Fiat bietet das Fahrzeug als Fahrgestell für individuelle Aufbauten, mit offener Pritsche sowie als Pick-up mit Bordwänden an. Die Pritschenversion kann eine Europalette aufnehmen, die maximale Nutzlast liegt je nach Ausführung bei 540 Kilogramm. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 1.025 Kilogramm.
Angetrieben wird der Tris von einem 48-Volt-Elektromotor mit 9 kW (12 PS) Spitzenleistung und 45 Nm Drehmoment. Bei 45 km/h endet die Höchstgeschwindigkeit, sodass das Fahrzeug in die europäische L5e-B-Kategorie fällt und mit dem Führerschein der Klasse AM gefahren werden kann. Die Lithium-Ionen-Batterie fasst 6,9 kWh und ermöglicht laut Fiat rund 90 Kilometer Reichweite. Geladen wird mit dem integrierten 1,6-kW-Ladegerät an einer normalen Haushaltssteckdose. Bis 80 Prozent dauert der Ladevorgang rund 3,5 Stunden, eine vollständige Ladung etwa 4 Stunden und 40 Minuten.
Mit dem Tris knüpft Fiat an das Konzept der Piaggio Ape an, die über Jahrzehnte als kleines Transportfahrzeug in Italien und anderen Ländern eingesetzt wurde. Anders als das historische Vorbild fährt der Tris elektrisch und soll damit vor allem kurze Liefer- und Transportwege in dicht bebauten Gebieten abdecken. Produziert wird das Modell im Stellantis-Werk im marokkanischen Kenitra, wo auch der Fiat Topolino, der Citroën Ami und der Opel Rocks entstehen. Der Marktstart in Europa ist für 2026 angekündigt, ein genauer Termin und europäische Preise stehen noch nicht fest.
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