05.03.2026 | Cupra hat seinen vollelektrischen Kompaktwagen Born umfassend überarbeitet. Das Facelift bringt ein neues Design, ein modernisiertes Interieur sowie erweiterte Antriebs- und Technikoptionen und soll im Sommer 2026 auf den Markt kommen.
Cupra Born Facelift 2026
Mehr Leistung, neue Technik und über 600 km Reichweite
Schärferes Design mit "Haifischnase"
Äußerlich orientiert sich der überarbeitete Born stärker an der aktuellen Designsprache der Marke. Prägend ist eine neu gestaltete Front mit sogenannter "Sharknose", überarbeiteten Stoßfängern und optionalen Matrix-LED-Scheinwerfern mit dreieckiger Lichtsignatur. Am Heck kommen 3D-Rückleuchten mit integriertem, beleuchtetem Markenlogo zum Einsatz. Ergänzt wird das Erscheinungsbild durch neue 19- und 20-Zoll-Felgen sowie eine erweiterte Farbpalette, zu der auch die neue Lackierung "Timanfaya Grey" gehört.
Auch im Innenraum wurde das Modell deutlich verändert. Ein 12,9-Zoll-Infotainmentsystem mit Android-basiertem Betriebssystem bildet nun das Zentrum der Bedienung, ergänzt durch ein auf 10,25 Zoll vergrößertes Virtual Cockpit. Beleuchtete Touch-Slider unterhalb des Displays erleichtern die Steuerung von Lautstärke und Temperatur. Gleichzeitig setzt Cupra wieder stärker auf physische Bedienelemente am Lenkrad. Bei den Materialien kommen unter anderem Seaqual-Garn aus recyceltem Meeresplastik sowie Dinamica-Textilien zum Einsatz, wodurch der Anteil nachhaltiger Komponenten steigen soll.
Neue Antriebe und mehr Fahrfunktionen
Der Born wird künftig in drei Motor-Batterie-Konfigurationen angeboten. Das Basismodell leistet 140 kW (190 PS) und kombiniert den Elektromotor mit einer 58-kWh-Batterie für eine Reichweite von rund 450 Kilometern. Darüber positioniert sich eine Variante mit 170 kW (231 PS) und einer 79-kWh-Batterie, die ebenso wie die neue Topversion etwa 600 Kilometer Reichweite ermöglichen soll.
Die stärkste Version trägt die Bezeichnung Born VZ. Sie entwickelt 240 kW (326 PS) und 545 Newtonmeter Drehmoment, beschleunigt in 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Zu den neuen Fahrfunktionen zählen One-Pedal-Driving, eine Launch-Control für leistungsstärkere Varianten, fünf Fahrprofile sowie eine adaptive Fahrwerksregelung mit bis zu 15 Einstellungsstufen.
Digitalisierung und zusätzliche Funktionen
Ein Schwerpunkt der Überarbeitung liegt auf der digitalen Ausstattung. Das neue Infotainmentsystem bietet Zugriff auf Apps über einen integrierten Store und unterstützt Funktionen wie ein Augmented-Reality-Head-up-Display. Smartphones lassen sich über USB-C-Anschlüsse mit bis zu 90 Watt laden, zusätzlich steht eine kabellose Ladefunktion mit integrierter Kühlung zur Verfügung.
Neu ist außerdem ein digitaler Fahrzeugschlüssel, mit dem sich das Auto per Smartphone öffnen und starten lässt. Ergänzend führt Cupra eine sogenannte Vehicle-to-Load-Funktion ein: Über sie kann die Batterie externe Geräte wie Laptops, E-Bikes oder Soundsysteme mit Strom versorgen. Optional ist zudem ein Soundsystem mit Sennheiser-Technologie erhältlich, dessen Klangcharakteristik sich je nach Fahrmodus verändert.
Erweiterte Assistenzsysteme
Auch die Fahrerassistenzsysteme wurden erweitert. Der Travel Assist nutzt künftig cloudbasierte Daten, um Geschwindigkeit und Fahrzeugführung etwa an Kurven oder Verkehrszeichen anzupassen. Ein neuer Kreuzungs-Assistent soll Kollisionen an Einmündungen vermeiden, während ein weiterentwickelter Front Assist mehrere vorausfahrende Fahrzeuge erkennen und gestufte Warnungen sowie automatische Notbremsungen auslösen kann.
Weitere Systeme wie Side Assist, Exit Assist, eine Top-View-Kamera sowie intelligente Parkfunktionen ergänzen das Sicherheitsangebot. Entwickelt wurde der überarbeitete Born in Barcelona, produziert wird er weiterhin im Volkswagen-Werk in Zwickau. Der Produktionsstart ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen, die Markteinführung soll im Sommer folgen.
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