Skoda Yeti Greenline: Grüner Flanierer

08.08.2012 Alle Testberichte

Der neue Skoda Yeti GreenLineSkoda lässt den Yeti sparsam über den Boulevard flanieren. Als Greenline-Version profitiert das Kompakt-SUV von den spritsparenden Maßnahmen aus dem Wolfsburger Konzernregal.

Sparen auf hohen Einstiegspreis


Um die angegebenen 4,6 Liter Verbrauch zu erreichen, wurden dem Yeti ein Start-Stopp-System und rollwiderstandsoptimierte Reifen eingepflanzt. Hinzu kamen Modifikationen an der Aerodynamik, eine längere Getriebeabstufung und eine Schaltpunktanzeige. Um in den Genuss des Sparens zu kommen, muss allerdings schon vorher gespart werden, denn die Greenline-Version des Yeti mit dem 1.6 TDI Commonrail-Diesel und 105 PS kostet schon stattliche 24.850 Euro.

Der neue Skoda Yeti Greenline SeiteDafür ist dann auch schon alles an Bord, was die Reise angenehm macht. Neben Klimaanlage und elektrisch einstellbaren und beheizbaren Außenspiegeln gibt es noch 16 Zoll Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, beheizte Scheibenwaschdüsen, Parksensoren hinten oder ein Musiksystem mit CD-Player.

Flott unterwegs


Die 105 PS reichen dabei vollkommen aus. Der Vierzylinder-Reihenmotor ist zwar beim Starten deutlich zu hören, überzeugt aber im warmen Zustand durch angenehme Laufruhe. Dass das 4,22 Meter lange SUV nicht wie ein Sportwagen aus der Parklücke flitzt, sollte nicht überraschen.

Der neue Skoda Yeti Greenline hintenTrotzdem präsentiert sich das Spritsparmodell recht flott, auch wenn 12,1 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h ebenso nicht für Sportlichkeit stehen wie 176 km/h Höchstgeschwindigkeit. Doch wird a) selten mehr benötigt und b) handelt es sich um ein sparsames Modell.

Keine Platzangst im Innenraum


Kombiniert mit dem guten Fahrwerk, der direkten Lenkung und dem gut zu schaltenden manuellem Fünfganggetriebe kommt zu keinem Zeitpunkt der Eindruck auf, mit einem schnöden Öko-Auto herumzukutschieren.

Selbst die Kurven der Landstraße meistert der Yeti, der nicht gerade stromlinienförmig gebaut ist. Doch die Karosserieform kommt den Insassen zu Gute. Selbst großgewachsene Personen verspüren Platzangst – weder vorn noch auf den Rücksitzen. Und der Kofferraum bietet mit 450 Litern Volumen auch ordentlich Platz.

Das Beste zum Schluss


Der neue Skoda Yeti Greenline CockpitTrotz der Geländewagen typisch kantigen Art ist der Yeti kein Offroader für das Gelände. Die Greenline-Version wehrt sich sogar dagegen. So gibt es den Allradantrieb für diese Variante nicht einmal optional zu bestellen. Das Spritsparmodell muss also auf dem Boulevard Eindruck machen, was ihm auch gelingt.

Eine positive Überraschung brachten auch die Verbrauchswerte. Während bei vielen Herstellern häufig eine litergroße Lücke zwischen den Angaben und den tatsächlichen Verbräuchen klafft, wurden am Ende einer ausgiebigen Testfahrt 4,7 Liter auf dem Bordcomputer notiert. Da lohnt sich das Sparen auf den hohen Einstiegspreis doch um so mehr.

Natürlich gibt es den Skoda Yeti Greenline auch bei MeinAuto.de, hier startet die Öko-Version des SUV bei einem Preis von 19.827 Euro. Das ist im Vergleich zum Listenpreis eine Ersparnis von rund 5.000 Euro. Jetzt Preise vergleichen und beim Kauf des Yeti Neuwagens bares Geld sparen.

von Frank Mertens / in Kooperation mit Autogazette
autogazette









 
Sie sind hier: Startseite > Tests & News > Testberichte > Skoda Yeti Greenline: Grüner Flanierer
nach oben