ADAC: E-Autos im Winter - Tipps zur Akku-Handhabung

03.12.2016 Alle Ratgeber

Im Winter kann die Kälte ein Problem für Batterien in E-Autos darstellen, da Heizen Energie kostet und diese nicht aus der Abwärme des Motors kommt, sondern allein aus der Batterie. Daher gibt der ADAC Tipps zur Akku-Handhabung von Elektroautos in der kalten Jahreszeit.

Elektroautos und heizen im Winter


ADAC_Elektroauto_verkehr_eautowinter_martin_hangen Quelle: ADAC/ Martin Hangen
"Je stärker die Heizung, desto weniger Reichweite" - so die einfache Rechnung bei Elektroautos. Je nach Temperatur benötigt die Heizung bis zu 5 Kilowatt Leistung. Somit wäre eine Batterie, welche 15-kWh umfasst, in drei Stunden leer.Da die Antriebsbatterie selbst auch gewärmt werden muss, sollte die Heizung sensibel per Hand nachgestellt werden und im Zweifel etwas niedriger gestellt werden. Daher empfiehlt es sich auch dringend, im Winter eine Garage für das Elektrofahrzeug aufzusuchen.

Nissan Leaf 2016 außen statisch schneeAuch kann man schon beim Laden das Fahrzeug im Innenraum aufwärmen. Das kostet dann zwar Ladeenergie, aber keine Reichweite und es ist direkt bei Fahrantrieb schöne warm im Inneren.

Aus den Erfahrungen mit Elektroautos gibt der ADAC an, eine ausreichende Reichweitenreserve für den Winter einzuplanen. Diese würde ungefähr bei einem Drittel liegen. Auf Möglichkeiten wie das Ausschalten des Autolichts sollte immer verzichtet werden, da es die Sicherheit gefährdet.

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Autor: Fabian Thomas

 
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