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VW e-up! United 2020 im Test: Verbesserter E-Antrieb bekommt bessere Ausstattung

Der up ist das kleinste Auto der “United”- Sondermodellreihe – dennoch ist er gleich mit drei Exemplaren vertreten. Als Cityflitzer mit konventionellem Benzin- oder alternativem Erdgasantrieb – und als Elektro-Stadtauto e-up! United. Der scheint mit seinem E-Motor wie geschaffen für die Stadt; der Sondermodell-Preisvorteil sollte ebenso positiv wirken. Ob dem tatsächlich so ist, erfahren Sie in unserem Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum VW e-up! United:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

VW e-up! United – ergänzt den Umweltbonus um 750 Euro Preisvorteil

Die Schwestermodelle des VW up!, der Skoda Citigo iV und der Seat Mii electric, sind seit Beginn des Jahres exklusiv als Vollzeit-Stromer unterwegs. VW lässt den up-Kunden vorerst weiter die Wahl: sowohl in Bezug auf den Motor wie die Ausstattung. Das aktuell attraktivste Angebot scheint der e-up! United zu sein: das diesjährige VW-Sondermodell, das mit zahlreichen Zusatzextras und mit einem kräftigen Preisvorteil lockt. Letzterer ist bei der E-Variante des Kleinstwagens allerdings nur rund halb so große wie bei den Verbrenner-Modellen: exakt sind es 750 Euro. Aber: Der Elektro-up kommt auch als “United”-Modell in den Genuss des vollen, 6.000 Euro hohen Umweltbonus. Zieht man die Kaufprämie von Listenpreis ab, liegt der Elektro-up preisliche auf Augenhöhe mit dem zweiten alternativ betriebenen up!-Sondermodell, dem up! United 1.0 EcoFuel. Der Vergleich hinkt lediglich leicht, denn die beiden laufen mit einer weitgehend identischen Sonderausstattung auf. Sie erkennt die Tatsache an, dass auch Ökomodelle einen Sinn für Ästhetik haben. Der EcoFuel wie der e-up! United stehen deshalb nicht auf gewöhnlichen 14-Zoll-Felgen – sondern auf 15 Zoll großen Leichtmetallfelgen im Sondermodell-Design “Dublin”.

Anders als die Verbrenner-Sondermodelle verzichtet der e-up! United jedoch weitgehend auf glänzenden Zierrat, konkret etwa auf die Heckklappen-Chromzierleiste. Dafür taucht VW beim E-Modell die Seitenschweller in die gewählte Wagenfarbe; den beiden Lufteinlässen im vorderen Stoßfänger verpasst man eine auflockernde Wabenstruktur. Die getönten Scheiben für den hinteren Fahrzeugbereich – die Seiten- und Heckfenster – tragen indes alle drei Sondermodelle. Auch innen trägt der up! United in allen Varianten dicker auf als gewohnt. Der Knopf des Handbremshebels glänzt in Chrom, der Griff desselben ist wie das Multifunktionslenkrad und der Schalthebelknauf mit Leder bezogen. Die Sitze sind zumal im feinen Sondermodell-Stoff bezogen und mit Ziernähten aufgehübscht. Hinten finden sich zwei Sitzplätze mit wenig Freiraum; aber immerhin mit Lehnen, die sich in zwei asymmetrischen Teilen umklappen lassen. Der Stauraum wächst im Sondermodell dadurch ebenso stark wie im herkömmlichen e-up!: namentlich von 251 bis 941 Liter. Zum Vergleich: Der ähnlich kleine Smart EQ forfour verstaut im Kofferraum 185 bis 975 Liter.

The new Volkswagen e-up!

Hochwertige Basisausstattung gekonnt verfeinert

Obwohl VW dem e-up! United praktisch dieselben Sondermodell-Extras spendiert wie den beiden anderen “up! United”-Modellen: ersterer läuft üppiger ausgestattet vom Band als jene. Der Grund ist rasch gefunden. Der e-up! bringt von Haus aus die bessere Basisausstattung mit. Seine Vordersitze sind bspw. bereits ab Werk mit einer Sitzheizung versehen; die Frontscheibe sowie die Außenspiegel lassen sich ebenfalls elektrisch beheizen – letztere auch elektrisch einstellen. Statt einer manuellen Klimaanlage reguliert im voll-elektrischen Mini die “Climatronic”-Klimaautomatik die Temperaturen; der digitale “DAB+”-Radioempfang sorgt zumal für einen besseren Klang in der kleinen Fahrgastzelle. Verwaltet wird er über das Radio “Composition Phone”, das einen 5 Zoll großen Touchscreen, einen MP3-Player und einen SD-Kartenslot zu bieten hat; sowie einen USB-Anschluss und die VW-Connect-App zur Einbindung des Smartphones. Ebenfalls fix an Bord ist die “Maps & More”-Docking-Station für mobile Endgeräte. VWs Basis-Infotainmentsystem freilich ist auch in allen herkömmlichen up!-Spielarten installiert. Hat das Sondermodell noch etwas Besonderes zu bieten?

Ja hat er. Zum einen ist da die automatische Fahrlichtschaltung; und ihre “Leaving home”- und “Coming home”-Funktion, die beim öffnen der Fahrzeugtür nachleuchtet. Das zweite ist die Anschlussgarantie, die die Laufzeit der gewöhnlichen Herstellergarantie um drei Jahre bzw. eine Laufleistung von 50.000 km erweitert. Gegen Aufpreis lässt sich die Laufleistung auf 100.000 oder 150.000 Kilometer ausdehnen. Durch die Überweisung einer kleinen Zusatzsumme können auch noch andere nützliche Extras ergänzt werden: etwa der e-Sound, der für 155 Euro den flüsterleisen e-up! für anderer Verkehrsteilnehmer besser hörbar macht; oder das Fahrerassistenzpaket. Es stattet den Stadtfloh für knapp 500 Euro mit einer Geschwindigkeitsregelanlage, der “Rear View”-Rückfahrkamera – und mit einer akustischen Einparkhilfe aus. Im Kampf um die raren Parkplätze ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Den nicht mehr verfügbaren City-Notbremsassistenten vermissen wir dennoch schmerzlich.

The new Volkswagen e-up!

Sondermodell ohne E-spezifische Extras

Während diese aufpreispflichtigen Extras Usus sind, stören uns andere – insbesondere in einem Sondermodell wie dem e-up! United. Die CSS-Schnellladedose hätte VW in seinem kleinen E-Stadtauto durchaus serienmäßig verbauen können, erst recht in einer Sonderedition. Mit der 625 Euro teuren Einrichtung lädt der seit diesem Jahr 32 kWh große Akku an öffentlichen Ladestationen deutlich schneller, konkret in rund einer Stunden. Da das VW-Elektromodell mit einer für die Stadt ausreichenden, aber keiner überragenden Reichweite gesegnet ist, ist schnelles Laden das Um und Auf. Die 252 Kilometer Reichweite laut WLTP und die 200 bis 220 Kilometer Durchschnitts-Reichweite des Tests sind schneller erreicht als einem oft lieb ist. Ein noch schnellerer Bord-Lader wäre in dieser Hinsicht wünschenswert – allein mit ihm kann auch das Sondermodell nicht dienen. So lädt der e-up! an der hauseigenen Schnellladeeinrichtung rund 4 Stunden: passabel aber nicht vorbildlich.

Die Fahrleistungen und die verschiedene Fahrmodi des e-up! United sind hingegen mehr als nur passabel. Der Antritt der permanentmagnet-erregten, 83 PS starken Synchronmaschine ist eine Helle Freude – gerade auf den ersten Metern, bis 50, 60 km/h (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 12,7/14,8 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). In den verschiedenen “Eco”-Spar-Fahrmodi geht es nicht ganz so flott voran, dafür verbraucht der Kleinwagen weniger Energie. Bei 130 km/h ist aber in jedem Fall Schluss mit Vortrieb. Bis dahin bereitet uns aber nicht nur der Motor, sondern auch die 1-Gang-Automatik viel Freude. So einfach und bequem kann Autofahren, kann Stromern sein. Gerade das Stromern kann noch mehr, zum Beispiel eifrig rekuperieren. In der stärksten der fünf angebotenen Rekuperations-Stufen lässt sich der e-up! praktisch mit einem Pedal, dem E-Pedal fahren. Ein besonderes Gefühlt – ganz ohne Zutun des Sondermodells.

Technische Daten des VW e-up! United

PS-Anzahl: min. 83 PS max. 83 PS
kW-Anzahl: min. 61 kW max. 61 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 12,7 kW/100km max. 12,7 kW/100km
CO2-Emission: keine Angaben
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: keine Angaben
Listenpreis: ab 23.740 Euro
Stand der Daten: 08.07.2020

Konkurrenzmodelle

Vollelektrische Kleinstwagen sind unter den gut 400 Neuwagen in unserem Autohaus online längst keine Seltenheit mehr. Bei uns warten auf Sie u.a. der Skoda Citigo iV ab 24%; oder der Smart EQ forfour ab 17% Neuwagen Rabatt. Bei der Finanzierung warten ähnlich attraktive Angebote, z.B. unser Autoleasing ab 0,9% und 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum VW e-up! United Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Als VW e-up! United trumpft der e-up! so richtig auf. Ansehnliche, praktische und komfortable Extras erweitern den Qualitätskatalog des kleinen City-Stromers Detail für Detail. E-Motor und Batterie bleiben beim Sondermodell unangetastet – Leistung und Reichweite reichen für die Stadt vollkommen aus. Die Garantie wird aber ab Werk um 3 Jahre verlängert – und der 6.000-Euro-Umweltbonus um weitere 750 Euro aufgestockt. Damit startet das Sondermodell bei MeinAuto.de bereits ab 18.577 Euro – d.h. 21,8% bzw. fast 5.200 Euro günstiger als gelistet (staatlicher Umweltprämien-Anteil von 3.000 Euro nicht eingerechnet).

5 von 5 Punkten

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