Seat Léon ST 4Drive Test: neuer Löwe mit vier Pranken

Das wilde Tier steckt nicht nur in Namen, sondern auch im Design und in den bewegten Wesenszügen des Seat Léon, vor allem wenn man ihn mit seinen Geschwistern Octavia und Golf vergleicht. Unter dem Namen ST verkauft Seat den Löwen auch in einer gezähmten Kombi-Variante, die für den Einsatz in der Familie und im Dienst gedacht ist. Ein Allradantrieb soll dem ST nun noch mehr Haftung und Sicherheit spendieren. Ob’s stimmt, prüfen wir in unserem Test nach.

Allrad – was bringt`s?

Seat Leon ST FrontDass Seat seinen Löwen so liebevoll hegt und pflegt, kommt dabei nicht von ungefähr. Der Léon ist nämlich eine treibende Kräfte hinter dem derzeitigen Erfolgslauf des VW-Tochterunternehmens aus Spanien: ob in Form der Limousine, des Dreitürers SC, des Leitlöwen Léon Cupra – oder in Form des Kombis. Der ist seit Kurzem auch als Allradler auf dem Markt, bei dem eine Haldex-Kupplung der Generation V die Kraft auf die Hinterpfoten verteilt, wenn es den vorderen an Traktion mangelt. Das Ganze funktioniert in Sekundenbruchteilen und in Kombination mit der neuen elektronischen Differentialsperre. Deren Stunde schlägt insbesondere in engen, schlüpfrigen Kurven – und eben dort trumpft der Léon ST 4Drive auch groß auf. Im Vergleich mit dem herkömmlichen Fronttriebler untersteuert der 4Drive im Kurveneingang weniger und die vier Räder krallen sich zudem fester in die Fahrbahn. Denn dank der hurtigen Differentialsperre und der ebenso flotten Haldex-Kupplung wandert das Gros der Motorleistung immer genau zu den Rädern, die am meisten Grip haben.

Spürbar ist dieser Vorteil dabei nicht erst auf gebirgigen Abwegen, sondern auf allen nassen und losen Untergründen, etwa auf laubbedeckten Landstraßen oder auf dem glitschigen Kopfsteinpflaster der Stadt; von schneebedeckten Pfaden einmal ganz abgesehen. Der Allradantrieb gibt den Léon ST letztlich nicht nur eine bessere Haftung, er verleiht dem Fahrer auch mehr Kontrolle, wenn es einmal brenzlig wird. Wer mit dem Léon indes häufig ins Gelände will, der sollte auch einen Blick auf den nagelneuen Seat Leon X-Perience werfen, der zusätzlich mehr Bodenfreiheit und einen besseren Unterbodenschutz mitbringt.

Zwei Diesel füttern vier Räder

Seat Leon ST RückansichtSoweit die Vorteile des Léon ST 4Drive, doch hat der 4×4-Antrieb auch Nachteile? Ja, die hat er, aber sie sind Großteils kaum zu spüren. Doch der Reihe nach. Mit dem Allrad wiegt der Kombilöwe 120 Kilo mehr als ohne und bringt so rund 1,5 Tonnen auf die Straße. Das Übergewicht geht indes nur ein klein wenig zu Lasten des Handlings und der Spritzigkeit. Die beiden für den 4Drive verfügbaren Turbodiesel konterkarieren den Gewichtsnachteil nämlich mit einem kürzer übersetzen 6-Ganggetriebe: und so verlieren weder der 105 PS und 250 Nm starke 1.6 TDI, noch der 150 PS und 320 Nm leistende 2.0 TDI im Standardsprint viel Zeit. Die Stoppuhr misst eine bzw. zwei Zehntelsekunden mehr (10,9 respektive 8,5 s); und auch bei der Höchstgeschwindigkeit dreht es sich nur um einige Stundenkilometer. Mit dem 1.6 TDI schafft der ST 4Drive rund 190 km/h, mit dem 2.0 TDI um die 210 km/h.

Schwerer ins Gewicht fallen die zusätzlichen Zentner jedoch beim Verbrauch. Beim kleinen Turbodiesel steigt der Normdurst von 3,8 auf 4,5 Liter bzw. 119 Gramm CO2 pro Kilometer, beim großen von 4,1 auf 4,8 Liter bzw. 124 Gramm. Auf die Treibstoffmehrkosten muss man dann noch die 2.000 Euro draufschlagen, die der Léon ST 4Drive mehr kostet.

Léon ST – saubere Verarbeitung, großzügige Raumgestaltung

Mehr Kombi bekommt man dafür – abgesehen vom stabileren und sichereren Fahrverhalten – nicht, aber in dieser Hinsicht hat es dem ST auch nicht gemangelt. Die dritte Generation des kompakt-kombinierten Kastiliers hat nämlich deutlich an Qualität und Raum zugelegt – und diese Gewinne werden auch dem ST 4Drive zu Teil. Innen besticht er mit einer sauberen, sorgfältigen Verarbeitung und einer übersichtlichen Bedienung, außen mit dynamischen Linien und einem sinnlich geformten Heck.

Platz offeriert der Löwe mit den vier Pfoten ebenfalls genug, sowohl für den Fahrer, die Passagiere im Fond – und die Koffer im Laderaum. 587 bis 1.470 Liter beträgt der Stauraum, zum Vergleich: Der Ford Transit Connect Kombi lädt als 5-Sitzer maximal 1.529 Liter ein, der Opel Astra Sports Tourer zwischen 500 und 1.550 Liter, nur der Bruder des Léon, der Octavia Combi, bringt mit 610 bis 1.740 Litern deutlich mehr Gepäck unter.

Seat Leon ST InnenraumFazit: Der Seat Leon ST 4Drive fährt sich, verglichen mit dem herkömmlichen Kombi, spürbar stabiler und sicherer. Ob dieser Mehrwert den Aufpreis von 2.000 Euro und den höheren Spritverbrauch aufwiegt, kann am Ende nur jeder für sich selbst entscheiden. Wir finden allerdings, er zahlt sich aus – vor allem bei MeinAuto.de. Denn beim Hersteller ist der Seat Leon ST 4Drive ab 24.290 Euro gelistet. (nau)

Wenn Sie günstig ein kompaktes Auto kaufen wollen, dann sind Sie auf MeinAuto.de genau richtig. Weil in unserem Autohaus online finden Sie auch noch zahlreiche weitere praktische Kombis, etwa den Opel Astra Sports Tourer ab 18.090 Euro und max. 27,5% Rabatt, den Ford Transit Connect Kombi ab 19.635 Euro mit maximal 26,6%; oder den Skoda Octavia Combi ab 19.350 Euro und bis zu 19,75% Preisnachlass.

Doch nicht nur bei den Modellen, sondern auch bei der Autofinanzierung haben Sie bei uns eine große Auswahl: angefangen vom zinsgünstigen Autokrediten bis hin zum flexiblen Auto Leasing.



Ihre Vorteile bei MeinAuto.de

Garantie

volle Herstellergarantie
vom Vertragshändler vor Ort

deutsche Neuwagen

nur deutsche Neuwagen
keine EU-Reimporte

Zahlungsmöglichkeiten

alle Zahlungsarten
Barkauf, Finanzierung, Leasing

unser kostenloser Service

keine Kosten
unser Service ist für Sie 100% kostenfrei

Wir sind stolz auf eine hohe Kundenzufriedenheit!

MeinAuto.de hat langjährige Erfahrungen auf dem Neuwagenmarkt in Deutschland. Unsere Kunden haben dadurch ihr Wunschauto zum Top-Rabatt erhalten und bewerten unsere Arbeit positiv.

» Erfahren Sie mehr über das Urteil unserer Kunden