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Abarth 695 im Test (2022): frischer Biss für den stärksten Fiat 500 mit dem Skorpion

Das Aussehen, die Performance, der Klang, sie lassen sich beim Fiat 500 stilvoll steigern. Die Steigerungsformen lauten: Fiat 500, Abarth 595 und Abarth 695. Der Fiat-Haustuner Abarth legt seit den 1960ern Hand an den Cinquecento; die aktuellen Ausbaustufen basieren auf dem 2007er-Modell. 2022 sticht der Skorpion mit frischen, noch schärferen Stacheln. Der schärfste ist der Abarth 695. Wir haben den Kleinwagensportler heute im Test.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Fazit

Der Abarth 695 im Schnellcheck


Stärken

  1. Scharfe Optik
  2. Begeisternde Performance
  3. Berauschender Klang
  4. Unvergleichlich agil und direkt
  5. Viele Individualisierungsmöglichkeiten

Schwächen

  1. Vergleichsweise teuer
  2. Teure Extras
  3. Keine modernen Assistenten

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© Abarth

Abarth 695: unwiderstehlicher Antritt mit 180 PS & 250 Nm

Der Abarth 695, er sorgt in zwei Formen für Aufsehen: offen und frei als Cabrio – oder als Limousine mit geschlossenem Klangraum. Wir schnüren heute mit der Limousine durch die Gassen: um uns und das umstehende Publikum zu unterhalten. Für reichlich Unterhaltung ist sowohl optisch wie akustisch gesorgt. Wie bei den alten klassischen Abarth Tuning-Kits sind beim neuen Abarth 695 verschiedene Tunings möglich – ausgehend von einer äußerst attraktiven Basis-Ausstattung; immer mit dem gleich druck- und klangvollen Triebwerk.

Den Abarth 695 treibt – wie den Abarth 595 – ein 1,4 Liter großer Reihenvierzylinder an. Ihm fächelt ein Turbolader mit fixer Geometrie des Spezialisten ʺGarrett Motion” Luft zu: im Verdichtungsverhältnis von 9:1. Im 595 dreht der kleine Vierzylinder-Turbobenziner mit 165 PS und 235 Nm auf; im Abarth 695 liegen maximal 180 PS und – bei 2.250 Touren – 250 Nm an (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP/NEFZ: 6,8/6,7-7,0 Liter auf 100 km, 171-172/153-160 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A./F-G). Kurzum: Der 695 hat mächtig Druck unter der Haube.

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© Abarth

Beeindruckende Leistungsdaten – begeisterndes Fahrgefühl

Der absolute Druck ist jedoch das eine, der relative das andere. Ein Golf R oder ein Honda Civic Type-R schieben mit 320 PS an; sie wiegen aber auch rund 1,5 bzw. 1,6 Tonnen. Der Power-Mini aus Turin wiegt hingegen keinen 1.100 Kilo: exakt sind es 1.065 Kilo mit dem manuellen 5-Gang- und 1.075 Kilo mit dem automatisierten 5-Gang-Getriebe. Das heißt. Beim Abarth 695 muss ein PS knapp sechs Kilo in Schwung bringen, bei den Top-Kompaktsportlern sind es um die fünf. Beim getunte Cinquecento reicht die Power für einen  0-100-Sprint in 6,7 oder 6,9 Sekunden; in der Spitze schafft er 225 km/h.

Der VW und der Honda sind beim Sprint z.B. knapp zwei Sekunden – und in der Spitze gut 20 km/h schneller. Den reinen Zahlen nach ist die Leistung des Abarth 695 also nichts Außergewöhnliches. Und dennoch fühlt sich der Antritt einzigartig an. Das ultrakompakte Format, die kleine Masse und die geringe Bodenfreiheit: sie scheinen die Geschwindigkeit im City-Flitzer zu potenzieren. Über das tiefer gelegte Koni-Sportfahrwerk an beiden Achsen ist er zumal unmittelbar mit der Fahrbahn verbunden: direkter kann man die Geschwindigkeit in einem Serienfahrzeug kaum erleben.

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© Abarth

Super-sportliche Abstimmung, wenig Komfort – Stil soweit das Auge reicht

Der Nachteil bei einem derart renn-sportlich abgestimmten Fahrzeug ist üblicherweise: Es fehlt an allen Ecken und Enden an Federungskomfort. Doch obwohl man im Abarth 695 jedes Körnchen Streusplitt zu spüren scheint, bleibt der Komfort nicht gänzlich auf der Strecke. Vom Komfort eines gewöhnlichen Minis ist man dennoch weit entfernt – auch wegen der ab Werk montierten 17″-Leichtmetallfelgen. Aber wer sich einen Abarth 695 gönnt, sucht keine Sänfte, sondern ein sehniges Sportgerät mit Stil. Stil hat der getunte Fiat 500 reichlich: dank der eleganten, mattschwarzen Felgen im “Montecarlo”-Design; oder dank der mattgrauen Spiegelgehäuse und Türgriffe.

Die rot lackierten Bremssättel der Sportbremsanlage von Brembo sind ebenfalls ein unübersehbares Stilelement – und ein untrügliches Kennzeichen eines Sportwagens. Den Sportwagen kehrt der Abarth 695 natürlich nicht nur optisch heraus. Die wahren Freuden warten beim Fahren. Die Garanten für ein unvergleichliches Fahrgefühl, einen unvergleichlichen Fahrspaß, sind: ein kurzer Radstand, ein tiefer Schwerpunkt, eine direkte Lenkung – und die Frequenz-selektiven-Stoßdämpfer des Spezialisten Koni. Diese Zutaten liefert Abart beim 695 frei Haus; wie die “Sabelt GT”-Schalensitze im Rennsportstil. Sie bieten in den Kurven besten Halt.

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© Abarth

Abart 695 mit bissigen Bremsen & kernigem Sound

Und wie sieht es mit der Verzögerungsleistung des Abarth 695 aus? Die ist packend, weil Abarth vorne Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 305 Millimetern samt Vier-Kolben-Bremsen verbaut; hinten verzögern Scheiben mit 240 Millimetern. Fehlt noch das zu einem Rennsportler passende Ambiente – und der zu einem Abarth gehörende Sound. Innen setzen die Turiner den getunten Cinquecento mit mattgrauen Armaturenbretteinlagen, einem Schaltknauf in Alu-Optik und einem Lenkrad mit Carbon-Details bzw. einem Alcantara-Leder-Bezug in Szene.

Den unüberhörbaren, einschneidenden Klang steuert die aus vier Rohren dröhnende Sportauspuffanlage “Record Monza” bei: vor allem im ʺSport”-Modus. Mit diesen Extras ist der aktuelle Basis-“695er” komplett. Vom 595 übernimmt er die wichtigsten Komfort- und Konnektivitäts-Extras: bspw. die Klimaanlage sowie das ʺUconnect”-Infotainment mit 7-Zoll-Touchscreen, ʺDAB+”-Radio und Smartphone-Integration. Mit einem der zehn frisch zusammengestellten Extra-Pakete, dem ʺTech”-Paket, werden daraus: eine Klimaautomatik samt Pollenfilter und ein Navigationssystem. Der Preis. 800 Euro.

Abarth 695

© Abarth

Abarth 695 Turismo – Lifestyle-Finish für 3.000 Euro

Ein Stufe über den gewöhnliche Paketen stehen die neuen ʺUpgrade”-Pakete. Sie sind gegliedert in die Themen ʺLifestyle” und ʺPerformance”. Das ʺ695er Turismo”-Paket fällt unter erstere Katergorie und kostet 2.000 Euro. Es bezieht das Armaturenbrett mit feinem ʺAlcantara”-Stoff, lichtet den Dachhimmel mit dem elektrischen Glasschiebedach “Sky Dome” – und packt unsere Lenden in Integral-Sportsitze. Welche Farbe ihr Lederbezug hat, kann sich der Kunde aussuchen. Zur Wahl stehen ʺSchwarz” oder ʺRennhelmbraun”.

Außen runden 17-Zöller im “Formula”-Design mit ʺTitan”-Finish und ein ʺ695 Turismo”-Badge das Upgrad ab. Wer lieber noch mehr Leistung aus dem Abarth 695 herausholen will, greift stattdessen zum ʺ695er Competizione”- Paket. Es kostet 3.000 Euro extra. Dafür erhalten die  “Sabelt GT”-Schalensitze eine Sitzschale aus Carbon und rote Ziernähte; das 5-Gang-Schaltgetriebe wird außerdem automatisiert und mit Lenkradwippen bestückt. Als Alternative bietet Abarth sein mechanisches Sperrdifferenzial an.

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© Abarth

Abarth 695 Competizione mit Performance-Boost

Für uns ist das Differential die bessere Wahl: weil es die Traktion spürbar verbessert, auf nasser ebenso wie auf unebener Straße. Bei der Leistung des Abarth 695 und einem ambitionierten Fahrstil ist das eine gute Investition. Die Sportauspuffanlage ʺRecord Monza Sovrapposto” schärft schließlich den ohnehin heißen Sound noch einmal nach. Zwei Endstücke aus Titan rahmen den Klangkörper mit einer standesgemäßen Optik ein; das obligatorische Badge mit dem Skorpion darf ebenfalls nicht fehlen. Was dem Abart 695 ab Werk fehlt sind allerdings vernünftige Scheinwerfer.

Bi-Xenon Scheinwerfer können über das 1.500 Euro teure Design-Pakete nachgerüstet werden. Voll-LED-Scheinwerfer gibt es nicht; ebenso wenig wie moderne Assistenzsysteme. Bei einem reinrassigen Racer mag das verschmerzbar sein; ein Manko ist es dennoch. Ein Mangel ist zu guter Letzt auch der Preis. Abarth verlangt für den 695 mindestens 29.990 Euro: viel Geld für einen Mini mit Platz für zwei und Stauraum für einen. Gönnt man sich noch ein paar Extras, ist man rasch bei 40.000 Euro – dafür gibt es auch einen Audi TT.

Technische Daten des Abarth 695


PS-Anzahl: min. 180 PS max. 180 PS
kW-Anzahl: min. 132 kW max. 132 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch Benzin: 7,0l km/100 km
CO₂-Emission 120-133 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 29.990 Euro
Stand der Daten: 28.06.2022

Unser Fazit zum Abarth 695


MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 29.04.2022
Der neue Abarth 695 krönt die getunte Cinqucento-Familie mit dem Skorpion. Was der Abarth 595 meisterhaft beherrscht, beherrscht der 695 noch besser. Er ist noch dynamischer, sportlicher; er klingt noch lauter, kerniger; und er ist noch hochwertiger und stilvoller eingerichtet. Das zeigt sich naturgemäß auch beim Preis. Der ist um einiges höher. Bei MeinAuto.de gibt’s den stärksten Abarth aber schon ab 26.541 Euro – 14% bzw. rund 4.200 Euro günstiger als gelistet

     
5 von 5 Punkten


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