02.03.2026 | In Deutschland sind erstmals mehr als zwei Millionen batterieelektrische Pkw zugelassen. Zum 1. Januar 2026 waren laut Kraftfahrt-Bundesamt exakt 2.034.260 E-Autos registriert – 23 Prozent beziehungsweise knapp 400.000 mehr als im Vorjahr.
E-Autos auf Rekordniveau
12 Millionen Badewannen Sprit gespart
Spürbare Effekte auf Verbrauch und Emissionen
Mit dem wachsenden Bestand werden die Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch messbar. Berechnungen des Energiekonzerns Eon zufolge spart die deutsche Elektroauto-Flotte jährlich rund 1,8 Milliarden Liter Benzin und Diesel ein. Das entspricht nach Unternehmensangaben etwa zwölf Millionen gefüllten Badewannen. Grundlage der Berechnung sind Bestandszahlen und durchschnittliche Fahrleistungen des Kraftfahrt-Bundesamts sowie Vergleichsdaten zu Verbrauch und Emissionen konventioneller Antriebe vom Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg. In der Modellrechnung wird unterstellt, dass jedes E-Auto ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ersetzt; Benzin- und Dieselmodelle wurden entsprechend ihrem Anteil am Gesamtbestand berücksichtigt.
Auch die CO₂-Bilanz verändert sich. Laut Eon summiert sich die jährliche Einsparung auf rund 5,5 Millionen Tonnen, sofern die Fahrzeuge mit Ökostrom geladen werden. Auf Basis des aktuellen deutschen Strommixes liegt die Minderung bei etwa 4,4 Millionen Tonnen. Nach Unternehmensangaben entspricht die Einsparung bei Nutzung erneuerbarer Energien der CO₂-Bindung von rund 220 Millionen Bäumen.
Ausbau der Ladeinfrastruktur und neue Netzdienste
Parallel zum Bestandswachstum wurde die Ladeinfrastruktur erweitert. Bundesweit stehen inzwischen knapp 200.000 öffentliche Ladepunkte zur Verfügung, etwa an Fernstraßen, in Innenstädten und auf Parkplätzen des Einzelhandels. Hinzu kommen private Wallboxen in Wohngebäuden sowie Ladepunkte auf Firmengeländen. Der Bund fördert den weiteren Ausbau unter anderem über das Deutschlandnetz.
Zunehmend rückt zudem das bidirektionale Laden in den Fokus. Dabei können Elektroautos nicht nur Strom aufnehmen, sondern Energie aus der Batterie ins Netz oder in Gebäude zurückspeisen. Während Standzeiten könnten Fahrzeuge so als dezentrale Speicher fungieren. Erste Hersteller bereiten entsprechende Anwendungen vor; unter anderem erproben BMW und Eon gemeinsame Angebote im Bereich Vehicle-to-Grid.
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