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Mit Laub bedecktes Auto

Autofahren im Herbst

Auf diese Dinge musst Du achten

CarCoach-Facts: Johannes

▶ Der Herbst bringt besondere Herausforderungen für Autofahrer mit sich, darunter schlechte Lichtverhältnisse, nasses Wetter, Laub auf den Straßen und Wildwechsel

▶ Fahrer sollten ihre Geschwindigkeit anpassen, frühzeitig das Abblendlicht einschalten und die Scheibenwischer sowie das Scheibenwischwasser überprüfen

▶ Der rechtzeitige Wechsel auf Winterreifen ist ratsam, da die weichere Gummimischung bei niedrigen Temperaturen besseren Grip bietet

▶ Um das Auto winterfest zu machen, sollte auch das Scheibenwischwasser mit Frostschutzmittel gemischt werden, und winterliche Utensilien wie Eiskratzer und Schneeketten sollten im Auto vorhanden sein

25.08.2023 | Wenn sich die Laubbäume färben und der Wind durch die Blätter rauscht, ist der Herbst gekommen. Er hat seine Reize - gerade mit dem Auto aber auch seine Gefahren. Wie Du mit dem Auto sicher in die Herbstferien und durch den gesamten Herbst kommst, liest in unserem Ratgeber.

Straße mit Laub
© Vecteezy

Autofahren im Herbst

Das ändert sich

Der Herbst ist mit seinem Farbenreichtum, seiner klaren Luft und seinen Lichtstimmungen eine phantastische Jahreszeit: zum Wandern, zum Radfahren, zum Entspannen. Zum Autofahren gibt es aber günstigere, einfacherer Jahreszeiten.

Auf den Autofahrer warten im Herbst zahlreiche Herausforderungen: Wind, Regen, Nebel, abgefallen Blätter, der Wildwechsel und die immer tiefer stehende Sonne. Besonders herausfordernd sind lange Fahrten, etwa in die Herbstferien - nach Südtirol oder in die Schweiz, an die Ostsee, ins Allgäu oder ins Erzgebirge.

Die Fahrt ist voller Unwägbarkeiten und oft geprägt von rasch wechselnden Licht-, Wetter- und Straßenverhältnissen. Auf der Fahrt in die Herbstferien ist eine vorausschauende Fahrweise deshalb das oberste Gebot. Achten solltest Du außerdem:

  • auf eine angepasste Geschwindigkeit,
  • einen möglichst vollen Durchblick,
  • regelmäßige Pausen
  • und den rechtzeitigen Wechsel auf die Winterreifen.

1. Wechselhafte Straßenverhältnisse

Tempo drosseln

Im Herbst werden die Tage werden kürzer, das Wetter ist kalt und nass. Im Straßenverkehr erfordern diese Gegebenheiten vor allem eine erhöhte Aufmerksamkeit, da die Sicht durch Dunkelheit, Regen und Nebel um einiges schlechter ist. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, solltest Du das Abblendlicht lieber früher als später einschalten. Tagfahrlicht genügt hingegen meist nicht und beleuchtet bei den meisten Autos nur die Front, während das Heck gänzlich unbeleuchtet bleibt.

Auch feuchte und durch Laub verschmutzte Straßen fordern besondere Vorsicht beim Fahren: Beides führt zu längeren Bremswegen. Zudem kann der Laubfall Schlaglöcher, Steine oder ähnliche Hindernisse verbergen. Apropos Laub: Achte darauf, den Belüftungsschacht Deines Fahrzeugs regelmäßig von Laub zu befreien. Andernfalls droht die Windschutzscheibe zu beschlagen, weil die Innenraumbelüftung nicht richtig arbeitet.

Den ganzen Herbst und in der Zeit der Herbstferien solltest Du am Lenkrad stets auf Überraschungen gefasst sein. Die Monate Oktober und November sind wie der April die Zeit abrupter Wetterwechsel. Mit dem Wetter verändert sich auch der Zustand der Straße.

Schützen kann man sich gegen diese unvorhersehbaren Gefahren mit einer reduzierten Geschwindigkeit und einem größeren Sicherheitsabstand. Im Falle eines unverhofften Wildwechsels oder eines plötzlichen Staus verschaffst Du Dir damit den nötigen Spielraum.

2. Bewahre den Durchblick

Gutes Licht & frische Scheibenwischer

Auf der Fahrt in die Herbstferien musst Du außerdem immer mit schlechten Lichtverhältnissen rechnen. Die Tage werden rasch kürzer, die Kraft der Sonne lässt nach: das sind die idealen Bedingungen für Dunst und Nebel.

Damit die Sicht nicht zusätzlich beeinträchtigt wird, sollten die Scheibenwischer neu und die Flüssigkeit im Behälter der Scheibenreinigungsanlage frisch sein. Die Scheinwerfer freuen sich - noch vor der Abreise - ebenfalls über eine ausführliche Wäsche. Ein gutes Autolicht in Form von Xenon- oder Voll-LED-Scheinwerfern kann im Herbst seien Vorzüge besonders gut zur Geltung bringen. Es ist hell, ohne zu blenden und findet auch für den dichtesten Nebel automatisch die richtige Leuchtkraft.

3. Rechtzeitig die Reifen wechseln

Für die Verwendung von Winterreifen gilt die bekannte Faustregel “O bis O“ – Oktober bis mindestens Ostern. Obwohl es im Oktober selten Minusgrade hat, ist diese Faustregel durchaus sinnvoll. Zum einen kann es im Oktober bereits zu Temperaturen von 3 °C und weniger kommen, bei denen Glätte droht. Vor allem nachts. Die weichere Gummimischung der Winter-Pneus entwickelt bereits bei niedrigen Plus-Graden mehr Grip als die Sommerreifen. Das verbessert den Halt in Kurven und verkürzt den Bremsweg: auf feuchten Straßen und auf einem Laubteppich.

Da der nun erforderliche Reifenwechsel den Großteil der Autofahrer betrifft, solltest Du Dich zudem rechtzeitig um einen Werkstatttermin kümmern, um Deine Sommerreifen gegen Winterreifen wechseln zu lassen. Eine generelle Winterreifenpflicht gibt es bei uns wie in den meisten Nachbarländern aber nicht.

Reifen wechseln
© Pixabay
Reh überquert Straße
© Pixabay

4. Vorsicht vor Wild

Die Herbstzeit ist die Zeit des Wildwechsels: In den Abendstunden und am frühen Morgen passieren die meisten Unfälle. Schwerpunkte sind dabei Wald- und Feldzonen, in denen sich Wild am ehesten aufhält. Beachte Wildwechselschilder und fahre nicht nur langsamer, sondern auch besonders aufmerksam.

Wenn Wild am Fahrbahnrand auftaucht, gilt es, das Fernlicht abzublenden und zu hupen. Auf diese Weise wird das Wild nicht geblendet, sondern verscheucht. Sollte eine Wildkollision tatsächlich unvermeidbar werden, führe keine Vollbremsung durch oder weiche unkontrolliert aus. Mit derartigen Manövern drohen nämlich weitaus größere Schäden. Bremse nur dann stark ab, wenn sich hinter Dir kein Fahrzeug befindet.

Sollte es zu einer Kollision kommen, bewahre die Nerven: Schalte die Warnblinker ein und sicher als erstes die Unfallstelle. Kümmere Dich um Verletzte und rufe die zuständige Forstdienststelle oder die Polizei an. Kennst Du keine lokale Telefonnummer, hilft Dir die 110.

5. Mache Dein Fahrzeug winterfest

Um das Auto fit für den Winter zu machen, genügt es meist nicht, sich um Winterreifen zu kümmern. Fast genauso wichtig ist es, das Scheibenwischwasser mit einem Frostschutzmittel zu mischen. Andernfalls droht die Scheibenwischanlage einzufrieden, was im Winter zu einem vollständigen Verlust der Sicht führen kann. Auch die Kühlflüssigkeit sollte bei dieser Gelegenheit überprüft werden.

Des Weiteren empfiehlt es sich, zu überprüfen, ob sich die üblichen Winterutensilien im Auto befinden. Hierzu zählen unter anderem ein Eiskratzer, ein Handfeger, ein Scheibenschwamm, gegebenenfalls auch ein Türschlossenteiser und eine Scheibenabdeckung. In besonders winterlichen Gegenden können Schneeketten, eine Schneeschaufel, aber auch Taschenlampen und Decken für den Ernstfall relevant sein.

6. Winterdiesel nutzen

Wenn Du Dein Auto nur selten nutzt und nicht all zu häufig tankst, lohnt es sich für Dieselfahrer, den Tank neu zu befüllen: Üblicherweise stellen Tankstellen ab Oktober auf Übergangsdiesel um; ab Mitte November wird meist Winterdiesel verkauft. Diese Übergangs- und Winterdiesel zeichnen sich aufgrund ihrer Zusammensetzung durch eine erhöhte Kälteresistenz aus, da herkömmlicher Diesel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kristallisieren kann.

7. Der Wert der Pause

Die Hektik im Beruf und Alltag nehmen wir gerne mit in den Urlaub, auch in die Herbstferien. Dabei wäre weniger und langsamer oft mehr. Bei schwierigen Witterungsbedingungen, langen Staus oder schlechtem Licht fordert das Autofahren unsere volle Konzentration. Das ermüdet.

Deshalb ist es wichtig, die Fahrt in die Herbstferien nicht zu überhasten, sondern regelmäßig Pausen einzulegen. Als Faustregel gilt: alle zwei Stunden sollte man 15 Minuten verschnaufen. Wichtig ist, dass man sich in der Pause kurz bewegen, etwas trinkt, eine Kleinigkeit ist, um Körper und Konzentration wieder auf die Sprünge zu helfen.

CarCoach-Fazit - Auf den Punkt gebracht - White Text - Julian
Der Herbst stellt für Autofahrer besondere Herausforderungen dar, darunter schlechte Sichtverhältnisse durch kürzere Tage und Nebel, nasse Straßen durch Regen und Laub, sowie ein erhöhter Wildwechsel. Um sicher durch den Herbst zu fahren, sollten Autofahrer ihre Geschwindigkeit anpassen, frühzeitig das Abblendlicht einschalten und ihre Scheibenwischer und Winterreifen überprüfen. Das Auto sollte winterfest gemacht werden, einschließlich der Verwendung von Winterdiesel und dem Mitführen von winterlichen Utensilien. Regelmäßige Pausen während der Fahrt sind wichtig, um die Konzentration aufrechtzuerhalten und sicher anzukommen.

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