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Kia Sorento Plug-in-Hybrid im Test

Erhöht die Modellpflege das elektrische Stehvermögen?

Der Kia Sorento war zwanzig Jahre der Chef im SUV-Sortiment: bis ihm der elektrische EV9 den Rang abgelaufen hat. Teilstrecken fährt auch das 4,82 Meter lange Mittelklasse-SUV rein elektrisch: seit der vierten Generation, die 2024 überarbeitet wurde, als Voll- oder Plug-in-Hybrid. Wir testen die Topmotorisierung, den Sorento Plug-in-Hybrid. Die PHEVs des Skoda Kodiaq und VW Tayron folgen uns neugierig – aus gutem Grund?

Kia Sorento Plug-in-Hybrid Front
© Kia
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CarCoach-Schnellcheck

Kia Sorento Plug-in-Hybrid

Stärken:

  • souveräner Plug-in-Hybrid mit 4WD
  • riesiger Kofferraum
  • viel variabler Platz für 5, 6 oder 7
  • Klimaautomatik und Navi Serie
  • einfach zu bedienen & 7 Jahre Garantie

Schwächen:

  • hoher Preis
  • geringe E-Reichweite & Ladeleistung
  • ab Werk kleines Digitalinstrument
"Der Kia Sorento Plug-in-Hybrid überzeugt mit üppigem Platzangebot, umfassender Sicherheitsausstattung und einem gut ausgestatteten Cockpit."

zum CarCoach-Fazit

Kia Sorento Plug-in-Hybrid am Laden
© Kia
▶ Karosserie & Design

Getragene Eleganz mit frischen, spannenden Design-Details

Im Namen Sorento verstecken sich zwei Anspielungen. Die eine dürfte nur bei ausgemachten Insidern anklingen. Das Sorrento Valley in Kalifornien ist als Hochtechnologie-Zentrum bei uns kaum ein Begriff. Mit der italienischen Stadt Sorrent im Golf von Neapel wissen mehr Menschen etwas anzufangen. Mit ihr assoziieren wir Sonne, Entspannung, gutes Essen – kurzum Urlaub. In den Urlaub fahren kann mit dem Kia Sorento Plug-in-Hybrid die ganze Familie, zu fünft, zu sechst oder zu siebt.

Optisch gibt sich der Sorento in der vierten Generation passend als entspannter Zeit- und Reisegenosse. Bei der Modellpflege 2024 hat es Kia darauf angelegt, das Design durch einige Detailänderungen spannender zu gestalten. Die Elemente der ʺOpposites United"-Designsprache entfalten insbesondere vorne ihre Wirkung. Die Motorhaube ist plastischer, der Stoßfänger kräftiger – und der Kühlergrill effektvoller.

Für die Effekte zeichnen vor allem die serienmäßigen Voll-LED-Scheinwerfer verantwortlich. Die Tagfahrlichter glänzen in der so genannte ʺStar Map"-Grafik; und die Hauptscheinwerfer mit ihrer sequenziellen Lichtdynamik. Das gestreckte Profil hat sich der 4,82 Meter lange, 1,90 Meter breite und 1,70 Meter hohe Sorento Plug-in-Hybrid erhalten. Das nach hinten versetzte Greenhouse verleiht dem SUV eine getragene Eleganz.

▶ Innenraum & Ausstattung

In jedem Fall fünf großzügige Sitzplätze – optional zwei Zusatzsitze für große Kinder

Angesichts dieser Konstellation stellt sich die Frage, ob Kia die Funktionalität der Eleganz geopfert hat. Konkret gefragt. Nimmt die ungewöhnlich lange Motorhaube des Sorento PHEVs den Insassen Platz weg? Unsere konkrete und unmissverständliche Antwort ist nach dem Test ein klares: Nein. In den ersten beiden Reihen hat jeder üppigen Bewegungsspielraum: sofern er oder sie nicht größer als 1.95 Meter ist.

Die zwei optionalen, einzeln umklappbaren Sitze der dritten Reihe sollte man hingegen nur aufsuchen, wenn man kleiner ist als 1,75 Meter. Sonst wird es ungemütlich. Gegen eine potentielle Enge hat der Sorento Plug-in-Hybrid eine dritte Sitzkonfiguration im Talon: die ʺ6-Sitzer-Ausführung. Angeboten wird sie exklusiv in der Topausstattung ʺPlatinum".

Immer mit luxuriös viel Stauraum, auf Wunsch als luxuriöser 6-Sitzer

Im Sorento Plug-in-Hybrid 6-Sitzer entfällt in der zweiten Reihe der Mittelsitz. Dadurch öffnet sich ein eleganter Durchgang hin zur Reihe drei. In der zweiten Reihe dürfen die Fahrgäste in den äußerst bequemen ʺCaptain Chairs" Platz nehmen. Damit Fahrer und Beifahrer sich nicht zurück- oder gar herabgesetzt fühlen, hat Kia eine Lösung parat: die ʺPremium-Relaxation"-Vordersitze samt Massagefunktion.

Die Relax-Sitze sind wiederum ausnahmslos der Topausstattung vorbehalten. Für uns sind sie aber kein Muss. Bereits die in der Basisausstattung ʺVision" montierten Vordersitze bieten – mit ihrer Form, Polsterung und Sitzheizung – reichlich Komfort. An reichlich Stauraum mangelt es dem Sorento ebenso wenig; auch nicht als Plug-in-Hybrid. Bei ihm tritt im Vergleich mit den anderen Antrieben erfreulicherweise kaum ein Stauraum-Schwund auf. Es sind nur wenige Liter.

Das fällt bei einem Volumen 693 bzw. 898 Litern im 5-; respektive 604 bzw. 809 Litern im 6-Sitzer nicht ins Gewicht. Das zweite Maß gibt jeweils den Stauraum an, wenn die Sitze der zweiten Reihe ganz nach vorne geschoben sind. Das heißt: flexibel ist das Platz- und Stauraumangebot außerdem. Klappen wir die Sitze bzw. Lehnen um, wächst das Volumen auf 2.033 respektive 2.077 Liter.

Umfangreiche ausgestattet, wertig eingerichtet & einfach zu bedienen

Der Kia Sorento 7-Sitzer packt 175 bis 1.988 Liter ein – und die Klassenstreber? Der Skoda Kodiaq verstaut als Plug-in-Hybrid 745 bis 1.994 Liter im Heck; der VW Tayron 705 bis 1.915. Diese Testrunde geht also eindeutig an den Kia: dieser Erfolg wird aber teuer erkauft. Wie, dazu kommen wir gleich. Zuvor sehen wir uns an, was der Innenraum des Sorento PHEVs zu bieten hat. Zum einen sehen wir eine sorgfältige Verarbeitung und, weit verbreitet, Kunststoff mit aufgewerteten Oberflächen.

Zum anderen bietet der Sorento eine umfangreiche Grundausstattung. Sie umfasst eine 2-Zonen-Klimaautomatik und ein Navi samt 12-Zoll-Touchscreen und kabelloser Smartphone-Integration. Das Digital-Instrument ist erst ab der zweiten Ausstattung ʺSpirit" die Bezeichnung wert. Hier verschmilzt es mit dem Touchscreen zu einem standesgemäßen Panoramadisplay; das Seriendisplay ist mit 4 Zoll unübersichtlich klein. Die Bedienung ist schon ab Werk übersichtlich; u.a. dank zweier Drehregler und eines Dreh-Drück-Stellers auf der Mittelkonsole.

Kia Sorento Plug-in-Hybrid Reifen
© Kia
▶ Motor & Antrieb

Kräftiger Allrad-Antritt trifft auf eine gute Effizienz

Der 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid des Sorento PHEVs wird ebenfalls per Knopfdruck zum Leben erweckt. Im Hybridmodus bringen 252 Pferdestärken und 367 Nm viel Schwung in das große Mittelklasse-SUV (Energieverbrauch (gewichtet, kombiniert) 18,2 kWh/100 km plus 1,6 l/100 km, CO2-Emission (gewichtet, kombiniert) 37 g/km, CO2-Klasse B; bei entladener Batterie: 7,5 l/100 km, CO2-Klasse F). Den Part des Verbrenners übernimmt ein Vierzylinder-Turbobenziner; er steuert 160 PS und 265 Nm bei.

Für den elektrischen Antrieb sorgt eine 91 PS und 304 Nm starke, in die 6-Stufen-Automatik integrierte Synchronmaschine. Zusammen beschleunigen sie den Sorento in 8,8 Sekunden von 0 auf 100; sowie maximal auf 183 km/h. Rein elektrisch schafft das PHEV 140 km/h – bis hierher ist der Plug-in-Hybrid ohne Fehl und Tadel. Elektrisch kann er uns darüber hinaus aber nicht überzeugen. Weshalb?

▶ Komfort & Fahrgefühl

Es mangelt weiterhin an elektrischer Reichweite und Ladeleistung

Weil es dem Kia Sorento Plug-in-Hybrid sowohl an Reichweite wie elektrischer Ladeleistung mangelt. Der Lithium-Ionen-Akku speichert brutto 13,8 kWh – die Batterien des Kodiaq und Tayron fassen doppelt so viel Energie. Die Batterie wiegt deshalb nur 146 Kilo, der Strom reicht aber selbst auf dem Normprüfstand nur für 55 Kilometer. Real ist eine Strecke von rund 45 Kilometern das Limit; dann springt der Verbrenner ein. Die Konkurrenz von Skoda und VW legt elektrisch ohne Nachladen die doppelte Strecke zurück.

Beim Nachladen sind die zwei ebenfalls tüchtiger. Sie laden Wechselstrom mit maximal 11, der Kia nur mit 3,3 kW. Zu Hause mag eine Ladezeit von rund 3,5 Stunden genügen, unterwegs ist das zu lange. Leider ist AC-Laden für den Sorento Plug-in-Hybrid nach wie vor ein Fremdwort – anders als für den Tayron und den Kodiaq. Das Duo zieht außerdem schwerere Hänger: mit maximal 1,8 Tonnen. Das Sorento PHEV kann höchstens eine Tonne ziehen. Bei der Fahrwerksabstimmung, insbesondere beim Federungskomfort, ziehen im der VW und der Skoda weiter davon.

Bei der Sicherheit schlägt indes wieder die Stunde des Kia Sorento Plug-in-Hybrid. Eine starke Fahrsicherheit gewährleisten: eine kräftige Bremsanlage – 34 Meter Bremsweg aus Tempo 100 – und ein ausgewogenes Fahrwerk. Passiv sind serienmäßig 7 Airbags um die Sicherheit der Insassen bemüht, vorne u.a. auch ein Mittenairbag. Bei den aktiven Assistenten bietet der Kia ab Werk deutlich mehr als die Herausforderer; z.B. auch einen Autobahnassistenten.

Kia Sorento Plug-in-Hybrid seitliche Heckansicht
© Kia
▶ Kosten

Ein stolzer Mehrpreis

Für den zusätzlichen Komfort, das großzügige Platzangebot und die umfangreiche Ausstattung verlangt Kia beim Sorento Plug-in-Hybrid einen entsprechend höheren Preis. Die Einstiegsversion startet knapp unter 60.000 Euro, was rund 6.000 Euro mehr sind als beim Sorento HEV. Im Vergleich zum Skoda Kodiaq PHEV liegt der Preis sogar etwa 10.000 Euro höher. Damit ist das Plug-in-Modell die teuerste Variante innerhalb der Sorento-Palette.

CarCoach-Fazit - Evelin Nummernschild Daumen hoch Top

Fazit

Der Sorento Plug-in-Hybrid bleibt trotz Modellpflege beim elektrischen Stehvermögen schwach. Mit rund 50 km Reichweite und 3,3 kW Ladeleistung ist er leistungsmäßig den Vollhybrid- und Diesel-Varianten unterlegen, wobei sich der Diesel besonders für schwere Anhänger eignet.

Vorteile sind das kaum eingeschränkte Kofferraumvolumen, das großzügige Platzangebot sowie das übersichtliche Cockpit und die umfangreiche Sicherheitsausstattung. Trotz seines hohen Preises ist der Sorento PHEV ein gutes SUV – vor allem für Familien und Käufer, die viel Raum, Komfort und Sicherheit suchen.

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