▶ Innenraum & Ausstattung
Laderaum fasst 10 bis 17 m³ und 0,7 bis 2,0 Tonnen Ladegut
Neben den Abmessungen heben sich bei den Ducato-Varianten naturgemäß auch die Maße des Laderaums voneinander ab. Der Kastenwagen L2 mit seinem 3,45 Meter langem Radstand kann mit den Höhen H1 und H2 kombiniert werden. Die Ausführungen L3 und L4, mit dem 4,04 Meter langen Radstand, rollen wahlweise in den Höhen H2 und H3 aus dem Werk in den Abruzzen.
Je nach Kombination fasst der Laderaum des Ducato Kastenwagens zwischen 10 und 17 m³: damit gehört er zu den geräumigsten Kleintransportern des Segments. Zusätzlich zum stattlichen Volumen hat der Laderaum auch praktische Abmessungen. Die Ladefläche ist 3,12 bzw. 3,71 oder 4,07 Meter lang. Außerdem ist sie mindestens, sprich zwischen den Radkästen, 1,42 Meter breit. Beim Renault Master sind es bspw. 1,38 Meter.
Die Maße des Laderaums und der Öffnungen haben Hand und Fuß
Maximal misst der Laderaum des Ducato Kastenwagens in der Breite sogar 1,87 Meter – da könnte man sich auch quer zur Ruhe betten. Die Höhe des Laderaums schwankt zwischen 1,66 Meter beim H1-Dach- und 2,14 Meter beim H3. Stehen wird es mit einem Nickerchen also schwieriger. Fiats Kasten regt aber ohnehin zur Arbeit an. Das Beladen mit drei bis fünf Euro-Palette ist dank der niedrigen Ladekante und der großen Türöffnungen ein Aufwärmübung.
Die seitliche Schiebetür ist je nach Bauhöhe 1,49 oder 1,76 Meter hoch – und stets 1,25 Meter breit. Die Euro-Palette kann also auch quer genommen werden. Die Hecköffnung erlaubt nämliches. Sie ist mindestens 1,52 Meter breit; sowie 1,79 oder 2,03 Meter hoch. Die Ladekante liegt dabei nur 54 Zentimeter über dem Ladeboden. Da freuen sich angesichts einer möglichen Nutzlast von 725 bis 2.000 Kilo alle Beteiligten.
Fahrerkabine: komfortablere Sitze ab Werk, hochwertige Digitalisierung gegen Aufpreis
Damit die Freude während der Fahrt lange währt, hat Fiat die Fahrerkabine aufgeräumt und überarbeitet. Das Armaturenbrett wurde mit dem Ziel einer besseren Ergonomie umgestaltet; und die Infotainment-Landschaft aufgewertet. Um in den Genuss dieser Aufwertungen zu kommen, müssen aber aufpreispflichtige Pakete installiert werden. Serienmäßig präsentiert der Ducato die Geschwindigkeit und die Drehzahl in einem analogen Kombiinstrument. Unterhalten werden wir von einem Audio-System mit einem pixeligen 5-Zoll-Display.
Mit dem “Techno Plus”-Paket zieht einerseits ein übersichtliches 7-Zoll-Digitalinstrument ein; und andererseits ein Android-basiertes Navigationssystem mit einem 10,1 Zoll großen Touchscreen. Als günstigere Alternative offeriert Fiat auch ein 7-Zoll-Infotainment. Ebenfalls Extra zu bezahlen ist beim Ducato übrigens die Klimaautomatik. Das praktische Kühlfach für eine 1,5-Liter-Flasche ist hingegen Serie; gleich wie die merklich komfortableren Sitze.