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Fiat Ducato Kastenwagen im Test

Ist sein Nutzwert kaum mit Golf aufzuwiegen?

Der Fiat Ducato – benannt nach der historischen Goldmünze Dukat – untermauert, dass echtes Gold nicht rostet. Die Grundkonstruktion der aktuellen, dritten Generation besteht seit 2006. Seither begnügt sich Fiat, das Goldstück laufend aufzupolieren. Die letzte Modellpflege gab’s Ende 2023. Sie soll das LCV technisch erheblich aufgewertet haben. Ob’s stimmt, erkunden wir mit dem Fiat Ducato KaWa; als Beisitzer fungieren VW Crafter & Co.

Fiat Ducato Kastenwagen: fahrend auf der Straße
© Fiat
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CarCoach-Schnellcheck

Fiat Ducato Kastenwagen

Stärken:

  • der Preis
  • 10 bis 17 m³ & 0,7 bis 2,0t Nutzlast
  • praktischer, vielseitiger Laderaum
  • Kabine digitaler und komfortabler
  • Diesel mit reduziertem Verbrauch

Schwächen:

  • recht unhandlich
  • Serien-Komfort- & Digitalausstattung
"Mit dem Fiat Ducato Kastenwagen sicherst Du Dir einen Kleintransporter, dessen Nutzwert tatsächlich kaum mit Gold aufzuwiegen ist."

zum CarCoach-Fazit

Fiat Ducato Kastenwagen Seitenansicht
© Fiat
▶ Karosserie & Design

Modellpflege verbessert die Aerodynamik und räumt bei den Karosserievarianten auf

Das Grundgerüst des Fiat Ducato ist eines, auf das man bauen kann. Ein Beleg dafür ist die Zeitspanne, welche die dritte Generation bereits im Einsatz ist. 20 Jahre sind auch für ein Nutzfahrzeug eine lange Zeit. Ein zweiter Beleg sind die vielen Derivate, welche sich der Ducato-Basis bedienen. Der Citroen Jumper und Peugeot Boxer bauen auf sie seit dem Start 2006. Der Opel Movano wechselte 2021 ins Ducato-Lager; der Toyota Proace Max 2024.

Äußerlich unterscheiden sie sich lediglich im Detail. Fiat hat den Ducato zuletzt 2023 umgestaltet, vornehmlich an der Front. Die Form des Kühlergrills, des Stoßfängers und der Außenspiegel wurde so verändert, dass sie weniger Luft aufwirbeln. Überarbeitet hat Fiat ferner das Logo, die Designs der Felgen sowie die Grafik der Rückleuchten.

Aufgeräumt hat man in Turin außerdem die Auswahl der Karosserievarianten. Angeboten wird der ohne Spiegel 2,05 Meter breite Kastenwagen in zwei Radständen; sowie in drei verschiedenen Längen und Höhen. In der Basis-Variante L2H1 ist er 5,41 Meter lang und 2,25 Meter hoch. In der größten Ausführung L4H3 misst er längs 6,36 und in der Höhe 2,76 Meter.

▶ Innenraum & Ausstattung

Laderaum fasst 10 bis 17 m³ und 0,7 bis 2,0 Tonnen Ladegut

Neben den Abmessungen heben sich bei den Ducato-Varianten naturgemäß auch die Maße des Laderaums voneinander ab. Der Kastenwagen L2 mit seinem 3,45 Meter langem Radstand kann mit den Höhen H1 und H2 kombiniert werden. Die Ausführungen L3 und L4, mit dem 4,04 Meter langen Radstand, rollen wahlweise in den Höhen H2 und H3 aus dem Werk in den Abruzzen.

Je nach Kombination fasst der Laderaum des Ducato Kastenwagens zwischen 10 und 17 m³: damit gehört er zu den geräumigsten Kleintransportern des Segments. Zusätzlich zum stattlichen Volumen hat der Laderaum auch praktische Abmessungen. Die Ladefläche ist 3,12 bzw. 3,71 oder 4,07 Meter lang. Außerdem ist sie mindestens, sprich zwischen den Radkästen, 1,42 Meter breit. Beim Renault Master sind es bspw. 1,38 Meter.

Die Maße des Laderaums und der Öffnungen haben Hand und Fuß

Maximal misst der Laderaum des Ducato Kastenwagens in der Breite sogar 1,87 Meter – da könnte man sich auch quer zur Ruhe betten. Die Höhe des Laderaums schwankt zwischen 1,66 Meter beim H1-Dach- und 2,14 Meter beim H3. Stehen wird es mit einem Nickerchen also schwieriger. Fiats Kasten regt aber ohnehin zur Arbeit an. Das Beladen mit drei bis fünf Euro-Palette ist dank der niedrigen Ladekante und der großen Türöffnungen ein Aufwärmübung.

Die seitliche Schiebetür ist je nach Bauhöhe 1,49 oder 1,76 Meter hoch – und stets 1,25 Meter breit. Die Euro-Palette kann also auch quer genommen werden. Die Hecköffnung erlaubt nämliches. Sie ist mindestens 1,52 Meter breit; sowie 1,79 oder 2,03 Meter hoch. Die Ladekante liegt dabei nur 54 Zentimeter über dem Ladeboden. Da freuen sich angesichts einer möglichen Nutzlast von 725 bis 2.000 Kilo alle Beteiligten.

Fahrerkabine: komfortablere Sitze ab Werk, hochwertige Digitalisierung gegen Aufpreis

Damit die Freude während der Fahrt lange währt, hat Fiat die Fahrerkabine aufgeräumt und überarbeitet. Das Armaturenbrett wurde mit dem Ziel einer besseren Ergonomie umgestaltet; und die Infotainment-Landschaft aufgewertet. Um in den Genuss dieser Aufwertungen zu kommen, müssen aber aufpreispflichtige Pakete installiert werden. Serienmäßig präsentiert der Ducato die Geschwindigkeit und die Drehzahl in einem analogen Kombiinstrument. Unterhalten werden wir von einem Audio-System mit einem pixeligen 5-Zoll-Display.

Mit dem “Techno Plus”-Paket zieht einerseits ein übersichtliches 7-Zoll-Digitalinstrument ein; und andererseits ein Android-basiertes Navigationssystem mit einem 10,1 Zoll großen Touchscreen. Als günstigere Alternative offeriert Fiat auch ein 7-Zoll-Infotainment. Ebenfalls Extra zu bezahlen ist beim Ducato übrigens die Klimaautomatik. Das praktische Kühlfach für eine 1,5-Liter-Flasche ist hingegen Serie; gleich wie die merklich komfortableren Sitze.

▶ Motor & Antrieb

Diesel mit sorgfältigerer Abgasreinigung und gesenktem Verbrauch

Nachgebessert hat Fiat außerdem bei den Antrieben des Fiat Ducato Kastenwagens. Der 2,2 Liter großer Vierzylinder-Turbodiesel wurde an die Anforderungen der “Euro 6e”-Abgasnorm angepasst. Gelungen ist das mit einer neuen Generation der “Multijet”-Common-Rail-Einspritzung und einer doppelten Abgasrückführung. Den Diesel gibt es in drei Leistungsstufen: mit 120 PS und 320 Nm sowie mit 140 und 180 PS (Energieverbrauch (kombiniert) 7,5bis 10,4 l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 198 bis 275 g/km, CO2-Klasse keine Angaben).

Bei den beiden stärkeren Dieselaggregaten variiert das Spitzendrehmoment mit dem Getriebe. Ist wie im Basisdiesel das 6-Gangschaltgetriebe am Übersetzen, leisten sie 350 bzw. 380 Nm. Schaltet und waltet der neue 8-Stufen-Wandlerautomat, kulminiert das Drehmoment bei 380 respektive 450 Nm. Mit der Leistung und mit der Größe bzw. dem Gewicht schießt selbstredend auch der Verbrauch nach oben. Im Idealfalls kommen die Selbstzünder mit knapp 8 Litern über die Runden; im ungünstigsten Fall sind es knapp 11 Liter.

▶ Komfort & Fahrgefühl

Der Fahrkomfort ist passabel – die Sicherheitsausstattung hat signifikant zugelegt

Im Vergleich mit den bisherigen Werten, hat sich der Verbrauch des modellgepflegten Fiat Ducato KaWa aber signifikant verbessert: konkret um rund 10 Prozent. Bei einer Nutzlast von 2 Tonnen und einer Anhängelast von 3 Tonnen sind 11 Liter am Ende ein mehr als akzeptabler Verbrauchswert. Den Fahr- und Federungskomfort des Ducato würden wir als passabel bezeichnen. Er hängt stark von der geladenen Last ab.

Bei der Sicherheitsausstattung hat Fiat zu guter Letzt auch nachgelegt. Einige Beispiele. Der Airbag auf der Beifahrerseite schützt ab sofort auch einen zweiten Beifahrer. Serie sind im gemopften Ducato ferner: die Rückfahrkamera, der Notbrems- sowie der Spurhalte-Assistent und die intelligente Geschwindigkeits-Regelanlage. Unhandlich ist und bleibt der große Kasten von Natur aus – dieses Naturell lässt er sich auch nicht austreiben.

▶ Kosten

Sein Preis muss nicht mit Gold aufgewogen werden

Die Preise treibt Fiat beim Ducato nach wie vor nicht in unangemessene Höhen. Das Einstiegsmodell kostet netto kaum mehr als 30.000 Euro – damit ist er bspw. um einige tausend Euro günstiger als der Renault Master; und zigtausend Euro günstiger als der VW Crafter. Interessant ist auch der Preisunterschied zum Fiat E-Ducato; er liegt im Bereich von 20.000 Euro. Anders gesagt: der Diesel wird uns bei den Nutzfahrzeugen noch eine Weile erhalten bleiben.

CarCoach Philipp Daumen hoch

Fazit

Mit dem Fiat Ducato Kastenwagen bekommst Du einen Kleintransporter mit außergewöhnlich hohem Nutzwert. Der Lieferwagen bietet je nach Variante zwischen 10 und 17 m³ Laderaum sowie 0,7 bis 2,0 Tonnen Nutzlast. Praktische Details wie die niedrige Ladekante und große Schiebe- und Heckflügeltüren erleichtern das Beladen. Die überarbeiteten Dieselmotoren arbeiten kräftiger und zugleich sparsamer. In der Fahrerkabine sorgt die Modellpflege für mehr Übersicht und Komfort, während der günstige Einstiegspreis Spielraum für individuelle Extras lässt. Konkurrenzmodelle wie der Renault Master oder der Volkswagen Crafter starten meist deutlich teurer.

Geeignet ist der Fiat Ducato Kastenwagen besonders für Handwerksbetriebe, Lieferdienste oder Unternehmen, die viel Laderaum zu einem vergleichsweise günstigen Preis benötigen.

Fiat Ducato Kastenwagen Angebote

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