VW Golf 7 Test: Bewährter Recke mit Qualitätssprung

Der neue VW Golf 7 Seite29 Millionen Kunden können sich nicht irren. Seit knapp 40 Jahren ist der Kompakte der Klassiker aus Wolfsburg und seit 1974 die Rolle eingenommen, die vorher der Käfer inne hatte. Darum ist es nicht verwunderlich, dass sich die siebte Generation äußerlich kaum von der sechsten Ausgabe unterscheidet. Der Golf soll als solcher gleich erkannt werden, ein aufregenderes Design hat er angesichts der Verkäufe nicht nötig.

Erstmals mit Zylinderabschaltung

Die Qualitäten des Bestsellers aus Wolfsburg werden deshalb auf technischer Seite weiter entwickelt. So wurde das Gewicht um bis zu 100 Kilogramm im Vergleich zum Vorgängermodell gesenkt. Zudem schalten sich beim 1.4 TSI je nach Fahrsituation zwei der vier Zylinder ab, sodass der Neue rund 14 Prozent weniger Kraftstoff benötigt. Dass beim Fahren die Zylinder Nummer zwei und drei in den vorübergehenden Ruhestand versetzt werden, geschieht so unmerklich, dass das Display über den aktuellen Zustand der Arbeit informieren muss.

Der neue VW Golf 7 hintenSo kann der 140 PS starke 1.4er ganz gemütlich im fünften Gang bei 1500 Umdrehungen dahingleiten. Dann stehen auch schon die 250 Newtonmeter bereit. Das maximale Drehmoment hält bis 3500 Umdrehungen durch. Damit schafft der Golf den Sprint innerhalb von 8,4 Sekunden und hält auf der linken Autobahnspur bis 212 km/h durch.

Optimales Fahrwerk

Unterstützt von einem äußerst gelungenen Fahrwerk zeigen der Golf dann das, was das Design nicht geschafft hat: Sportlichkeit und Emotion. Denn selbst bei schneller Kurvenfahrt agiert das Kompaktauto äußerst souverän. Die angegebenen 4,7 Liter Verbrauch auf 100 Kilometern können dann nicht gehalten. Der Fahrfreude geschuldet sind dann immer noch gute 6,7 Liter.

Noch sparsamer geht es mit dem 110 PS starken TDI BlueMotion voran, der allerdings erst zum Frühjahr 2013 auf den Markt kommt. Hier sollen 3,2 Liter Diesel reichen. Dann folgen noch eine Erdgasversion sowie ein Plug-in-Hybrid.

Aufgewerteter Innenraum

Der neue VW Golf 7 2012Den Innenraum berühren die verschiedenen Antriebsmodelle dabei nicht. Hier bleibt soweit alles beim Alten, als dass man sich in das Auto hineinsetzt und sofort jede Schalter- oder Knopffunktion versteht – so wie gehabt. Dabei gab es doch signifikante Änderungen.

Die Sitze verfügen mittlerweile über das Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken, mit dem die Modelle von Opel schon länger unterwegs sind. Der Schalthebel wurde um zwei Zentimeter verlängert und erleichtert so die Schaltvorgänge. Zudem ist der neue Golf um 5,6 Zentimeter auf 4,25 Meter gewachsen, der Radstand misst nun 2,64, ein Plus von 5,9 Zentimetern, was besonders der Kniefreiheit zu Gute kam. Die Wolfsburger haben alles getan, damit sich die Insassen im Innenraum wohl fühlen können.

Angestiegenes Kofferraumvolumen

Auch das Kofferraumvolumen stieg um 30 Liter an, 380 Liter können nun vollgepackt werden. In der Heckklappe angebracht ist Warndreieck, das man nun im Notfall nicht erst unter dem Gepäck hervorkramen muss – praktisch. Insgesamt hat der Innenraum einen Schritt in Richtung höherer Segmente gemacht.

Dazu gehört auch, dass der Golf 7 nun mit zahlreichen Fahrassistenzsystemen bestückt werden kann, die aus der Oberklasse derzeit den Weg in die unteren Segmente finden. Je nach Geldbeutel sind Spurwechselassistent, automatische Distanzregelung oder Verkehrszeichenerkennung erhältlich. Hinzu kommen noch die wunderbare Doppelkupplung oder ein Highend-Navi.

Identischer Einstiegspreis

Der neue VW Golf 7 CockpitDann können 30.000 Euro schnell erreicht werden – jedenfalls mit dem 1.4, der zu Preisen ab 22.525 Euro startet. Die Preise für den Basisbenziner 1.2 TSI mit 85 PS beginnen bei 16.975 Euro. Das ist haargenau der Einstiegspreis der sechsten Auflage, obwohl im Siebener schon das Sperrdiffenzial XDS, ein Start-Stopp-System, eine Parkbremse oder ein Reifendruck-Kontrollsystem mit an Bord sind. Und das ist wohl das Geheimnis des Golfs, der zwar fast gleich aussieht, aber viel mehr drauf hat als der Vorgänger.

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von Frank Mertens / in Kooperation mit Autogazette
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