Ssangyong Rexton W Test (2016): SUV-Unikat als Executive-Sondermodell

Allradantriebe bauen, das können sie, die Autoschmiede aus Seoul. 60 Jahre Erfahrung bürgen für Qualität, Freunde des gepflegten Vierradantriebs können das bestätigen. Und die wissen auch, dass Ssangyong-Modelle nichts für die Masse, sondern für den Kenner baut. Ein Beispiel: der Rexton W, ein SUV, das wir in der Standardausführung und in der neuen, komfortablen Sonderausstattung „Executive“ getestet haben.

Basis von Mercedes, Ausgestaltung mit Ssangyong-Note

SsangYong_Rexton_W_2016_Aussen_vorne_statischAuch wenn die Absätze von Ssangyong in Deutschland kräftig wachsen. Mit rund 3.000 verkauften Modellen pro Jahr zählen die Fahrzeuge der Südkoreaner definitiv nicht zur Massenware. Der Rexton W jedoch, er lässt sich das auf den ersten Blick nicht anmerken. Optisch präsentiert er sich als ein SUV wie viele andere: sein kubisches Design kann eben die enge Verwandtschaft mit der Mercedes M-Klasse nicht verleugnen. Die schieren Abmessungen heben das südkoreanische Crossover-Modell aber vom üblichen SUV-Einheitsbrei ab. 4,76 Meter ist er lang, der Rexton W, 1,9 Meter breit; und mit Reling 1,84 mannshohe Meter hoch. Die stattliche Maße rührt nicht zuletzt von der großzügigen Bodenfreiheit her, die mit 25 Zentimetern geradezu zum Querfeldeinabstecher einlädt (ein Q5, ein VW Tiguan oder eine BMW X3 offerieren nur um die 20). Doch dazu später mehr. Jetzt wollen wir uns dem Innenraum des Zwillingsdrachen – so die Bedeutung des koreanischen Wortes „ssangyong“ – widmen.

SsangYong_Rexton_W_2016_innen_cockpitUnd da gibt es so einiges zu entdecken. Die Verarbeitungsqualität und die Reichhaltigkeit der Ausstattung zum Beispiel stehen jener der Großserie in nichts nach. Bereits ab Werk kommt der Rexton W mit folgendem daher:

  • 7 Sitzen
  • Klimaautomatik
  • Lederlenkrad
  • einem Fahrersitz mit Lenden-Unterstützung
  • einer CD- bzw. MP3-fähiger Audioanlage samt Bluetooth-Freisprecheinrichtung

Ab der „Qaurtz“-Ausstattung verbauen die Südkoreaner beheizbare Vordersitze und einen achtfach verstellbaren Fahrersitz mit Sitzpositionsspeicher. Das Sondermodell „Executive“ garniert dieses reich bestückte Ausstattungsmenü mit weiteren automobilen Delikatessen. Z.B. einem beheizbaren Lenkrad, einer Rückfahrkamera, mit der sich das Monstrum leichter einparken lässt; und einem voll ausgestatteten Navigationssystem mit Digitalradio.

2.2 RX220 e-XDi: dieselbetriebener Einzelkämpfer

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Dazu kommen noch besonders leuchtstarke „High Intensity Discharge“-Hauptscheinwerfer und gegen Aufpreis ein elektrisches Schiebedach (1.000 Euro) bzw. eine von fünf möglichen Metallic-Lackierungen (500 Euro). Den Preisvorteil des „Executive“-Pakets beziffert Ssangyong mit 1.400 Euro. Leider offerieren die Südkoreaner aber kein Extra, das das Kofferraumvolumen von 248 bis 1.338 Litern aufstockt. Das liegt doch deutlich unter dem eines Mercedes GLC oder eines immerhin 40 Zentimeter kürzeren Seat Ateca, die 550 bis 1.600 Liter bzw. 485 bis 1.579 Liter im Heck verstauen. Zum Teil ist der Mangel freilich der serienmäßigen Siebensitzigkeit geschuldet. Mit der Entscheidung für die Sonderausstattung „Executive“ geht übrigens eine weitere Einschränkung einher: Man nimmt mit ihr auch die ohnehin nicht gerade große Entscheidungsfreiheit bei den Motoren.

SsangYong_Rexton_W_2016_technik_motor_rx200e_xdiIm Sondermodell ist der einzig verfügbare Rexton-W-Antrieb nämlich nicht ohne den zuschaltbaren Allradantrieb zu haben; außerdem wird die Kraft stets über die geschmeidige 7-Gang-Automatik übertragen, wobei das zwar teurer, aber kein Makel ist. Ersteres, sprich die Beschränkung auf den Allradantrieb, betrifft zudem auch die beiden darunter liegenden Linien „Quartz“ und „Sapphire“. In ihnen kann man den Turbodiesel – seit eh und je ein Lizenzmotor aus dem Hause Mercedes – optional jedoch an ein manuelles 6-Gang-Getriebe koppeln, was 2.400 Euro spart. Nur in der Basisausstattung „Crystal“ allerdings ist der 2.157 cm³ große, 178 PS und 400 Nm starke Vierzylinder-Diesel ausschließlich mit Heckantrieb verfügbar. Obwohl man sich damit weitere 2.000 Euro spart, wäre das des Guten zu viel: denn wenn schon Ssangyong, dann Allrad.

Rexton W: Kletterer & Freischwimmer

SsangYong_Rexton_W_2016_Aussen_hinten_dynamischWeshalb ein Rexton Allrad? Weil man den Rexton W mit dem 4WD einer seiner Stärken berauben würde. Das zwei Tonnen schwere SUV eignet sich dank der großen Bodenfreiheit und eines Böschungswinkel von 28 Grad vorne bzw. 25,5 Grad hinten perfekt zum Schlammbaden. Und dort ist der untersetzte Allradantrieb, der im Normalmodus zum Dieselsparen nur die Hinterräder antreibt, ganz in seinem Element. Im Allradmodus verteilt er feinfühlig die volle Wucht des zwischen 1.400 und 2.800 Touren anliegenden Spitzendrehmoments je nach Bedarf auch auf die Vorderräder. Dabei kann er sich stets auf die Mithilfe der beiden Hinterräder mittels verlassen, die mittels achtfach gelagerter Aufhängung montiert werden.

SsangYong_Rexton_W_2016_Aussen_vorne_statisch_hinten_fahrradtraegerAuf festem Untergrund hingegen kommt das SUV auf seinen Schraubenfedern nicht selten ins Schwimmen. Einmal gerüttelt, federt er bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag nach. Zum Glück packen die Bremsen fest zu, außerdem wachen viele Helfer mit Argusaugen über die Sicherheit (verstärkte Seitentüren, Seitenairbags, elektronische Bergabfahrhilfe, usw.). Schuldig sind wir Ihnen noch den Verbrauch, der nach Norm für die 2WD-Variante bei 6,0 Litern (179 g CO2) und für das „Executive“-Sondermodell bei 7,4 Litern liegt (194g). Im Alltag darf man mit gut eineinhalb Litern mehr rechnen, sofern man nicht einen gebremsten Anhänger mit bis zu 2,6 Tonnen zieht. Möglich ist das mit dem Rexton W jedoch.

Fazit zum SUV Rexton W

Der Ssangyong Rexton W ist ein Kauz wie man ihn sich wünscht. Er hat seine Eigenheiten, aber auch seine Stärken, nicht zuletzt im Gelände. Wer ihn in der Executive-Sonderausstattung haben will, der sollte allerdings nicht zu lange warten. Denn die Stückzahl ist auf 200 Modelle begrenzt. Auf MeinAuto.de gibt es den Rexton W ab 22.239 Euro, das sind 21,5% respektive gut 5.800 Euro unter dem Preis in der Liste. (nau)

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