Renault Scénic Test: Kästchen schmück‘ dich!

Ob Kern- oder Großfamilie, ob Baumarkt-Räumungsverkauf oder Kindergeburtstag, der Renault Scénic ist in seinen beiden Ausbaustufen jeder Alltagsherausforderung gewachsen. In welcher Konfiguration der französische Kompaktvan diese aber am elegantesten meistert, das wollen wir in unserem Test herausfinden.

Karosserie: groß oder riesig?

renault scenic test seiteAls erstes drängt sich beim Renault Scénic die Frage nach der Größe auf; oder um es im Jargon der Franzosen zu formulieren: genügt der Scénic oder muss es der Grand Scénic sein? Nun, ein Muss ist der Grand Scénic nicht – aber in den meisten Fällen ist er schlicht die besser Wahl. Doch eins nach dem anderen. Worin unterscheiden sich die beiden eigentlich? Nun, der normale Scénic misst 4,37 Meter und bietet fünf Sitzgelegenheiten, der Grand Scénic misst 20 Zentimeter mehr und kann im Fond – gegen 700 Euro Aufpreis – mit einer zweiten Sitzbank ausgestattet werden. Das Plus in der Länge sorgt logischerweise dafür, dass der Grand Scénic innen mehr Entfaltungsspielraum bietet. Für die 1.200 Euro Aufpreis gibt es zudem noch mehr Stauraum, wobei Renault schon im Basismodell nicht knausert: 555 bis 1.870 Liter Gepäck verschwinden im Heck des Scénic, womit er einen ähnlich langen Fiat 500L Living (638 bis 1.704 Liter) und einen kaum längeren Ford C-Max aussticht (471 bis 1.723 Liter). Der Grand Scénic aber, er schluckt sogar noch mehr, nämlich ganze 785 bis 2.083 Liter. Zur besseren Einordnung wollen wir auch hier kurz zur Konkurrenz schielen: der Ford Grand C-Max nimmt zwischen 475 und 1.742 Liter auf, der Opel Zafira Tourer 710 und 1.860 Liter – und selbst der VW Touran schafft mit 619 bis 1.913 Litern nicht so viel wie der große Franzose.

Der Scénic und der Grand Scénic überzeugen aber nicht nur mit dem schieren Gepäckraumvolumen, auch die Variabilität des Stauraums weiß zu glänzen. Die Sitze der Rückbank lassen sich bspw. einzeln umklappen und bei Bedarf auch ausbauen; und das ohne viel Fleiß und Schweiß. Die Bestuhlung kann aber auch im Fond belassen und mit drei Kindersitzen bestückt werden.

Apropos Bestückung: Renault liefert seinen kompakten Van in den beiden Ausstattungslinien Authentique und Limited aus; und seit geraumer Zeit leistet den beiden noch eine Sonderedition namens „Bose Edition“ Gesellschaft. Sie ist rund 3.500 Euro teurer als die Limited-Linie und bietet dafür – neben dem Bose-Soundsystem mit 8 Lautsprechern – Extras wie ein Navi oder eine Zweizonen-Klimaautomatik. Gemeinsam ist allen drei Ausstattungslinien ein gepflegter, sauber verarbeiteter und übersichtlich gestalteter Innenraum, der viel zusätzliche Staufächer und Ablagen bietet. Gegeizt wird in allen drei allerdings mit der Aus- und Rundumsicht. Bleibt die Frage: welche Ausstattungslinie soll es denn sein?

Motor & Ausstattung: ein eng verflochtenes Duo

Beantworten lässt sich diese Frage dabei erst, nachdem wir uns für einen Motor entschieden haben. Denn in der Basisausstattung „Authentique“ werkelt im Scénic nur der 110 PS starke Benziner 1.6 16V 110  und mit dem wird man – angesichts der mäßigen Fahrleistungen und des üppigen Verbrauchs – kaum glücklich (7,4 Liter NEFZ-Verbrauch). Die erste Frage ist damit schon beantwortet: Wer einen brauchbaren Motor fahren möchte, der muss mindestens zur Limited-Ausstattungslinie greifen. Für sie hat Renault zwei Vierzylinder-Turbobenziner im Programm: den 1.2 TCe 115 mit 115 PS, der den Scénic in knapp 12 Sekunden von null auf hundert beschleunigt; und den 1.4 TCe 130, der seine 130 PS nutzt, um den 1,5 Tonnen schweren Kompaktvan in rund 10 Sekunden auf Tempo 100 zu treiben. Ein großer Sparmeister ist aber keiner der beiden, obwohl beide ab Werk mit Start-Stopp-System ausgeliefert werden. 8,9 Liter gönnt sich bspw. der 1.4 TCe im Test durchschnittlich; und der 1.2 TCe braucht kaum weniger.

renault scenic test cockpitWeitaus empfehlenswerter sind in dieser Hinsicht die beiden Turbodiesel dCi 110 und dCi 130, wobei es letzteren nur in der „Bose Edition“ gibt. Der dCi 110 peitscht den Scénic – bei einem Verbrauch von rund 6 Litern – in gut 12 Sekunden von 0 auf 100 km/h und auf eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Angesichts des mäßigen Topspeeds ziehen wir jedoch den 130 dCi vor. Der bringt mit 130 PS und 320 Nm für alle Fahrsituationen – also auch für eine lange Reise auf der Autobahn – genügend Dampf mit (10,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, 195 km/h Spitze); und er verbraucht dabei kaum mehr als der kleinere Turbodiesel. Die stärkeren Diesel, die es in der Bose-Edition noch gibt, dürfen wir wegen ihres horrenden Verbrauchs hier getrost vernachlässigen.

Fazit: Der Renault Scénic bietet in erster Linie viel Platz, ja sogar sehr viel Platz. Doch der französische Kompaktvan hat durchaus noch mehr im Talon, so bspw. auch einen guten Fahrkomfort, ein gutmütiges Fahrverhalten und eine saubere Verarbeitung. Am besten gefällt er uns in Form des Renault Grand Scénic Bose Edition, der von einem dCi 130 angetrieben wird. Auf MeinAuto.de gibt es den so konfigurierten Scénic schon ab 23.004 Euro, fast 6.400 Euro bzw. gut 22% günstiger als beim Hersteller. Das Basismodell kostet ab 14.410 Euro. (nau)

Die Auswahl an günstigen Kompakt-Vans endet damit aber noch nicht. In unserem Autohaus finden Sie etwa auch den Citroen C4 Grand Picasso ab 19.745 Euro und 24% Neuwagen Rabatt, den Ford C-Max ab 12.550 Euro und 33%, den Fiat 500L Living ab 15.231 Euro und 16%; oder den Ford Tourneo Connect ab 15.323 Euro und 24% Rabatt.

Beim Autokauf können Sie dabei auch aus verschiedenen Autofinanzierungsmöglichkeiten auswählen, zum Beispiel einem Autokredit oder einem attraktiven Auto Leasing.



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