Nissan X-Trail Test: zurück vom Offroad-Abstecher

Was 2001 so markant und kantig begann, kommt Anfang Juli neu und zurecht geschliffen auf den Markt: die Rede ist vom Nissan X-Trail. In der dritten Auflage soll der einst so erfolgreiche Geländewagen nun als SUV – in modernem Blechkleid und mit neuem Innenleben – verlorene Kunden wiedergewinnen; und neue anziehen. Ob das gelingen kann? Ein Testbericht

Design: auf den Spuren des Qashqai

nissan x-trail 2014Mit seinem Stammhalter, dem 2001 debütierenden Nissan X-Trail I, hat der dritte Spross im Wesentlichen eigentlich nur noch den Namen gemeinsam. Optisch ähnelt der X-Trail III nämlich vielmehr seinem kleinen Bruder, dem erfolgreichen Nissan Qashqai. Und das ist auch kein Zufall, teilt er mit diesem doch die technische Basis. Allerdings ist der Trail um ganze 266 Millimeter – 4.643 zu 4.377 mm – länger als sein kleiner Bruder und bietet so auch all jenen eine Alternative, denen der Qashqai gefällt, aber zu klein ist. Doch so weit sind wir noch nicht, zunächst muss Nissans neues Crossover-Modell erst beweisen, dass er überhaupt das Niveau des Qashqai halten kann.

Die größere Länge und der um 60 Millimeter weitere Radstand aber sind ein gutes Pfand, das den Ingenieuren viel Raum schenkt, um auf hohem Niveau zu gestalten. Und Nissans Ingenieure wussten diesen Freiraum wohl zu nutzen, vor allem im Fond und im Heck. Auf der Rückbank nämlich offeriert der X-Trail deutlich mehr Bewegungsfreiheit als der ohnehin schon großzügige Qashqai. Wie bei diesem kann die Rückbank dabei der Länge nach um bis zu 26 Zentimeter verschoben werden.

Das variable Fondgestühl und die längeren Abmessungen wirken sich dann auch positiv auf die Vielseitigkeit des Kofferraums aus. 550 bis 1.982 Liter stehen zur Disposition, ein massiger Stauraum, der dank mehrerer Ladeböden auch einfach in überschaubare Portionen aufgeteilt werden kann. Für Kunden, die 800 Euro zusätzlich auslegen, hält der fixe Ladeboden zudem zwei weitere Sitze parat, die noch zwei Kindern Platz bieten. Sie sind im Handumdrehen aus dem Unterboden ausgeklappt, verringern den gebotenen Stauraum jedoch auf 135 Liter. Mit seinem Basis-Gepäckraum indessen ist der X-Trail ein ganz Großer, wie der Vergleich mit der Konkurrenz zeigt. Der Subaru Forester etwa nimmt 505 bis 1.564 Liter auf, der Renault Koleos 450 bis 1.380; und der Tiguan CUP zwischen 470 und 1.510 Liter.

Hochwertiges Cockpit, bemühter Diesel

Nun aber hinein ins Cockpit. Bevor wir loslegen, erleben wir allerdings noch unser zweites Déjà-vu, denn im X-Trail finden wir fast unverändert den Qashqai-Steuerraum wieder. Ausgezeichnetes aber darf sich gerne vermehren und so überzeugt des Lenkers Reich auch im Nissan X-Trail mit einer hochwertigen Verarbeitung, übersichtlichen Instrumenten, einem gestochen scharfen Touchscreen und einem ebenso ausgedachten wie einfach zu bedienenden Infotainment-System. Dass Nissan bei aller technischen Raffinesse auch an handfest-praktisches gedacht hat wie große und zahlreiche Ablagen, rundet den ausgezeichneten Eindruck ab.

nissan x-trail 2014 hintenJetzt aber ist es höchst an der Zeit, den Diesel abzuklopfen, der für den Nissan X-Trail zum Markstart erhältlich sein wird. Es ist dies der 1.6 dCi, der seine 1.598 cm³ Hubraum gerecht auf vier Zylinder verteilt und diese per Abgasturbo mit frisch gepresstem Dieselkraftstoff versorgt. Dergestalt erzeugt er bei voller Last 130 PS und 320 Nm Drehmoment, das bereits ab 1.750 Touren an der Kurbelwelle dreht. Trotz des frühen Einsetzens des maximalen Drehmoments ist der 1.6 dCi ein Spätstarter. Einmal in die Gänge gekommen spendet der Turbodiesel aber ausreichend Schub, erst bei voller Beladung oder im Angesicht deftiger Steigungen kommt der 1.6 dCi wieder kräftig ins Schnauben. Die wichtigsten Vitalwerte verraten jedoch einen grundsoliden Selbstzünder: 10,5 Sekunden für den Null-Hundert-Sprint, 188 km/h Spitzengeschwindigkeit und ein Normverbrauch von 4,9 Litern sind jedenfalls nichts, wofür sich der Diesel schämen müsste.

Der eher geruhsam und gemächlich ausgelegte Antrieb passt überdies gut zum sanft gedämpften, entspannt ausgelegten Fahrwerk. Für 2.000 Euro Aufpreis sorgt dann ein neuer Allradantrieb, der vom Fahrer selbst oder automatisch geregelt werden kann, dafür, dass der X-Trail auch stets genügend Grip findet.

Fazit: Dem neuen Nissan X-Trail ist der Umstieg vom immer kleiner werdenden Offroad-Segment in den hecktischen SUV-Markt gelungen. Ausschlaggeben dafür sind vor allem das hochwertige Cockpit, der ebenso vielseitige wie üppige Stauraum und das aufgefrischte Design. Der Diesel hätte aber ein wenig mehr Dampf vertragen, der Preis hingegen passt schon jetzt. Bei MeinAuto.de kostet der Nissan X-Trail 1.6 dCi ab 23.830 Euro, 13,25% oder umgerechnet 3.550 Euro weniger als in der Herstellerliste. (nau)

Neben dem Nissan X-Trail finden Sie auf MeinAuto.de auch viele weitere günstige Modelle anderer Hersteller, etwa den Renault Koleos ab 22.952 Euro und bis zu 21,5% Rabatt, den Subaru Forester ab 23.666 Euro (16%); und den VW Tiguan CUP ab 22.404 Euro und maximal 21,8% Rabatt.

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