Mercedes C-Klasse Test: Klasse statt Masse

mercedes c-klasse test 2014Dass die Mercedes C-Klasse puncto Qualität weder C- noch Mittelklasse ist, sondern Oberklasse, das hat sich herumgesprochen. Trotz oder gerade wegen der hohen Qualität bleiben nach der Entscheidung für die C-Klasse noch einige Fragen offen. Welche Karosserie, welche Ausstattung darf es sein? Und welcher Motor passt am besten zu den eigenen Fahrgewohnheiten? Fragen über Fragen, auf die wir in unserem Test die Antworten suchen werden.

Vier Karosserieformen: aber welche passt?

Die neue C-Klasse 205, die Mercedes seit Februar 2014 ausliefert, wird eine Karosserieform mehr zu bieten haben als die vorherige Baureihe. Derzeit allerdings gibt es erst die viertürige Stufenheck-Limousine und das zweitürige Coupé, ab September wird dann auch das T-Modell, der C-Klasse-Kombi, als Serienprodukt auf den Straßen zu bestaunen sein. Das C-Klasse-Cabrio soll dagegen erst Ende 2015 das Licht der Verkaufshäuser erblicken, weshalb wir uns hier auf die drei gewohnten Schnittmuster konzentrieren.

Alle drei Varianten sind dabei in der Länge um fast 10 Zentimeter gewachsen und haben auch beim Radstand zugelegt: beim Coupé misst er nun 2,76, bei Limousine und Kombi 2,84 Meter. Zu Gute kommt der Zuwachs vor allem den Passagieren im Fond, besonders im T-Modell und im Stufenheck, wo selbst die langen Beine hagerer Supermodells bequem Platz finden. Natürlich werden sich auch Schwiegereltern, Großtanten und andere Anverwandte über den Platzgewinn freuen.

Einen Teil des Längenwachstums bekommen auch die Gepäckabteile ab. Die Limousine verstaut jetzt 480 Liter, das Coupé 450 und das T-Modell 485 bis 1.500 Liter. Insbesondere der C-Klasse-Kombi ist aber nicht der größte Stauraum-Magier seiner Klasse: ein Skoda Superb Combi kann bspw. 603 bis 1.835 Liter im Heck verschwinden lassen. So viel wie ein Audi A4 Avant (490 bis 1.430 Liter) schafft das T-Modell aber allemal, was ihn zum Einsatz als Familien- oder Dienstfahrzeug prädestiniert.

Ausstattung: geht nicht, gibt’s nicht

mercedes c-klasse test 2014 displayDie C-Klasse setzt also weniger auf Quantität, sondern auf das Motto: Klasse statt Masse. Und nirgendwo wird das deutlicher als im Innenraum, der an Verarbeitungs- und Materialqualität nichts zu wünschen übrig lässt; so jedenfalls könnte man bei der gut bestückten Serienausstattung des Basismodells vermuten. Doch Mercedes wäre nicht Mercedes, wenn man sich mit gut zufrieden gäbe – und so bietet man seiner Kundschaft zusätzlich drei reichhaltige Ausstattungslinien – Avantgarde, Exclusive und AMG – an, die nach Lust und Laune mit verschiedenem Interieur- und Exterieur-Zubehör kombiniert werden können: von Sitz- und Stoffbezügen über allerlei Verzierungen bis hin zu unterschiedlichen Frontdesigns. Im Grunde aber reicht die Avantgarde-Linie vollkommen aus.

Neben den optischen Individualisierungs-Zubehörteilen haben die Stuttgarter für die C-Klasse auch eine ganze Armada höchst nützlicher Extras im Sortiment. Hier finden sich unter anderem kräftig leuchtende LED-Scheinwerfer für rund 1.000 Euro, eine Sitzheizung mit zusätzlicher Belüftung für die Ledersitze um 2.700 Euro, ein Parkassistent mit Front- und Heckkamera um knapp 1.600 Euro; ein Head-up-Display für rund 1.200 und ein großes Fahrassistenzpaket für knapp 2.500 Euro. Unserer Meinung nach sind vor allem die LED Scheinwerfer und das Fahrassistenzpaket ihr Geld wert.

Motoren: konventionell oder Hybrid?

Auch bei den Antrieben lässt Mercedes seine Kunden aus dem Vollen wählen. Nachgebessert haben die Stuttgarter dabei bei den Ottomotoren, die jetzt sparsamer unterwegs sind. Ein alter, seit 2012 bekannter Zeitgenosse ist der Basis-Benziner, der bei 1,6 Litern Hubraum und vier Zylindern 156 PS und 250 Nm produziert. Trotz einer Beschleunigung in 8,2 Sekunden von null auf hundert fährt sich der Einsteiger recht zäh und verführt so zu einer verbrauchsintensiven Fahrweise. Die beste Kombination aus Kraft und Sparsamkeit bietet der mittlere der drei Zweiliter-Turbobenziner, der 211 PS und 350 Nm anlegt, die C-Klasse in 6,6 Sekunden den Hunderter knacken lässt – und nach Norm trotzdem mit fünfeinhalb Litern auskommt. Seine serienmäßige Siebengang-Automatik ist ein weiteres, überzeugendes Kaufargument. Wer hingegen Spaß haben will, der wird am 333 PS starken V6-Biturbo nicht vorbei kommen.

mercedes c-klasse test 2014 motorFür den ökobewussten C-Klasse-Fahrer ist indessen der neue C 300 Bluetec Hybrid das Kraftwerk der Wahl, das einen 204 PS starken Selbstzünder mit einem 20-kW-Elektromotor kombiniert. Das für sich selbst sprechende Ergebnis dieser Ehe: 0 bis 100 km/h in 6,6 Sekunden, 244 km/h Spitze und 3,6 Liter Normverbrauch.

Die hochwertige und kultivierte Selbstzünder-Brigade hat es da schwer, kaufkräftige Argumente ins Treffen zu führen. Die Angleichung der Kraftstoffpreise und die höheren Wartungskosten machen die teuren Diesel nämlich erst jenseits der 20.000 Kilometer-Marke rentabel. Ein klarer Fall für Vielfahrer also.

Fazit: Mit der neuen C-Klasse ist Mercedes – wenig überraschend – ein besonderes hochwertiges Automobil geglückt, das in seinen vier Karosserie-Varianten und vier Ausstattungslinien selbst den exklusivsten Ansprüchen genügen wird. Bei MeinAuto.de ist die C-Klasse derzeit jedoch leider nicht verfügbar, zum Glück aber gibt es auch noch andere hochwertige Mittelklassemodelle wie den Citroen C5, der bei MeinAuto.de ab 18.321 Euro und mit bis zu 29,2% Neuwagen-Rabatt erhältlich ist. In unserem Autohaus online zu finden sind aber auch noch viele Fahrzeuge der Mittelklasse, zum Beispiel der Skoda Superb ab 18.579 Euro und 25,9% Rabatt; der Audi A4 aber 22.678 Euro und der BMW 3er ab 25.335 Euro und max. 16,1% Rabatt. (nau)

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