Fiat Panda 4×4 Test: auch kleine Bären können Klettern

Auch wenn es den Anschein hat, als würden Pandas den lieben langen Tag nur auf ihrem Allerwehrtesten sitzen und futtern: ein Panda kann klettern, und das nicht gerade schlecht. Gut Klettern kann seit den 1980ern auch der Fiat Panda, seit damals gibt es ihn nämlich mit Allradantrieb. 2012 wurde die dritte Generation des Panda 4×4 sogar zum „SUV of the Year“ gewählt. Wir haben uns angesehen, wie sich der derart gekrönte Allrad-Panda fährt.

Ein echter Gelände-Gänger

fiat panda 4x4 2015Der Fiat Panda 4×4 macht im Test dabei von Beginn an eines gleich klar: Er ist kein Möchtegern-Kraxler, der schon bei der vagen Aussicht auf einen losen, steinigen Untergrund die Pfoten streckt. Der vierbeinige Panda tut nichts dergleichen und krallt sich lustvoll in den teils lockeren, teils matschigen Untergrund – ganz im Vertrauen auf den zuschaltbaren Allradantrieb „Torque-on-demand“ und die ebenfalls zuschaltbare, elektronische Differentialsperre, die jene Räder mit Kraft versorgt, die noch genügend Traktion haben. Damit das kleine SUV beim Ritt über Stock und Stein, über sanfte Fluren und steile Abhänge nicht Gefahr läuft, zu oft mit dem Gelände in Kontakt zu kommen, hat Fiat das Fahrwerk außerdem um fast 5 Zentimeter höher gelegt. Und falls es doch einmal zu einer Berührung kommt, verhindert der Unterbodenschutz wirkungsvoll tiefe Wunden.

Übrigens: Wem die Geländetauglichkeit des herkömmlichen Panda 4×4 zu wenig ist, der sollte sich den neuen Panda 4×4 Cross genauer ansehen. Der fühlt sich im Gelände dank einer um weitere 2 Zentimeter großeren Bodenfreiheit, des Stahlblech-Unterbodenschutzes und der grob profilierter 185/65er-Reifen nämlich noch wohler. Ein hinterer Böschungswinkel von 34 anstelle von 24 Grad und eine Steigfähigkeit von bis zu 70 Prozent unterstreichen das.

Vier angetriebene Räder, zwei Motoren

fiat panda 4x4 2015 hintenZurück aber zum „normalen“ Panda 4×4 – und zurück auf festen Boden. Denn auch dort macht das winzige SUV – der Panda ist gerade einmal 3,68 Meter lang und 1,67 Meter breit – eine gute Figur, vor allem in der Stadt. Dort trumpft er mit seinem engen Wendekreis von 9,7 Metern und mit seiner schmalen Taille auf (knapp 1,90 Meter mit Spiegeln), sodass er problemlos in die engsten Parklücken passt. Nur auf der Autobahn fühlt sich der Panda 4×4 nicht wirklich zu Hause, und er teilt uns das auch lauthals mit. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob unter der zierlichen Motorhaube der 0.9 TwinAir-Turbobenziner oder der 1.3 16V Mulijet Turbodiesel werkt. Beide haben jenseits der 150 km/h ihre liebe Müh und Not, was vor allem am kurz übersetzten, ganz aufs Gelände abgestimmten Getriebe liegt, das die Drehzahlen nach oben treibt. Für alle anderen Streifzüge aber liefern die beiden Panda-Antriebe durchaus ausreichend Leistung ab. Der Vierzylinderdiesel ist dabei mit einem gemessenen Durchschnittsverbrauch von knapp über 5 Litern der sparsamere, dafür aber auch der etwas schwächere Antrieb. Mit seinen 75 PS und 190 Nm Maximaldrehmoment schafft er es, das knapp eine Tonne schweren SUV in rund 16 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen; maximal sind 159 km/h möglich.

Etwas mehr Dampf produziert hingegen der 0.9 TwinAir-Turbo. Seine 85 PS und 175 Nm Spitzendrehmoment reichen für eine Standardsprintzeit von rund elfeinhalb Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 177 km/h. Mit 4,1 Litern Normverbrauch wäre der kleine Turbobenziner nominell sogar der sparsamere Motor, im Test kamen wir allerdings auf rund fünfeinhalb Liter, also eine Spur mehr als mit dem Diesel.

Der Innenraum trägt Arbeitsmontur

fiat panda 4x4 2015 cockpitSoweit die Fahreigenschaften des Panda 4×4, jetzt noch ein paar Worte zum Innenraum. Hier verzichtet Fiat – wie seit eh und je beim Panda – auch in der dritten Generation auf überflüssigen Kleinkram und funkelnde Blenderei: von den Sitzbezügen über die Türgriffe bis hin zur Verkleidung und den Schaltern ist alles einfach und robust ausgeführt. Das ist zwar nicht unbedingt schön, aber es ist praktisch, weil wartungsextensiv. Und außerdem lenkt so nichts vom Wesentlichen ab, etwa der Tatsache, dass der Panda dank seiner 1,55 Meter Wagenhöhe viel Freiraum für die Köpfe der Insassen bereit hält; oder dem Umstand, dass das kleine SUV ein äußerst flexibler Lastenträger ist. Im Panda lassen sich nämlich nicht nur die Rücksitzlehnen umlegen (im Verhältnis 60/40), sondern auch der Beifahrersitz zu einem Tisch umklappen. Bei Bedarf kann man im Panda derart sperrige Gegenstände mit einer Länge von maximal 2 Metern transportieren; das Gesamtvolumen des Stauraums beträgt zwischen 225 und 870 Liter. Zum Vergleich: Der 12 Zentimeter längere Suzuki Splash bringt 178 bis 1.050 Liter im Kofferraum unter, der 5 Zentimeter kürzerer Kia Picanto 200 bis 870 Liter. Nur der 10 Zentimeter kürzere VW Cross up! sticht den italienischen Bären mit 251 bis 959 Litern deutlich aus.

Testfazit: Auch die dritte Generation des Fiat Panda 4×4 erweist sich als äußerst begabter Kletterer, der aber auch auf dem glatten Pflaster der Großstadt nicht so leicht ausrutscht. Bei MeinAuto.de kostet der Panda 4×4 ab 14.686 Euro, gut 17% bzw. knapp 3.000 Euro weniger als beim Händler. Mit dem 1.3 16V Multijet Diesel gibt es ihn ab 15.465 Euro, gut 17% bzw. 3.100 Euro günstiger als gelistet. (nau)

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