Audi A1 1.0 TFSI Test: drei Kolben suchen das Glück

2010 ist Audi mit dem A1 wieder ins Kleinwagengeschäft eingestiegen. Jetzt, fünf Jahre nach dem Debüt, haben die Ingolstädter den Kleinen umfangreich restauriert. Mit der Modellpflege sind ein frisches Design, moderne Multimedia-Features und neue Motoren eingezogen – und anderem zwei Dreizylinder. Drei Zylinder, fragen Sie sich: Wo kommen wir denn da hin? Wir haben uns im Test dieselbe Frage gestellt. Die Antwort gibt der Testbericht.

Basisdiesel- und Basisbenziner mit drei Zylindern

Audi A1Im Fokus unseres Tests steht dabei der neue Dreizylinder-Turbobenziner, der 1.0 TFSI mit Direkteinspritzung, vier Ventilen pro Brennkammer und zwei obenliegenden Nockenwellen. Zu Vergleichszwecken durften wir aber auch den frischen Dreizylinder-Turbodiesel 1.4 TDI kurz antesten, der per Common-Rail-Einspritzung (2000 bar) versorgt wird und gleichfalls über vier Ventile pro Zylinder bzw. zwei obenliegende Nocken-Wellen verfügt. Leistungsmäßig schenken sich die beiden Motoren dabei wenig. Der Einliter-Benziner holt aus seinen Kammern 95 PS und 160 Nm Spitzendrehmoment heraus, wobei letzteres zwischen 1.500 und 3.500 Touren anliegt. Das breite Drehmomentband führt dazu, dass das kleine Turboaggregat den A1 in den meisten Fahrsituationen ausreichend druckvoll anschiebt. Den Standardsprint erledigt es zum Beispiel in 10,9 Sekunden und auf der Autobahn muss man sich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 186 km/h nicht verkriechen. Wie für Dreizylinder typisch reagiert der 1,0 TFSI allerdings etwas verstimmt, wenn ihm kräftig Gas gegeben wird.

Der 1,4 Liter große Dreizylinderdiesel geht im Vergleich dazu um Einiges leiser zu Werke, dafür aber schiebt er vor allem im Drehzahlkeller weniger kräftig an; gerüchteweise soll der Testfahrer den Motor sogar ein, zwei Mal abgewürgt haben. Ist der 90 PS und 230 Nm starke Selbstzünder aber erst einmal auf Touren, knattert er dem Ottomotor munter hinterher: 11,4 Sekunden dauert bspw. der Sprint von 0 auf 100 km/h, 182 km/h schafft der A1 mit dem 1.4 TDI maximal. Wenig überraschend verbraucht der Diesel – trotz des um 50 Kilo höheren Gesamtgewichts (1.110 zu 1.165 kg) – signifikant weniger Treibstoff; nach Norm sind es 3,4 Liter bzw. 89 Gramm CO2. Der Benziner bringt es auf einen NEFZ-Verbrauch von 4,2 Litern und 97 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer.

Straffes Fahrwerk mit mehr Einstellungsmöglichkeiten

Im Test verbrennt der 1.0 TFSI im Schnitt um die 5,5 Liter, was vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass der A1 mit dem Ottomotor um 2.250 Euro günstiger ist als mit dem kleinen Diesel, durchaus akzeptabel ist. Wer mit dem kleinen Ingolstädter viel auf der Kurzstrecke unterwegs zu sein gedenkt, der dürfte mit dem Turbobenziner deshalb besser und günstiger fahren. Egal aber welcher Dreizylinder dem A1 Dampf macht, der Fahrer darf sich ab Werk auf eine leicht und präzise zu schaltende Fünfgang-Box freuen (Schaltfaule können die beiden Dreizylinder für 1.700 Euro mit dem feinen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe aufrüsten).

Freude scheint überhaupt eines der Hauptanliegen des modellgepflegten A1 zu sein. Dass wir hier im Grunde einen VW Polo fahren – Audi- und VW-Fans mögen uns diesen ambivalenten Seitenhieb verzeihen -, spüren wir nicht. Der A1 hat mit seinem serienmäßig sehr straff abgestimmten Dynamikfahrwerk jedenfalls weniger die automobilen Alltagsverrichtungen im Sinn als vielmehr das automobile Vergnügen. Und genau das bietet der Audi dank des äußerst agilen Handlings und der besonders feinfühlig und direkt arbeitenden elektro-mechanische Lenkung auch. Neu ist dabei, dass man die Fahrwerkseinstellung bzw. den Federungskomfort gegen einen Aufpreis von 150 Euro mit dem „Audi-drive-select“-Schalter anpassen kann. Unverändert gut sind indessen die Bremsen, die den A1, wenn es einmal brenzlig wird, aus Tempo 100 in rund 36 Meter einschleifen.

Innenraum – lebendiger, moderner, anpassungsfähiger

Audi A1 2015Und was ist sonst noch neu im neuen A1? Neu sind bspw. die drei Ausstattungslinien „A1“, „A1 design“ und „A1 sport“; neu sind zahlreiche weitere Individualisierungsmöglichkeiten; und neu gestaltet sind auch das üppige Navigationspaket (1.160 Euro) und das modernisierte Multimediasystem mit Connectivity-Paket samt WLAN-Hotspot (900 Euro). Alt ist hingegen die Einsicht, dass der A1 innen feinsäuberlich verarbeitet ist und zumindest vorne reichlich Platz bietet. Hinten dürfen wir nur dem fünftürigen Sportback ein ausreichendes Platzangebot attestieren, im Dreitürer herrscht hinten die übliche Kleinwagenknappheit. Gleiches gilt auch für das Stauraumangebot: 270 bis 920 Liter passen in den Kofferraum des A1, ob Drei- oder Fünftürer, macht hier keinen Unterschied. Damit liegt der kleine Audi im Mittelfeld der Kleinwagenklasse, etwa auf dem Niveau eines VW Polo (280 Liter) oder eines Opel Corsa (285 Liter).

Fazit: Der neue Audi A1 bietet mehr Individualisierungsmöglichkeiten und noch mehr Fahrspaß als der Vorgänger. Und mit dem 1.0 TFSI ist den Ingolstädtern auch ein flotter Einstieg in die Welt der Dreizylindermotoren gelungen. Ob der den Dreitürer oder den fünftürigen A1 Sportback antreiben soll, das finden Sie am einfachsten mit unserem Audi Konfigurator heraus. Der neue A1 1.0 TFSI kostet bei uns dabei ab 13.588 Euro, rund 3.800 Euro bzw. 23% weniger als beim Hersteller; und den A1 1.4 TDI gibt es schon ab 15.528 Euro, rund 23% respektive 4.100 Euro günstiger als gelistet.

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