24.02.2026 | Kurz vor Beginn der Reifensaison hat der ADAC 16 Sommerreifen der Dimension 225/50 R17 getestet. Das Ergebnis zeigt deutliche Leistungsunterschiede bei Fahrsicherheit, Umweltbilanz und Laufleistung.
ADAC prüft 16 Sommerreifen
Drei überzeugen, drei fallen durch
Klare Spitze, deutliche Schwächen
Drei Modelle erreichen im aktuellen Test die Gesamtnote "gut". Testsieger ist der Continental PremiumContact 7 mit der Note 1,9. Er erzielt die beste Bewertung im Bereich Fahrsicherheit und verfehlt sowohl auf trockener als auch auf nasser Fahrbahn nur knapp eine sehr gute Einzelwertung. Dahinter folgen der Pirelli Cinturato C3 (2,2) und der Goodyear EfficientGrip Performance 2 (2,3). Letzterer überzeugt zusätzlich mit einer prognostizierten Laufleistung von 57.800 Kilometern – mehr als doppelt so viel wie das Schlusslicht im Test. Der Firestone Roadhawk 2 landet mit der Gesamtnote 2,6 auf Rang vier; gute Fahrleistungen werden hier durch eine lediglich zufriedenstellende Umweltbilanz (3,0) relativiert.
Im Mittelfeld finden sich unter anderem Modelle von Falken, Bridgestone, Michelin, Maxxis, Kumho, BFGoodrich, Hankook, Vredestein und Greentrac, die insgesamt mit "befriedigend" abschneiden. Bewertet wurden neben Bremsweg und Handling auf trockener und nasser Fahrbahn auch Kriterien wie Laufleistung, Abrieb und Kraftstoffverbrauch, die in die Umweltbilanz einfließen.
Drei Reifen nicht empfehlenswert
Als „nicht empfehlenswert“ stuft der ADAC drei Produkte ein: Lassa Revolva (3,6), Leao Nova-Force Acro (3,8) und Linglong Sport Master (4,2). Sie zeigen deutliche Schwächen bei der Fahrsicherheit, teils auch bei der Umweltbewertung. Besonders auffällig ist der Linglong: Während er auf nasser Fahrbahn mit der Bestnote 1,5 die stärkste Einzelwertung im gesamten Testfeld erreicht, schneidet er auf trockener Straße mit 3,8 deutlich schlechter ab. Hinzu kommt eine prognostizierte Laufleistung von nur rund 26.000 Kilometern.
Der ADAC empfiehlt beim Reifenkauf ein ausgewogenes Produkt über alle Kriterien hinweg zu wählen. Das EU-Reifenlabel allein sei kein verlässlicher Maßstab, da selbst Reifen mit B- oder C-Bewertung bei Nässe im Praxistest Schwächen zeigen könnten. Zudem rät der Automobilclub, auf das Produktionsdatum zu achten: Die sogenannte DOT-Nummer auf der Reifenflanke gibt Auskunft über Kalenderwoche und Jahr der Herstellung. Reifen sollten idealerweise nicht älter als zwei Jahre sein, da Gummimischungen mit der Zeit aushärten und Hersteller ihre Produkte kontinuierlich weiterentwickeln.
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