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Nordische Reifen

Nordische Reifen

Sind sie besser als klassische Winterreifen?

26.01.2023 | Im Winter ist eine richtige Reifenwahl entscheidend. Doch Winterreifen ist nicht gleich Winterreifen – insbesondere “nordische Modelle” sind nicht unbedingt für die klimatischen Bedingungen in Mitteleuropa geeignet. Das zeigt ein Test des Fachmagazins Auto Straßenverkehr.

Nordische Reifen haben einen längeren Bremsweg

Die sogenannten nordischen Reifen sind konzipiert für gefrorene, vereiste Straßen und Dauerschnee. Doch in milderen Gefilden kommt ihre Stärke kaum zum Tragen. Wie Auto Straßenverkehr herausgefunden hat, schneiden nordische Reifen bei feuchten Straßen und Temperaturen oberhalb des Gefrierpunkts schlechter ab als übrige Modelle. So liegt ihr Bremspunkt bei 80 km/h rund zehn Meter weiter als bei herkömmlichen Winterreifen. Erstaunlich: Selbst Sommerreifen liefern bessere Ergebnisse ab.

Nordische Reifen sammeln Pluspunkte bei Minustemperaturen

Im Aquaplaning-Test kamen Auto mit nordischen Reifen schon bei einer Geschwindigkeit von 63 km/h ins Schwimmen; Winterreifen erst ab 85 km/h. Ihre wahre Stärke zeigten die nordischen Reifen bei eisigen Temperaturen. Bei einer Vollbremsung mit Tempo 80 betrug der Bremsweg bei einer Umgebungstemperatur von minus 15 Grad exakt 67,8 Meter – mit normalen Winterreifen kam der Wagen erst nach 79,5 Metern zum Stehen.

Da es in Deutschland normalerweise nicht dauerhaft zu solchen extremen Minusgraden kommt, ist es ratsamer, von nordischen Reifen abzusehen und stattdessen auf gebräuchliche Winter- oder Ganzjahresreifen zu setzen.

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