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Pressemitteilung

20.12.2023

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Abruptes E-Prämien-Aus

Autohersteller helfen, Elektro-Nachfragetief entgegenzuwirken

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Das plötzliche Ende der staatlichen Förderung für Elektroautos (BAFA-Prämie) hat unmittelbare Auswirkungen auf die Nachfrage nach E-Autos. Das zeigen neueste Zahlen von MeinAuto.de, Deutschlands führendem Onlineshop für Neuwagen.
Elektro-Abwärtstrend 2023
© MeinAuto.de

Nachfragen-Einbruch zeichnete sich bereits im Sommer ab

Die Bekanntgabe des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz am vergangenen Samstag (16. Dezember 2023) markierte den Höhepunkt eines kontinuierlichen Nachfragerückgangs für Elektroautos in den vergangenen Monaten. Bereits im Sommer dieses Jahres hatte MeinAuto.de prognostiziert, dass die Nachfrage aufgrund des Auslaufens der Elektro-Förderprämie für Gewerbekunden zum 1. September 2023 gefährdet sei. Mit dem vollständigen Wegfall der staatlichen BAFA-Prämie hat sich die Verunsicherung potentieller E-Auto-Kunden weiter verstärkt.

Eine aktuelle Datenanalyse von MeinAuto.de zeigt, dass die Nachfrage bereits im November 2023 um 8,2 Prozentpunkte niedriger lag als im Sommer. Im Juli 2023 entfielen noch 19 Prozent aller Anfragen auf batteriebetriebene Autos, während es vier Monate später nur noch 10,8 Prozent waren.

Ende der BAFA-Prämie markiert Tiefpunkt

Im Dezember 2023 hat sich der negative Trend weiter verschärft. Aktuell liegen die Anfragen bei nur noch 6 Prozent, was etwa dem Niveau zu Beginn des Jahres 2023 entspricht. Vor rund einem Jahr gab es einen signifikanten Rückgang, als die BAFA-Prämie zum 1. Januar 2023 stark gekürzt wurde.

Eine genaue Betrachtung der täglichen Nachfrageentwicklung im Dezember zeigt, dass unmittelbar nach dem Auslaufen der Elektro-Prämie am 18. Dezember 2023 die Nachfrage stark zurückging. Lediglich 2,6 Prozent aller Nutzer von MeinAuto.de zeigten Interesse an einem batterieelektrischen Fahrzeug. Im Vergleich dazu wurden Anfang des Monats (1. Dezember) noch zweistellige Anfragewerte verzeichnet (10,8 Prozent).

Hersteller steuern entgegen

Um diesem negativen Trend entgegenzuwirken, haben verschiedene Automobilhersteller bereits bekanntgegeben, dass sie weiterhin Förderprämien garantieren werden. Beispielsweise gewährt der Stellantis-Konzern Privatkunden den ursprünglich für 2024 vorgesehenen Umweltbonus für E-Fahrzeuge mit einer Zulassung bis zum 29. Februar 2024. Dies betrifft Modelle der Marken Opel, Fiat, Jeep, Peugeot, Citroen, DS und Abarth. Ebenso sichern Hersteller wie Volkswagen, Mercedes-Benz, Skoda, Seat, Hyundai und Kia weiterhin Elektroprämien zu.

"Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass das Auslaufen der Förderprämie für Elektroautos sich unmittelbar auf die Nachfrage auswirkt. Trotz der rückläufigen Entwicklung sind wir erfreut über die Maßnahmen der Hersteller, weiterhin Anreize für den Kauf von Elektrofahrzeugen zu schaffen. Möglicherweise gewähren diese in den kommenden Monaten auch zusätzliche Rabatte, um den Ausfall der BAFA-Prämie zu kompensieren und potenziellen E-Auto-Käufern entgegenzukommen", sagt Thomas Eichenberg, Geschäftsführer von MeinAuto.de.

Erste Auswirkungen werden bereits sichtbar. Potenzielle E-Auto-Käufer haben die Prämien-Garantien der Hersteller positiv aufgenommen und fragen bereits wieder vermehrt Elektroautos an. Die Anfragemenge lag bei MeinAuto.de am 19. Dezember 2023 bei rund 10 Prozent – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vortag, als das staatliche Prämien-Aus in Kraft trat.

Informationen zur BAFA-Prämie

Die BAFA-Prämie war eine bis zum 17. Dezember 2023 gültige staatliche Förderung für den Kauf von Elektroautos in Deutschland. Sie sollte den Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge fördern. Die Prämie setzte sich aus einem Umweltbonus und einem Herstelleranteil zusammen. Für reine Elektroautos betrug die Förderung 2023 bis zu 6.750 Euro. Ab 2024 sollte die Prämie auf maximal 4.500 Euro reduziert werden. Die vorzeitige Beendigung der BAFA-Prämie erfolgte im Rahmen von Haushaltssparmaßnahmen der Bundesregierung für das Jahr 2024.

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