05.02.2026 | Elektroautos verursachten 2025 häufig geringere Antriebskosten als Benzin- und Dieselfahrzeuge, insbesondere wenn überwiegend zu Hause geladen wurde. Das zeigt eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox.
Antriebskosten im Vergleich
Elektroautos 2025 häufig günstiger als Verbrenner
Kostenvorteil auch in kleineren Fahrzeugklassen
Bei Elektroautos der Mittel- und Oberklasse lag der durchschnittliche Stromverbrauch 2025 bei 16,86 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Auf Basis eines durchschnittlichen Haushaltsstrompreises von 34,76 Cent pro Kilowattstunde ergaben sich Kosten von 5,86 Euro pro 100 Kilometer. Hochgerechnet auf eine jährliche Fahrleistung von 12.000 Kilometern entspricht dies 703 Euro. Benziner derselben Fahrzeugklasse verursachten mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,9 Litern und einem Benzinpreis von 1,688 Euro pro Liter Kosten von rund 1.600 Euro im Jahr. Diesel-Pkw lagen mit einem Verbrauch von 5,2 Litern und einem Preis von 1,611 Euro pro Liter bei etwa 1.005 Euro. Damit waren Elektroautos gegenüber Benzinern um bis zu 56 Prozent und gegenüber Dieselmodellen um rund 30 Prozent günstiger.
Auch bei Kleinwagen und Kompaktmodellen zeigten sich niedrigere Antriebskosten für Elektroautos. Der durchschnittliche Stromverbrauch lag hier bei 15,9 Kilowattstunden pro 100 Kilometer, während Benziner im Schnitt 6 Liter und Diesel 4,8 Liter verbrauchten. In dieser Fahrzeugklasse lagen die Kosten für Elektroautos rund 45 Prozent unter denen von Benzinern und etwa 29 Prozent unter denen von Dieselfahrzeugen.
Ladesituation entscheidend für den Kostenvergleich
Deutlich geringer fiel der Kostenvorteil jedoch aus, wenn Elektroautos überwiegend an öffentlichen Ladesäulen geladen wurden. Dort lag der durchschnittliche Preis 2025 bei 52 Cent pro Kilowattstunde für Normalladung und bei 60 Cent für Schnellladung. Die Kosten beliefen sich damit auf 8,77 beziehungsweise 10,12 Euro pro 100 Kilometer, was jährlichen Ausgaben von 1.052 bis 1.214 Euro entspricht. Im Vergleich zu Benzinern verringerte sich der Preisvorteil auf 34 Prozent bei Normalladung und auf 24 Prozent bei Schnellladung. Gegenüber Diesel war das Laden an öffentlichen Schnellladesäulen teilweise sogar teurer.
Nach Angaben von Verivox laden rund 71 Prozent der Elektroauto-Besitzerinnen und -Besitzer ihr Fahrzeug überwiegend zu Hause. Entsprechend basiert der Kostenvergleich auf dem durchschnittlichen Haushaltsstrompreis. Die Preise für öffentliche Ladesäulen wurden anhand einer Erhebung des Ökostromanbieters Lichtblick ermittelt, die Kraftstoffpreise stammen vom ADAC. Die zugrunde gelegten Verbrauchswerte basieren auf WLTP-Daten der jeweils meistverkauften Modelle. Aus Sicht von Verivox hängt der finanzielle Vorteil eines Elektroautos damit maßgeblich von der individuellen Ladesituation ab.
Erfrischend elektrisierend
Sichere dir jetzt dein neues E-Auto!
Alles, was dich bewegt
Unsere Video-Ratgeber
Video-Hinweis*: Durch Anklicken der Video-Vorschaubilder und -Links werden personenbezogene Daten an youtube.com übertragen | Datenschutzhinweise
Automagazin von MeinAuto.de
Wissen auf der Überholspur
Der Erhalt der Deal-Alarm-Mail ist kostenlos und unverbindlich. Eine Abmeldung ist über den Link am Ende jeder Deal-Alarm-Mail möglich. Informationen dazu, wie deine personenbezogenen Daten verarbeitet werden, findest du in unserer Datenschutzrichtlinie.

















