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Mercedes S-Klasse aufgefrischt

Feiner Schliff für die Königsklasse

30.01.2026 | Mercedes-Benz hat seine Luxuslimousine S-Klasse umfassend überarbeitet. Mehr als fünf Jahre nach Marktstart soll das Facelift die Baureihe technisch, digital und optisch wieder näher an die Spitze der Oberklasse heranführen.

Mehr Licht, mehr Präsenz

Die S-Klasse gilt seit Jahrzehnten als technischer Taktgeber der Marke, steht aber zunehmend unter Druck durch neue Wettbewerber, SUV-Trends und den elektrischen EQS aus dem eigenen Haus. Mit dem laut Hersteller bislang größten Facelift innerhalb einer Modellgeneration reagiert Mercedes auf diese veränderten Rahmenbedingungen.

Äußerlich bleibt die Grundform der Limousine unverändert, doch zahlreiche Details wurden neu gestaltet. Auffällig sind der um rund 20 Prozent vergrößerte Kühlergrill, erstmals mit optionaler Beleuchtung, sowie ein ebenfalls beleuchteter stehender Mercedes-Stern auf der Motorhaube. Neue Digital-Light-Scheinwerfer im Doppelstern-Design sollen die Ausleuchtung um rund 40 Prozent verbessern.

Am Heck tragen neu gestaltete Rückleuchten mit Stern-Signatur zur stärkeren Wiedererkennbarkeit bei. Ergänzt wird das Exterieur durch neue Farben, Felgendesigns und optionale AMG-Pakete, die den Auftritt sportlicher akzentuieren. An der Silhouette selbst hält Mercedes bewusst fest.

Neuer Innenraum, neues Bedienkonzept

Größere Veränderungen gibt es im Innenraum. Das bisherige vertikale Zentraldisplay entfällt, stattdessen zieht ein serienmäßiger MBUX Superscreen mit querformatigem Zentral- und Beifahrerdisplay ins Cockpit ein. Das Fahrerdisplay bleibt freistehend und ist optional mit 3D-Darstellung erhältlich.

Das Lenkrad erhält überarbeitete Bedienelemente mit klassischen Wippen und einer Lautstärkewalze. Die Lüftungsdüsen wurden neu angeordnet und lassen sich erstmals elektrisch steuern. Ergänzt wird das Infotainment durch eine neue MBUX-Generation mit KI-Unterstützung, die unter anderem ChatGPT-4o, Google Gemini und Microsoft-Dienste integriert.

Beheizbarer Sicherheitsgurt

Zu den auffälligeren Neuerungen zählt ein beheizbarer Sicherheitsgurt für die Vordersitze, der sich bis auf 44 Grad erwärmen lässt. Mercedes verspricht davon nicht nur höheren Komfort, sondern auch einen besseren Sitz des Gurtes bei winterlicher Kleidung.

Im Fond bietet die S-Klasse größere Displays, abnehmbare Fernbedienungen und erstmals integrierte Videokonferenzfunktionen. Neue Materialien, zusätzliche Farbvarianten und eine lederfreie Innenraumoption erweitern die Individualisierung. Das Manufaktur-Programm erlaubt darüber hinaus mehrere hundert Kombinationen für Exterieur und Interieur.

Verbrenner bleiben, Technik wird nachgeschärft

An der Antriebsstrategie hält Mercedes fest. Die S-Klasse bleibt als Diesel, Benziner und Plug-in-Hybrid erhältlich, während der EQS weiterhin das vollelektrische Pendant darstellt. Die Leistungsspanne reicht von 313 PS im S 350 d bis zu 537 PS im S 580 mit überarbeitetem V8-Biturbo.

Alle Varianten verfügen serienmäßig über Allradantrieb, Luftfederung und 48-Volt-Mildhybridtechnik. Die Plug-in-Hybride erreichen laut WLTP bis zu 118 Kilometer elektrische Reichweite und lassen sich erstmals auch per Gleichstrom schneller laden. Der V12-Motor bleibt exklusiv dem gepanzerten S 680 Guard vorbehalten.

Fahrassistenz und neues Betriebssystem

Technische Basis des Facelifts ist das neue Mercedes-Benz Operating System MB.OS, das Infotainment, Assistenzsysteme und Antrieb vernetzt. Over-the-Air-Updates sollen viele Funktionen während der Nutzungsdauer aktuell halten.

Die Assistenzsysteme wurden weiterentwickelt, darunter Spurführung, Abstandsregelung und automatisiertes Parken. Die S-Klasse kann Parkmanöver speichern und selbstständig wiederholen, teils per Smartphone-Steuerung. Die Hardware für vollautomatisiertes Parken nach Level 4 ist bereits an Bord, die Freigabe hängt jedoch von behördlichen Zulassungen ab.

Bestellbar ist die überarbeitete S-Klasse ab heute (30. Januar 2026), der Marktstart ist für das Frühjahr vorgesehen. Der Einstiegspreis steigt auf 121.356 Euro für die Diesel-Variante S 350 d 4Matic, weitere Motorisierungen und Ausstattungen liegen teils deutlich darüber.

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