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Hyundai Ioniq 6 im Test

Limousine mit der doppelten Spannung und dem eigenwilligen Bogen auf den Punkt geliftet

2021 öffnete Hyundai mit der "Electric Global Modular Platform" (E-GMP) der Mittelklasse die Tür zur 800-Volt-Technologie: zuerst mit dem SUV Ioniq 5, danach mit der Limousine Ioniq 6. Mittlerweile ziehen andere Hersteller nach: Mercedes mit dem CLA EQ z.B. oder Audi mit dem A6 Sportback e-tron. Hat der Ioniq 6 die hohe Spannung nach wie vor am besten im Griff? Wodurch zeichnet er sich noch aus? Unser Test gibt die Antworten.

Hyundai Ioniq 6 Front: fahrend auf der Straße
© Hyundai
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CarCoach-Schnellcheck

Hyundai Ioniq 6

Stärken:

  • Leistung & Effizienz eins-a
  • max. 615 Kilometer
  • Laden in 18 Minuten
  • Preis, Ausstattung & Bedienung
  • gelungenes Fahrwerksabstimmung

Schwächen:

  • hinten wenig Kopffreiheit
  • unpraktischer Kofferraumdeckel
"Hyundai hat beim Ioniq 6 genau die richtigen Stellschrauben gedreht: spürbar bessere Qualität, herausragende Effizienz und ein eigenständiges Design."

zum CarCoach-Fazit

Hyundai Ioniq 6 Front seitlich
© Hyundai
▶ Karosserie & Design

eigenwillige Eleganz mit harmonischeren Pixel-Details

Zurzeit ist den eleganten elektrischen Mittelklasse-Limousinen eine feste, beständige Ordnung versagt – eine erfreuliche Entwicklung. Lange nutzten die Hersteller für ihre BEVs vorrangig die SUV-Bauform. Mit ihrem hohen Aufbau kann sie die Batterie im Fahrzeugboden am einfachsten kaschieren. Doch das Wissen und die Speichertechnologien entwickeln sich weiter. Mittlerweile gelingt es, die Akkus auch bei Kombis und Limousinen ohne ästhetische Zugeständnisse zu integrieren.

Der 4,85 Meter lange, 1,88 Meter breite und 1,50 Meter hohe Hyundai Ioniq 6 ist ein Paradebeispiel; weitere sind der Audi A6 Sportback e-tron, der BMW i4 bzw. i5, der Mazda 6e – und der Mercedes CLA EQ. Mit dem viertürigen Coupe der Stuttgarter hat der Hyundai die außergewöhnliche Aerodynamik gemeinsam. Trotz unterschiedlicher Formgebung kommen beide auf einen cw-Wert von 0,21; dem A6 Sportback gelingt nämliches.

Beim Ioniq 6 vertraut Hyundai auf eine bogenartige Stromlinienform. Von hinten betrachtet hätten wir die Limousine beinahe mit einem Porsche verwechselt – er möge es uns verzeihen. Der Ioniq 6 aber muss sich weder technisch noch optisch verstecken. Seit der Modellpflege 2025 wirkt das Design stimmiger und ausgereifter. Hyundai hat die Motorhaube und den Heckspoiler verlängert: wodurch beide merklich an Eleganz gewonnen haben. Auch das “Parametric Pixel”-Design ist jetzt stilsicherer umgesetzt, u.a. in Gestalt der ultra-schmalen Pixel-Tagfahrlichter.

▶ Innenraum & Ausstattung

Stattliche Größe sorgt vorne für viel Platz – das gekrümmte Dach drückt hinten auf die Kopffreiheit

Aerodynamisch und ästhetisch fährt der Ioniq 6 an der Spitze. Den Abmessungen nach reiht er sich zwischen dem BMW i4 respektive i5 ein; und in der Nähe des Audi A6 Sportback e-tron bzw. Mazda 6e. Wie aber fallen die Platzverhältnisse im Vergleich mit den Gegenspielern aus? Vorne vorzüglich, für die Beine wie die Hüften und die Köpfe.

Auf der Rückbank bleiben die Bein- und Seitenfreiheit vorzüglich – so wie es aufgrund des 2,95 Meter langen Radstandes zu erwarten war. Die Kopffreiheit im Fond erfüllt ebenfalls die Erwartungen: leider. Die stark gekrümmte Dachlinie beschränkt den Spielraum so sehr, dass es für die Köpfe schon ab einer Größe von knapp über 1,80 Metern knapp wird. Bereits beim Einsteigen heißt es auf den Scheitel achten.

Mit einem kleinen, aber feinen Frunk, einem ordentlichen Stauraumvolumen & einem Kofferraumdeckel mit kleiner Öffnung

Auch beim Packen empfiehlt es sich, den Kopf nicht auszuschalten. Der Ioniq 6 bietet ein Stauraumvolumen von 401 Litern: das geht in Ordnung. Aber. Selbst der beinahe 15 Zentimeter kürzere CLA EQ von Mercedes nimmt 405 Liter mit. Zumal hat sein Frunk mit 100 Liter beinahe das doppelte Volumen. Beim Ioniq 6 fasst der ʺFront Trunk" 45 Liter – mit Allradantrieb schrumpft er auf 15 Liter.

Bei diesem Volumen wird es selbst für die nötigsten Lade-Utensilien eng. Einen anderen Malus schreiben wird dem Hyundai und dem Mercedes an: ihren Kofferraumdeckel. Audi und BMW haben beim A6 e-tron und beim i4 mit der Heckklappe die praktischere Lösung verbaut; gleich wie der der Mazda6e. Hinter ihren größeren Öffnungen warten 502, 470 bzw. 466 Liter Stauraumvolumen.

Ausstattung und Bedienung bleiben Stärken & die Materialqualität macht sich

Damit machen wir auf das Thema Praktikabilität den Deckel drauf. Vollends überzeugen konnte uns der Hyundai Ioniq 6 zwar nicht – aber eine Limousine ist kein Kombi. Eine Mittelklasse-Limousine muss vornehmlich elegant, repräsentativ sein. Die Materialqualität des Interieurs erfüllt dieses Kriterium besser als bisher; vorrangig im Bereich der Mittelkonsole. Den Ioniq 5 hat Hyundai jedoch feiner eingerichtet; für die Limousinen von Mazda, BMW und Co gilt dasselbe.

Bei der Ausstattung und der Bedienung gehört Ioniq 6 zu den besten der Klasse. Hyundai verbaut serienmäßig eine Heizung fürs Lenkrad bzw. die Vordersitze und einen breiten, brillanten Anzeigenverbund. Er umfasst ein 12,25 Zoll großes Digitalinstrument; und einen gleichgroßen Touchscreen. Allerdings haben das die meisten Mitbewerber mittlerweile auch zu bieten. Ein eingängiges Bediensystem ist indessen rarer.

Beim Ioniq 6 verringert eine separate, zentral über der Mittelkonsole angeordnete Bedieninsel die Ablenkung: u.a. dank greifbarer Schalter und Drehregler. Sie sind eine gelungene Ergänzung der Touch- und Sprachbedienung. Was uns im Basismodell fehlt, ist eine kabellose Smartphone-Integration. Einzeln wir sie leider nicht geliefert; sondern nebst anderen Extras erst mit dem “Dynamiq”-Paket, der nächsthöheren Ausstattung – für gut 5.000 Euro extra.

Hyundai Ioniq 6 Reifen
© Hyundai
▶ Motor & Antrieb

Ob mit 151 oder 229 PS – die Effizienz ist exzellent

Das Alleinstellungsmerkmal des Ioniq 6 ist seit jeher allerdings ein anderes: der Antriebsstrang mit seiner Betriebsspannung von 800 Volt. Sie ist ihm bei der Modellpflege erhalten geblieben. Wie der Test bestätigt, bleibt der Antrieb auch das Aushängeschild (Energieverbrauch (kombiniert) 13,9 bis 16,9 kWh/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 0 g/km, CO2-Klasse A).

Die Basisversion mit einer 151 PS starken Hinterachs-Synchronmaschine übernimmt den Part des Sparmeisters. Sie verbraucht im Test um die 14 kWh – ein exzellenter Wert, der zurzeit nur vom CLA EQ unterboten wird. Aufgrund dieser Effizienz genügt dem Basisantrieb ein 53-kWh-Akku: um im Normtest 429 Kilometer zu stromern. Die zweite Antriebsoption offeriert mehr Leistung und mehr Reichweite. Dank 229 PS verkürzt sich die 0-100-Sprintzeit von 8,8 auf 7,4 Sekunden. Die Ausdauer steigt auf 614 Kilometer – aufgrund der höheren Batteriekapazität von gut 77 kWh.

Hyundai Ioniq 6 Seitenansicht
© Hyundai
▶ Komfort & Fahrgefühl

Optional mit Allradantrieb und 325 PS – immer mit viel Komfort & kurzen Ladezeiten

Der Verbrauch des Ioniq 6 steigt mit dem stärkeren Antrieb kaum; der Preis legt allerdings um rund 5.000 Euro zu. Wer Hyundais Limousine mit einem elektrischen Allradantrieb bewegen will, muss weitere 4.000 Euro drauflegen. Dafür liefern die Koreaner 325 PS, einen Sprint von 0 auf 100 in 5,1 Sekunden – und eine Reichweite von 583 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei allen drei Antrieben bei 185 km/h.

Der Verbrauch steigt jedoch auch mit dem Allradantrieb kaum. Wir brauchen im Test rund 16 kWh – die Ladeverluste sind schon eingerechnet. Der Audi A6 Sportback e-tron und der BMW i4 sind jedoch ähnlich effizient. Der Audi stromert dank der größeren Batterie aber 700 Kilometer am Stück, der CLA EQ beinahe 800. Beim DC-Laden dreht der Ioniq 6 mit maximal 350 kW auf. Diese Ladeleistung ist zwar meist nur Theorie, die Ladedauer von 18 Minuten im Alltag aber immer wieder zu schaffen.

Das Batterieheizsystem samt Vorkonditionierung leistet mittlerweile sehr gute Arbeit. Die haben Hyundais Ingenieure auch bei der Konstruktion und Abstimmung des Fahrwerks vollbracht. Die Limousine liegt neutral, kreuzstabil und ist komfortabel gefedert – künstlich fühlen sich nur die Bremsen an. Dass der Ioniq 6 bei Bedarf 1,5 Tonnen schwere Hänger ziehen kann, ist beachtlich; bei einer Limousine ist das aber eher eine lässliche Tugend.

Hyundai Ioniq 6 seitliche Heckansicht
© Hyundai
▶ Kosten

Guter Preis

Trotz der umfangreichen und zum Teil klar premiumorientierten Ausstattung setzt Hyundai beim Ioniq 6 bewusst auf ein preislich attraktives Niveau. Der Einstiegspreis liegt unter 45.000 Euro und bewegt sich damit ungefähr auf Augenhöhe mit dem Mazda 6e, der ebenfalls als elektrische Mittelklasse-Limousine positioniert ist. Im direkten Vergleich zu etablierten Premiumherstellern zeigt sich der Unterschied deutlich: Modelle wie der Mercedes CLA EQ, der BMW i4 oder der Audi A6 Sportback e-tron liegen preislich mindestens 10.000 Euro höher.

Hyundai Ioniq 9 Heckansicht Nahaufnahme
© Hyundai
Meine Meinung -  CarCoach Johannes

Fazit

Hyundai hat den Ioniq 6 bei der Modellpflege gezielt verbessert, ohne seinen eigenständigen Charakter zu verlieren. Die aufgewertete Materialqualität, die sehr gute Aerodynamik und das effiziente 800-Volt-System sorgen für hohe Reichweite, kurze Ladezeiten und viel Ruhe im Fahrbetrieb. Trotz kleiner Schwächen wie der eingeschränkten Kopffreiheit bleibt der Ioniq 6 ein besonders effizienter und stimmiger Vertreter der elektrischen Mittelklasse.

Der Ioniq 6 ist ideal für Fahrer, die Wert auf Effizienz, schnelles Laden und ein außergewöhnliches Design legen und dafür kleine Komforteinbußen im Fond akzeptieren.

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