Seat Ibiza Cupra Test: Auf die harte Tour

14.03.2013 Alle Testberichte

Der neue Seat Ibiza Cupra 2013Kleine Flitzer haben derzeit Hochkonjunktur. Der Seat Ibiza Cupra zielt vor allem auf die jüngere Käuferschar ab. Wir präsentieren einige Eindrücke in unserem Test zum sportlichen Kleinwagen aus Spanien.

In 6,9 Sekunden auf 100 km/h


Denn 132 kW/180 PS sowie 250 Newtonmeter für den gerade mal 1259 Kilogramm leichten Spanier sind mehr als nur Vorschusslorbeeren. Nur 6,9 Sekunden benötigt das sportliche Polo-Derivat, um die 100 km/h aus dem Stand zu erreichen.

Der 1.4 TSI Bi-Turbo verrichtet dabei sehr gewissenhaft seine Arbeit und auch das gut funktionierende Siebengang-DSG enttäuscht nicht. Somit wird der rechte Fuß bei jeder Möglichkeit dazu verleitet, das Gaspedal herunterzudrücken und die Geschwindigkeit wahrzunehmen. Weiter motivierend wirken das Turbopfeifen sowie der dynamisch sportliche Sound aus dem Endrohr.

Verfeinertes Fahrwerk für die Kurvenhatz


Der neue Seat Ibiza Cupra 2013 hintenPassend dazu auch das von den spanischen Ingenieuren verfeinerte Sportfahrwerk mit einer Tieferlegung um 15 Millimeter und strafferen Stoßdämpfern, die besonders den Spaß auf kurvigen Landstraßen fördern. Verbunden mit der bereits bekannten McPherson-Vorderachse und einer Verbundlenker-Hinterradaufhängung wird die Sportlichkeit sehr herausgestellt.

Und damit wird klar, welche Zielgruppe der Seat Ibiza Cupra ins Visier nimmt. Rund 42 Prozent aller Cupra-Piloten befinden sich noch unter der Grenze von 29 Jahren. Sie erfreuen sich an einer aggressiven Front mit großem Kühlergrill und LED-Tagfahrlicht, um auf dem Boulevard zu posen. Ihnen macht die Härte im puristisch gestalteten Innenraum weniger aus als den 58 Prozent der Fahrer, die diese Grenze bereits überschritten haben und sich auch mit ein wenig mehr Komfort anfreunden könnten.

Gefährliche Fahrfreude


Der neue Seat Ibiza Cupra 2013 SeiteSo sorgen dann auch das Quer-Sperrdifferenzial XDS aus dem Wolfsburger Regal sowie ein tieferer Fahrzeugschwerpunkt für ein exzellentes Kurvenverhalten und zugleich die Querfugen auf dem Asphalt für weitere Unannehmlichkeiten der älteren Semester, die den Geschwindigkeitsrausch dann lieber auf ebener und gerader Strecke auskosten sollten.

Aber auch hier kann es gefährlich werden, vor allem wenn die Autobahn per Tempolimit eingreift. Denn die 120 km/h sind schnell erreicht und noch schneller überschritten, wenn der Tacho nicht im Auge behalten wird. Dann muss die Hochleistungsbremsanlage, die serienmäßig an Bord ist, ein wenig die Arbeit übernehmen, um von späteren Fotos verschont zu bleiben.

Seat Ibiza Cupra kein Schnäppchen


Zudem wird dann doppelt das eigene Portemonnaie geschont. Denn der Fahrspaß sorgt für häufigere Besuche an der Tankstelle. Die von Seat angegebenen 5,9 Liter, die im europäischen Fahrzyklus auf der Rolle gemessen wurden, fallen der Fahrfreude zum Opfer. Und da müssen dann wohl eher die Vertreter der jüngeren Zielgruppe anfangen zu rechnen. Denn das Vergnügen Seat Ibiza Cupra beginnt erst bei 23.590 Euro. Dann ist der Kleinwagen zwar schon gut ausgestattet, aber zum Schnäppchen avanciert er damit auch nicht.

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