VW Polo Test: Der Chef im Kleinwagenring?

Der neue VW Polo V 2013Der VW Polo ist in der Klasse der Kleinwagen das, was der VW Golf in der Kompaktklasse ist: die Referenz, an der alle anderen sich ausrichten – und an der alle vorbei wollen.

Seit 2009 markiert der VW Polo V, also der 5. Spross der Polofamilie, diese Referenz. In unserem Test haben wir uns angesehen, welche Qualitäten den jüngsten Polo auszeichnen.

VW Polo – Klassen-Maßstab bei Raumgestaltung und Verarbeitung

Es war in den frühen 1990ern, da war der Testfahrer selbst stolzer Besitzer eines VW Polo. Beim Blick auf den neuen stutzt er nun allerdings, denn irgendwie hatte er den kleinen Wolfsburger kleiner in Erinnerung. Für ein Mal trügt hier aber weder der Schein noch des Testers Erinnerungsvermögen: Sowohl in der Länge wie in der Breite hat der Polo über die Jahre einige Zentimeter zugelegt, auch in der 5. Generation. In der Höhe büßte er hingegen einige Millimeter ein, wodurch er nicht nur schnittiger wirkt, sondern die Luft auch tatsächlich besser schneidet. Wie man weiß, schadet das dem Kraftstoffverbrauch nicht.

Innen hat der VW Polo durch den Zuwachs in Länge und Breite auf alle Fälle nun noch mehr Platz. Insbesondere vorne ist er für einen Kleinwagen erfreulich geräumig; auf der Rückbank geht es da, vor allem bei einem baumlangen Fahrer-/Beifahrergespann, beengter zu. Umso bequemer ist dafür der Weg dorthin, und zwar nicht nur beim Fünftürer, sondern wegen des ausgefeilten Easy-Entry-Mechanismus auch beim Dreitürer.

Der neue VW Polo V 2013 hintenMit den besten der Kleinwagenklasse messen kann sich der Polo ebenfalls in der Kategorie Packesel, finden doch 280 bis 952 Liter Gepäck im kleinen Wolfsburger Platz. Einzig die Flexibilität des Stauraums zeigt sich verbesserungsbedürftig, denn leider lässt sich die Rückbank nicht geteilt umklappen.

Auf absoluten Kleinwagen-Premiumniveau bewegen sich schließlich Bedienung und Verarbeitung des Polo. Wie man es von Volkswagen kennt, weiß die Handhabung durch ihre klare und selbsterklärende Struktur zu überzeugen; und auch hinsichtlich der Spaltmaße setzt der Polo den Kleinwagen-Maßstab.

Die einzigen Teilbereiche, in denen der Kleine aus dem Hause VW der Konkurrenz hinterher hinkt, sind die Sparten Infotainment und elektronische Fahrassistenzsysteme, bei denen etwa das mittlerweile vielfach feilgebotene Notbremssystem für die Stadt fehlt.

Motoren – von Kraftbolzen und Sparmeistern

Das Motorensortiment des VW Polo ist, wie es sich für einen Klassenprimus gehört, sowohl reichhaltig wie hochwertig. Besonders groß ist die Auswahl bei den Ottomotoren: Für den fünften Poloabkommen wurden die konventionellen 3-Zylinder-Benziner des Vorgängers überarbeitet – und neuentwickelte Vierzylinder-TSI-Aggregate mit Turbo und Direkteinspritzung eingeführt.

Der neue VW Polo V 2013 SeiteDie Aushängeschilder unter den Neulingen sind dabei der 1,4 TSI „GTI“ und der 1,4 TSI „Blue GT“. Der eine ist mit 180 PS, 250 Nm und 6,9 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h der unumstrittene Kraftmeier im Poloreich.

Der andere versteht es, die Spritzigkeit des GTI mit der Sparsamkeit eines Diesel zu vereinen: Trotz 140 PS und 250 Nm Drehmoment schluckt der Motor im Drittelmix nur 4,5 Liter Superbenzin. Den Motorenbaumeistern von VW ist dieses Kunststück vor allem dank der erstmals im Kleinformat eingesetzten Zylinderabschaltung gelungen, die zwei der vier Kolben nach Bedarf ab oder wieder zuschaltet – und das ohne es den Fahrer spüren zu lassen.

Auch im Bereich der Selbstzünder kann der geneigte Polokäufer aus einem reichen Sortiment schöpfen. Ein Motor sticht hierbei aus dem hohen Qualitätsniveau hervor: der 1,2 TDI Blue Motion. Er überzeugt wie die anderen Polo-Diesel durch eine angenehme Laufruhe und einen guten Durchzug; er kombiniert diese Vorzüge aber noch mit einem unvergleichlich niedrigen Verbrauch. 3,3 Liter verspricht VW, 3,8 Liter vermeldete die Benzinuhr bei unserem Test. Wer noch sparsamer unterwegs sein will, der muss wohl zu Fuß gehen.

Von kurzen Bremswegen und ausgewogenen Fahrwerken

Zu guter Letzt zeigt sich der Polo auch in Sachen Handling und Fahrdynamik von seiner besten Seite. Das Fahrwerk ist ausgewogen abgestimmt, sehr gut gefedert und vermittelt in Grenzsituationen dank eines sanftmütigen Untersteuerns stets ein Gefühl der Sicherheit. Dieser Art überzeugt der quirlige Volkswagen, dessen angestammtes Habitat der Ballungsraum ist, auch auf langen Strecken.

Der neue VW Polo V 2013 CockpitAufgrund seiner Fahreigenschaften, der ausgezeichneten Bremsanlage (ein Bremsweg von knapp 35 Metern aus 100 km/h) und der ausgeklügelten Sicherheitsarchitektur geht der Polo am Ende auch beim Thema Sicherheit beispielhaft voran.

Was so viel Qualität kostet, fragen Sie sich nun? Nicht die Welt, darf man antworten. Auf MeinAuto.de gibt es den VW Polo V nämlich schon ab knapp 10.900 Euro und 13,5% Neuwagenrabatt. Bald ist auch das Sondermodell Polo LIFE zu bestellen. (nau)



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