Toyota Auris Touring Sports Test: gelungenes Kombi-Debüt

Mit dem neuen Touring Sports hat die Auris-Familie nun auch einen Kombi und ist endlich komplett. Der Konkurrenz von Opel, Hyundai und Renault begegnet man damit in puncto Angebotsvielfalt auf Augenhöhe. Ob der Auris Touring Sports auch technisch und qualitativ den Kompaktklasse-Kontrahenten das Wasser reichen kann? Unser Test soll es zeigen.

Motorenvielfalt auch im Kombi

Der neue Toyota Auris Touring Sports 2013Eines hat der neue Toyota Auris Touring Sports den anderen kompakten Kombis dabei schon einmal voraus. Der TS wird auf Wunsch nicht nur konventionell, sondern auch alternativ angetrieben. Als Hybridmotor fungiert hierbei die bereits aus der Limousine bekannte Kombination eines 1,8 Liter Benzinaggregats mit vier Zylindern, 99 PS bzw. 142 Nm Drehmoment; und eines 60 kW starken Elektromotors mit 207 Nm.

Letzterer kann den Kombi alleine antreiben, doch meist greift er dem Verbrennungsmotor dann unter die Arme, wenn es diesem an Leistung fehlt. Das Zusammenspiel der beiden Motoren klappt einwandfrei, sportliche Talente entwickelt der Hybrid aber keine. Die rund 11 Sekunden für den Beschleunigungstest von 0 auf 100 km/h hören sich flinker an als sie sich anfühlen. Die Stärke des Hybrid liegt woanders, nämlich beim Verbrauch: im Schnitt braucht der Auris TS mit ihm deutlich weniger als 5 Liter – und das nicht auf dem Papier, sondern im Alltag.

Wer sich für einen Hybriden nicht erwärmen kann, für den hat Toyota noch vier Verbrennungsmotoren im Angebot. Die beiden Ottomotoren bringen es auf 99 bzw. 132 PS und 128 bzw. 160 Nm Spitzendrehmoment. Zwar verdienen auch sie sich – mit ihren 100-km/h-Sprintwerten von 13,5 bzw. 10,2 Sekunden – den Beinamen Sports nicht wirklich: sie sind aber trotzdem ein wenig spritziger als der Hybridmotor. Dafür nehmen sie sich auf 100 Kilometer aber auch rund 2 Liter mehr Kraftstoff aus dem Tank.

Der neue Toyota Auris Touring Sports 2013 hintenAgilität und Sparsamkeit gibt es dann bei den beiden Selbstzündern. Der 1.4D-4D holt aus seinen vier Zylindern per Turbolader 90 PS und 205 Nm maximales Drehmoment heraus – und beschleunigt in knapp 13 Sekunden auf Tempo 100. Der 2.0-4D produziert 124 PS und 310 Nm Maximaldrehmoment, mit denen er den Sprint auf 100 km/h in rund 10 Sekunden schafft. Insbesondere der kräftigere Diesel wirkt dabei im Drehzahlkeller munterer als der Hybrid.

Nimmt man den NEFZ-Verbrauch von 4,2 bzw. 4,4 Litern, könnten die Turbodiesel sogar hinsichtlich der Effizienz mithalten. Im Praxistest zeigt sich aber, dass man im richtigen Leben mit mindestens eineinhalb Litern mehr rechnen muss.

Agiles Fahrwerk mit Komfort

Motorenseitig ist der neue Toyota Auris Touring Sports also gut und vor allem vielseitig bestückt. Dank der feinen Abstimmung des Fahrwerks und der exakten Servolenkung überträgt sich die Leistung der Motoren auch komfortabel und agil auf die Straße. Bei der verfügbaren Sicherheitsausstattung hat Toyota allerdings gegeizt. Auch gegen Aufpreis gibt es für den TS bspw. weder ein Nothaltesystem noch einen Spurhalteassistent. Für einen Kompaktklasse-Kombi ist das ein wenig dürftig.

Großer, gut nutzbarer Stauraum

Im Inneren des Auris TS ist von dieser Knausrigkeit aber nichts mehr zu spüren. Da der Kombi denselben Radstand hat wie die Limousine teilt er mit dieser auch die Raumspender-Qualitäten. Vorne wie hinten sitzen die Insassen bequem und mit viel Bewegungsspielraum, nur für sehr lange Beine kann es auf der Rückbank eng werden.

Während der Auris TS in der Fahrgastzelle gleich viel Platz bietet wie die Limousine, zeigt er sich mit fast 30 Zentimeter mehr Gesamtlänge im Heck großzügiger. Der Vergleich der Zahlen trügt hier nicht: 530 bis 1.658 Liter Gepäck und Material passen in den TS, 360 bis 1.200 Liter in das Schrägheckmodell mit 5 Türen.

Toyota Auris Touring Sports CockpitDer Kofferraum des Auris-Kombi ist allerdings nicht nur groß, er ist auch mit zahlreichen praktischen Details gespickt. So klappen die Lehnen der Rückbank über eine Fernentriegelung um und erzeugen im Handumdrehen einen fast ebenen Ladeboden (insofern der nicht serienmäßige Einlegeboden vorhanden ist). Die Sicherung des Ladeguts erleichtern ein Gepäckrollo und ein Gepäckraumtrennnetz, das Beladen eine im Vergleich zur Limousine um fast 10 Zentimeter abgesenkte Ladekante.

Ob der Toyota Auris Touring Sports den Beinamen Touring Sports wirklich verdient, wagen wir nach unserem Test nicht zu entscheiden. Ein gelungener Kombi, der den Konkurrenten kräftig Paroli bietet, ist er aber allemal – und mit einem Preis ab 13.921 Euro ein sehr günstiger noch dazu. (nau)

Toyota Auris Touring Sports

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