Test Opel Cascada – muss Luxus seinen Preis haben?

Der neue Opel Cascada 2013 oben offenSeit Ende April 2013 steht der Opel Cascada bei den deutschen Händlern. Der Lack des jüngsten Cabrios aus dem Hause Opel ist also noch fast so frisch wie der Fahrtwind, der uns bei unserem Test belebend durchs Haupthaar strich. Was wir während unserer Fahrt sonst noch erlebt und entdeckt haben? Ein Testbericht.

Flinke Faltkunst

Stattlich, ja mondän – das ist unser erster Eindruck vom Opel Cascada. Den beeindruckenden Auftritt verdankt das neue, zweitürige Cabrio aus Rüsselsheim einerseits der langgestreckten Form (Länge 4,7 Meter) – und andererseits feinen Designdetails wie der unter dem Namen Power Dome kursierenden Erhöhung in der Motorhaube, dem tiefliegenden Kühlergrill oder der Chromspange, die die Fahrgastzelle säumt.

Der neue Opel Cascada 2013 Dach oeffnenDa uns der Wettergott aber bei diesem Cabrio-Test einmal mit strahlendem Sonnenschein bedacht hat, wollen wir uns nicht lange in optischen Details verlieren, sondern gleich loslegen. Unser erster Griff gilt dem Knopf, mit dem sich das Stoffverdeck des Cascada zusammenfalten lässt. Diese für ein Cabrio essentielle Übung erledig der Opel nicht nur bei angezogener Handbremse, sondern bis zu einem Tempo von 50 km/h makellos. In 17 Sekunden ist das Faltdach im Verdeckkasten verschwunden, wobei der Vorgang auch über eine Fernbedienung gesteuert werden kann.

Während sich das winter- und waschstraßenfeste Polyestervlies in seinen Ruheraum zurückzieht, halten wir beim Blick durch die Windschutzscheibe vor dem Losfahren aber noch einmal inne: irgendetwas stört. Der Störenfried ist auch gleich ausgemacht – es ist der breit und quer vor unseren Augen liegende obere Balken des Scheibenrahmens.

Der neue Opel Cascada 2013 vorneKein Problem, denken wir uns, schieben wir den bequemst gepolsterten Sitz einfach in eine tiefere Position. Doch selbst als wir die unterste Stellung erreicht haben, reicht der Balken immer noch in den oberen Rand unseres Blickfelds. Fahrer über 190 cm Körperlänge müssen mit dieser leichten Einschränkung demnach einfach leben, alle anderen können diesen visuellen Makel getrost aus den Augen verlieren – und das Sein im vor dem Fahrtwind bestens geschützten Cockpit genießen.

Fein verarbeitet

Der Fahrerstand ist nämlich wie der gesamte Innenraum des viersitzigen Cabriolets hochwertig verarbeitet. Das gilt für die Ziernähte der optionalen Lederflächen ebenso wie für die glänzenden Blenden und die Chromapplikationen. Dass da und dort eine nicht unterschäumte Kunststofffläche zum Vorschein kommt, tut dem exklusiven Ambiente des Innenraums keinen Abbruch. Wenn überhaupt, dann wird die wohlige Atmosphäre im Cascada von der Mittelkonsole gestört, die unserer Meinung nach völlig überladen ist. Aber es mag Menschen geben, die mit so vielen Knöpfen etwas anfangen können.

Apropos Überladung: Der Laderaum ist für ein Mittelklasse-Cabriolet mit 380 bzw. 280 (bei offenem Verdeck) Litern Fassungsvermögen durchaus ausreichend bemessen. Der Nachteil ist, dass durch den vergleichsweise großen Kofferraum das Heck etwas unübersichtlich wird.

Gelassen Flanieren

NDer neue Opel Cascada 2013 hintenach den Betrachtungen zum Wert des Kofferraum ist es dann endlich so weit – wir starten durch, um mit offenem Verdeck den herrlichen Frühsommertag zu genießen. Der Cascada scheint für derlei Vorhaben geradezu prädestiniert: denn das serienmäßige Sportfahrwerk ist alles andere als sportlich-steif abgestimmt und hält Fahrbahnunebenheiten souverän von den Insassen fern. So können wir gelassen, ja beinahe schwerelos durch die Landschaft gleiten.

Trotz der komfortablen Federung versteht es der Cascada aber, die Aufforderung zu einem raschen Richtungswechsel präzise umzusetzen. Möglich wird das durch die aus Opels OPC-Modellen bekannte „HiPer-Strut“-Vorderachskonstruktion, deren Achsschenkel aus zwei Elementen – der Verbindung von Querlenker und Federbein bzw. dem drehbar gelagerten Radträger – bestehen.

Gediegen angetrieben

Des übertriebenen sportlichen Ehrgeizes sind auch die Antriebe des Opel Cascada nicht verdächtig. In unserem Testwagen sorgte der stärkste der drei verfügbaren Benziner, der 1.6 Turbo Ecoflex mit 170 PS und 260 Nm Spitzendrehmoment, für den nötigen Vortrieb.

Der Vierzylinder hievt das 1,7 Tonnen schwere Cabrio in 9,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und kann diesem den ein oder anderen flotten Zwischensprint entlocken. Dabei will der Benziner allerdings hoch gedreht werden, was dann aber den Normverbrauch von 6,3 Litern in unerreichbare Ferne rücken lässt.

Der neue Opel Cascada 2013 obenDie Qualitäten dieses Ottomotors liegen – wie die der beiden kleinen Benzinerbrüder, dem 1.4 Turbo mit 120 und dem 1.4 Turbo Ecoflex mit 140 PS – eindeutig im beschwingten Cruisen, also genau dort, wo sie sich die meisten Cabrio-Fahrer wünschen.

Und einen weiteren Wunsch vieler „Oben-ohne“-Fans kann der Cascada erfüllen: nämlich den nach einem niedrigen Preis. Bei MeinAuto.de gibt es das Opel Cabrio schon ab 22.436 Euro. (nau)

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