Suzuki SX4 S-Cross: Spagat zwischen Alt und Jung

Das Durchschnittsalter des Suzuki SX4 lag bei rund 54 Jahren. Mit dem SX4 S-Cross haben die Japaner den Nachfolger komplett verändert, um auch jüngere Autofahrer zum kompakten Crossover zu locken.

Der Namenszusatz ist letztendlich nur das Sahnehäubchen der Veränderungen. Der signifikanteste Unterschied geschah bei der Länge, die gleich um 15 Zentimeter zunahm. Mit nunmehr 4,30 Metern kletterte der SX4 S-Cross nun ein Segment höher und ist nun in der kompakten Klasse präsent. Und auch bei der Karosserie wurde Hand angelegt. Die Kanten des Vorgängers wurden gerundet – aus einem kleinen SUV erwuchs ein kompakter Crossover, der besser in die aktuelle Zeit hineinpasst.

Cw-Wert drastisch gesunken

Um den derzeitigen Stamm aber nicht vollständig zu verlieren, verzichteten die Designer darauf, Kühlergrill und Scheinwerfer dem Trend anzupassen. Anstatt beide Elemente auf schmal zu trimmen, bleiben sie recht groß und nehmen den Rundungen der Karosserie die Sportlichkeit, sodass auch der S-Cross eine recht biedere Front erhielt. Dass der Neue dabei doch sportlicher und windschnittiger auftritt, ist kaum zu erkennen. Der S-Cross ist im Vergleich zum alten SX4 niedriger in der Höhe ausgefallen. Dabei wurde der Cw-Wert von 0,40 drastisch auf 0,33 gesenkt.

Viel Platz im Innenraum

Auch beim Interieur setzt sich der Spagat zwischen Alt und Jung fort. Die Instrumente und die Anmutung wurde wesentlich moderner gestaltet, doch nicht modern genug, um nicht die ein oder anderen zu vergrätzen. Zudem fehlen dem SX4 S-Cross IT-Lösungen wie Apps, die bei anderen Herstellern zumindest als Option geordert werden können. Wer darauf verzichten kann, kann sich auch im SX4 S-Cross wohl fühlen. Denn Knöpfe und Instrumente sind übersichtlich angebracht und können intuitiv bedient werden. Die Sitze sind bequem und geben zugleich den nötigen Seitenhalt. Dank des Längenzuwachses brauchen auch groß gewachsene Personen auf den hinteren Sitzen keine Ängste um ihre Beine haben. Und auch die Kopffreiheit ist trotz der Absenkung noch voll und ganz gegeben.

Die Zunahme der Länge kommt zudem dem Kofferraumvolumen zugute. Können im SX4 lediglich 270 Liter verstaut werden, sind es im S-Cross schon sehr gute 430 Liter, die auf 1269 Liter erweitert werden können.

Weiterhin zwei Motoren im Angebot

Unverändert bleibt das Motorenangebot. Jeweils ein Benziner und ein Diesel mit je 88 kW/120 PS stehen im Angebot, beide wurden natürlich überarbeitet und auf sparsam getrimmt. So soll sich der Ottomotor mit 5,4 Litern auf 100 Kilometern begnügen. Auch wenn das maximale Drehmoment von 156 Newtonmetern erst bei 4400 Umdrehungen anliegt und der Suzuki deshalb hohe Drehzahlen benötigt, wird der alltägliche Verbrauch nicht sehr viel höher sein, da der SX4 S-Cross mit gerade einmal 1160 Kilogramm ein Leichtgewicht ist. Ein sportliches Highlight wird der Fronttriebler aber nicht setzen. Doch elf Sekunden für den Sprint sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h reichen völlig aus.

Dynamischer geht es mit Selbstzünder voran, der für 2200 Euro Aufpreis im Schaufenster steht. Das weiterhin vom ehemaligen Kooperationspartner Fiat gelieferte Aggregat erhält seine maximale Kraft von 320 Newtonmetern schon bei 1750 Umdrehungen. Trotz des Mehrgewichtes von 200 Kilogramm im Vergleich zum Benziner fließen beim Diesel nur 4,2 Liter durch die Schläuche.

Richtig Crossover geht es ab, wenn der 1700 Euro teure Allradantrieb geordert wird, was auf bisher 50 Prozent der Kunden zutraf. Der so genannte Allgrip kann dabei auf vier verschiedene Fahrmodi zurückgreifen und für jeden Untergrund die passende Lösung anbieten. Und nur mit Allradantrieb hat die „4“ beim SX4 ihre Bestimmung. Das „S“ steht übrigens für den Hersteller, das „X“ für Crossover.

Alter SX4 bleibt als „Classic“ im Programm

Einen Spagat vollzieht Suzuki auch bei der Preisgestaltung. Da der S-Cross im Segment höher gewandert ist, müssen sich die Kunden auch mit höheren Preisen anfreunden. Bei 19.400 Euro startet der S-Cross, ist dann aber auch schon gut ausgestattet. Klimaanlage, Stopp-Start-System, Berganfahrhilfe oder elektrische Fensterheber sind dann bereits an Bord. Die höchste Ausstattungsvariante Comfort+ mit Navi oder großem Panorama-Glasdach, das geöffnet einige Cabrio-Gefühle im Innenraum verströmt, kostet mindestens 25.090 Euro.

Wem diese Preise nicht zusagen, kann auch weiterhin auf den alten SX4 zurückgreifen, der als Classic-Variante angeboten wird. Und wer gar nicht auf das Modell, aber die Marke steht, sollte Geduld zeigen. Suzuki hat angekündigt, bis 2016 pro Jahr ein völlig neues Fahrzeug im A-, B- und SUV-Segment in den Markt einzuführen – für Jung und Alt. Wenn Sie ein neues Auto kaufen möchten, dann können Sie bei MeinAuto.de Preise vergleichen und das gewünschte Modell kostenlos konfigurieren.

von Thomas Flehmer / in Kooperation mit Automagazin Autogazette
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