Ford Fiesta ST Test: Auf zur Kurvenjagd

Kleine Flitzer mit mehr als 150 PS haben derzeit wieder Hochkonjunktur. Ford kann mit dem Fiesta ST in diesem Segment nicht nur über den Preis punkten.

Ford Fiesta ST ab 19.990 Euro

Denn im Vergleich mit dem VW Polo GTI mit seinem 1.4 TSI und 180 PS für 22.925 Euro oder den Opel Corsa OPC mit 192 PS für 24.265 Euro ist der kleine Sportliche aus Köln mit einem Einstiegspreis von 19.990 Euro geradezu ein Schnäppchen.

Der neue Ford Fiesta ST 2013Dann stehen mit dem 1.6 Liter großen EcoBoost-Motor 182 PS und ein Drehmoment von 240 Newtonmetern, die zwischen 1600 und 5000 Kurbelwellenumdrehungen anliegen, zur Verfügung. Durch das breite Drehzahlband erübrigt sich häufiges Schalten, doch gerade das macht im Fiesta ST sehr viel Freude. Zum einen saust der Schalthebel schnell durch die Gassen, zum anderen avanciert der Vierzylinder dann zu einem richtigen Energiebündel.

In 6,9 Sekunden auf Tempo 100 km/h

Ein leichter Tipp auf das in Alu gehaltene Gaspedal und der Rücken macht Bekanntschaft mit den Sportsitzen. Innerhalb von 6,9 Sekunden erreicht der ST aus dem Stand Tempo 100 und überrascht viele Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn, wenn mit bis zu 220 km/h der Überholvorgang von statten geht.

Doch das Revier des sportlichen Fiesta ist die Landstraße. Dank einer direkten Lenkung macht die Kurvenjagd doppelt Freude. Das traditionell gute Fahrwerk von Ford wurde für den sportlichen Fiesta extra straff gehalten, sodass der Untergrund gespürt wird – aber nichts anderes wird von einem kleinen Sportler erwartet.

5,9 Liter Verbrauch als theoretischer Wert

Erwarten kann man dagegen nicht, dass die angegebenen 5,9 Liter auch nur entfernt dem realen Verbrauch entsprechen. Sicher, wer im Windschatten mit 120 km/h über die Autobahn fährt, wird diesen Schnitt wahrscheinlich sogar unterbieten können. Der fährt dann aber keinen Fiesta ST. Denn der kleine Kölner fordert stets auf, das Gaspedal herunter zu drücken und somit den Verbrauch in der Nähe des zweistelligen Bereichs anzusiedeln. Immerhin gibt sich der Fiesta dabei mit 20 Prozent weniger Kraftstoff zufrieden als sein Vorgänger.

Ford Fiesta ST hintenEntschädigt werden Fahrer und Beifahrer mit einem schönen sportlichen Klang, der dem Doppelendrohr-Auspuff entschlüpft und den optischen Auftritt akustisch untermalt. Denn der Kühlergrill in Wabenoptik sowie die leicht nach hinten aufsteigenden Seitenlinie und der zum Glück dezente Dachkantenspoiler gehen auf Distanz zum normalen Fiesta und dokumentieren so den sportlichen Anspruch.

Programmierbarer Zweitschlüssel

Auch der Innenraum mit den Recaro-Sportsitzen und dem 1000 Euro teuren Leder-Sport-Paket ist auf sportlich getrimmt. Dabei sehen die Sitze nicht nur sportlich aus, sondern sind auch straff ausgefallen, ohne dabei den nötigen Komfort zu vergessen. Man kann auch längere Fahrten darin verbringen.

Weiteren Komfort bringen Klimaanlage sowie das Audio-System mit Ford Sync und Notrufsystem als auch das empfehlenswerte MyKey-System. Damit kann der Zweitschlüssel sowohl mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung versehen und auch die ESP-Deaktivierung gesperrt werden. Denn nicht nur der Vater der Familie erfreut sich an dem kleinen Flitzer, sondern auch der Filius, der vielleicht gerade den Führerschein erlangt hat und nun auch mal seine Fahrkünste ausprobieren möchte.

Frank Mertens

 



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