Ordnung in der Werkstatt: Lernen von den Profis

Wo teils dutzende Kfz-Mechaniker arbeiten, wo es hunderte, ja tausende Einzelwerkzeuge und (hoffentlich) ähnlich viele Kunden gibt, ist Ordnung vonnöten, sonst leidet die Arbeitseffektivität sehr schnell. Doch so wenig es den Hobbyschrauber tangiert, was in den Profiwerkstätten abläuft: Von dieser Ordnungsliebe kann man sich sehr vieles für die eigene Werkstatt abschauen. Auf den folgenden Zeilen zeigen wir deshalb an vier Punkten, wie es die Profis machen und geben Tipps fürs Umlegen auf das hobbymäßige Schrauben.

Das tägliche Werkzeug

werkstatt-auto-schraubendreher-werkzeugDer Knarrenkasten samt Nüssen. Die Sammlung an diversen Maul-, Ring- und gekröpften Ringschlüsseln, Schraubendreher, Hämmer, Zangen und Co. In einer Werkstatt sieht es in den allermeisten Fällen so aus, dass jeder einzelne Mechaniker viel persönliches Werkzeug hat, das er alleine nutzt.

Das führt natürlich dazu, dass es mehrere, gleiche Sätze von Werkzeug gibt. Und darunter fällt alles, was nicht für die Allgemeinheit vorgesehen ist, etwa teure Spezialwerkzeuge (doch dazu später mehr).

Beim Hobbyschrauber lagern diese Stücke meist entweder in einer normalen Werkzeugkiste oder aber hängen sauber angeordnet an einer Werkzeugwand. Allerdings hat beides Nachteile:

  • Die Werkzeugkiste ist, je voller sie ist, umso schwerer. Gleichsam ist sie jedoch nicht so groß, dass man darin von Übersichtlichkeit sprechen könnte.
  • Die Werkzeugwand hingegen zwingt einen, immer wieder zwischen Auto und dieser zu pendeln – wenn man gerade unter dem aufgebockten Wagen liegt und merkt, dass man was vergessen hat, kann das den Arbeitsrhythmus ziemlich stören.

Bei den Profis sieht es so aus: Da kommt vielfach ein seit Jahrzehnten bekannter Klassiker, der sogenannte „Assistent“ zum Einsatz. Der hat vier Ebenen, von denen drei in einzelne Fächer unterteilt sind. Darin ist nicht nur ungleich mehr Platz als in einer normalen Werkzeugkiste, der „Assistent“ hat auch Räder. Allerdings hat er einen (teuren) Nachteil: Neu kostet er je nach Anbieter mindestens 500 Euro – leer, versteht sich. Und selbst in gebrauchtem Zustand auf eBay zahlt man oft immer noch den Gegenwert eines Satzes Winterreifen.

Solche Preise kann man nun entweder zahlen – es ist ja eine einmalige Ausgabe – oder sich mit Holz und Säge ein solches Werkzeug-Gefährt selbst bauen (Tipps auf selbst.de). Bloß haben sollte man einen solchen Werkzeugwagen in jedem Fall, weil er die Arbeit enorm erleichtert. Und: Falls man mit mehreren eine Schrauberhalle gemietet hat, sollte man sich ein Graviergerät anschaffen und in all seine Werkzeuge seine Initialen gravieren, um Verwechslungen zu vermeiden.

Die Räder

reifen-raeder-autoWenn im Frühjahr und Herbst die Reifen-Wechselsaison ansteht, wird in vielen Werkstätten streckenweise über mehrere Wochen nichts anders gemacht als den ganzen Tag lang Räder ab- und wieder an zu montieren (hier finden Sie Informationen zum Reifenwechsel). Und natürlich erwarten viele Kunden, dass die abmontieren Reifen eingelagert werden. Doch das hat Probleme der ganz eigenen Art: Bei den wenigsten Werkstätten funktioniert das per Computer, da gibt es ein Reifenlager, wo die Türme aus Gummi, Stahl und Alu dicht an dicht gestapelt sind. Werden sie gebraucht, muss man suchen. Um da kein Chaos aufkommen zu lassen, sind viele Werkstätten mittlerweile dazu übergegangen, die Räder mit speziellen Kennzetteln zu versehen (wie von labelfox.de). Darauf steht die Laufrichtung ebenso wie der Montagepunkt der Reifen (vorne rechts, hinten links usw.) und natürlich der Kundenname sowie das Kennzeichen.

Nun wird man es als Hobbyschrauber natürlich meist nicht mit solchen Räderbergen zu tun haben. Allerdings: Schon durch die Tatsache, dass „man sich damit auskennt“, werden dennoch zumindest diverse Familienmitglieder an einen herantreten und darum bitten, dass man auch ihnen die Räder wechselt. Und sofern man den nötigen Platz hat, wird man über diese Tour meist auch (semi-)freiwillig zum Reifenlageristen. Schon das ist Grund genug, es den Werkstätten gleichzutun. Besagte Etiketten kann man sich auch selbst bestellen und dann mit PC und Drucker selbst erstellen (auf etikettenversand.de finden Sie spezielle Etiketten, die auf Reifen haften). Mit Kreide oder Fettstift braucht (und sollte) man auch als Hobbyschrauber heute nicht mehr arbeiten.

Die Druckluft

druckluft-werkstatt-autoWo so viele Schlagschrauber, Luftprüfgeräte und natürlich auch Hebebühnen Druckluft benötigen, haben die meisten Werkstätten irgendwo in einem abgelegenen Raum außerhalb der eigentlichen Werkstatt einen richtig großen, leistungsfähigen Druckluftkompressor, der über Rohrleitungen die einzelnen Arbeitsplätze versorgt. Meist gibt es dann an der Hebebühne ein Koppelstück, in das man einfach nur den Druckluftschlauch einklinken muss. Alles schön aufgeräumt, keine Stolperfallen.

Als Hobbyschrauber begnügt man sich indes meist mit einem portablen Kompressor – dessen Leistung ist für einen Arbeitsplatz auch völlig ausreichend. Aber auch diese Kompressoren können nervtötend laut sein, wenn sie direkt neben einem arbeiten. Doch auch das kann man sich bei den Profis abgucken:

  1. Man baut sich aus MDF- oder OSB-Platten eine Kiste, die man über den Kompressor stülpt. Darin bohrt man ausreichend große Löcher für die Luftzu- und -abfuhr und beklebt die Box innen mit Schaumstoffbahnen.
  2. Kompressor samt Box stellt man in eine weit vom Arbeitsort gelegene Ecke der Hobbywerkstatt.
  3. In die Deckenträger dreht man eine ausreichende Anzahl geschlossene Schraubhaken, die groß genug sind, um Druckluftschlauch samt Kupplungen durchzufädeln. Dann führt man einen langen Schlauch vom Kompressor durch diese Öffnungen bis an den Arbeitsplatz und justiert alles so, dass der Anschluss über Kopfhöhe hängt. Und wenn man Druckluft braucht, steckt man auch dort einfach seinen kurzen Schlauch ein und hat keine Schlauch-Stolperfallen mehr am Boden.

Die Spezialwerkzeuge

Es gibt genügend Werkzeuge, die hat man zwar, aber braucht sie nicht regelmäßig. Darunter auch vieles, was in die Kategorie „Präzisionswerkzeug“ fällt, etwa Drehmomentschlüssel oder auch Messwerkzeuge. In den meisten Werkstätten liegen die an einem zentralen Ort, wo die Mechaniker sich zwar bedienen können, wohin die Tools aber nach Gebrauch auch wieder zurückgebracht werden.

Auch das sollte man kopieren: Mittels eines verschließbaren Blech- oder Holzschranks, egal ob stehend oder an der Wand hängend. Dort sortiert man alles ein, was teures Geld gekostet hat, aber nicht so regelmäßig benötigt wird, dass es im Werkzeugwagen „leben“ muss.

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