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Automatik oder manuelle Schaltung: Welcher Typ bist Du?

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen automatische Getriebe träge und teuer waren. Inzwischen gibt es sowohl für Automatik- als auch Handschaltung gute Gründe. MeinAuto.de wirft einen Blick hinter die (Schalt-)Kulissen. Welcher Schalttyp bist Du?

Getriebe

© Pixabay

Automatikgetriebe sind auf der Überholspur

Früher war die klassische Handschaltung das Maß aller Dinge. Das lag vor allem daran, dass automatische Getriebe zäh waren und deutlich mehr Benzin verbrauchten. Dadurch waren Autos mit Handschaltung nicht nur deutlich agiler, sondern auch in fast allen Belangen günstiger.

Inzwischen hat sich der Entwicklungsstand von Automatikgetrieben signifikant verbessert – und in der Folge steigt die Beliebtheit von Automatikfahrzeugen Jahr für Jahr. Mittlerweile liegen Schalt- und Automatikgetriebe im weltweiten Vergleich gleichauf. Dabei sind die regionalen Unterschiede aber nach wie vor groß: Während in Europa rund 70 Prozent der Menschen auf die klassische Handschaltung setzen, bevorzugen in den Vereinigten Staaten nur ca. 8 Prozent aller Autofahrer klassische Schaltgetriebe. Auch in Deutschland geht der Trend klar in Richtung Automatik: Während der Anteil der Schaltgetriebe im Jahr 2010 noch bei 73 Prozent lag, waren es im Jahr 2018 nur noch 52 Prozent.

Automatik-Schaltung

© Pixabay

Fahren mit Automatik ist entspannter und wartungsärmer

Kommen wir gleich zum größten Vorteil, wenn Du Dich für ein Automatikgetriebe entscheidest: Lästige Gangwechsel gehören der Vergangenheit an. Vor allem im dichten Stadtverkehr oder bei Staus auf der Autobahn kannst Du Dich entspannt zurücklehnen – häufiges Kuppeln und Schalten bleibt Dir erspart. Hinzu kommt, dass automatische Getriebe weniger wartungsintensiv und verschleißanfällig sind. Die höheren Kosten für die Anschaffung eines Autos mit Automatikgetriebe werden dadurch im Laufe der Zeit kompensiert.

Die vermeintlichen Nachteile, die Automatikgetrieben häufig nachgesagt werden, gehören (bei den meisten Getriebetypen) längst der Vergangenheit an: Moderne Automatikgetriebe sind alles andere als träge, sondern schalten inzwischen meist schneller als es manuell überhaupt möglich ist. Auch der Benzinverbrauch ist bei modernen Automatikgetrieben nicht mehr höher. Ältere Automatikfahrzeuge können dagegen durchaus gemächlicher schalten und etwas mehr Benzin verbrauchen.

Gangschaltung

© Pexels

Handschaltung bietet puren Fahrspaß und mehr Kontrolle

Wenn Du Dich für ein Fahrzeug mit manueller Schaltung entscheidest, profitierst Du nicht nur von günstigeren Anschaffungspreisen, sondern vor allem von puristischem Fahrspaß und maximaler Kontrolle: Du entscheidest über jeden Gangwechsel und somit auch darüber, wie hoch- oder niedrigtourig Du fahren willst. Vor allem eine sportliche Fahrweise ist für viele Autofahrer untrennbar mit einer manuellen Gangschaltung verbunden. Insofern sprechen vor allem der Wirkungsgrad und die Fahrleistungen für ein Auto mit Schaltgetriebe.

Ob man einem Handschalter eine unkomfortable Bedienung nachsagen kann, ist indes eine Frage der Perspektive: Erfahrene Autofahrer wissen, wie sehr das Wechseln der Gänge in Fleisch und Blut übergeht. Beim manuellen Schalten verschmilzt man förmlich mit seinem Fahrzeug. Stressig kann das Schalten allenfalls im dichten Verkehr werden.

Auto Cockpit

© Pixabay

Automatik ist nicht gleich Automatik

Werfen wir noch einen Blick auf die verschiedenen Automatikgetriebe. Vor allem in den letzten Jahren hat sich bei Automatikgetrieben einiges getan. Mittlerweile gibt es verschiedene Arten von Automatikgetrieben, von denen vier Typen am gängigsten sind:

  1. Bei der Wandlerautomatik handelt es sich um das klassische, meistverbreitete Automatikgetriebe. Bei dieser Getriebeart verbindet der Drehmomentwandler den Motor mit dem Getriebe. Eine Wandlerautomatik ist etwas teurer und benötigt relativ viel Platz, bietet aber einen hohen Fahrkomfort – vor allem mit sanften Schaltvorgängen.
  2. Das Doppelkupplungsgetriebe ist vor allem in Europa weit verbreitet und zeichnet sich durch zwei automatisierte Teilgetriebe mit jeweils eigener Kupplung aus. Das Doppelkupplungsgetriebe – meist bekannt als DSG, DKG oder PDK – zeichnet sich durch eine gute Beschleunigung ohne Zugkraftunterbrechung aus, ist aber wie die Wandlerautomatik relativ teuer.
  3. Das CVT-Getriebe (Continuously Variable Transmission) verfügt über einen kontinuierlich variablen Übersetzungsbereich und verzichtet somit auf Schaltvorgänge. Diese Getriebeart erfreut sich vor allem in Nordamerika einer großen Beliebtheit und ist in Europa nur wenig verbreitet. CVT-Getriebe bieten vor allem eine ruckfreie Beschleunigung und eine geringe Geräuschkulisse bei gemäßigtem Fahren.
  4. Automatisierte Schaltgetriebe sind im Grunde nichts anderes als klassische Schaltgetriebe, bei denen das Kuppeln und Schalten automatisiert vonstatten geht. Diese Getriebeart ist preiswert und spritsparend – nicht zuletzt aufgrund optimaler Schaltpunkte. Wenn Du Dich für ein automatisiertes Schaltgetriebe entscheidest, musst Du aber lange Schaltpausen und Zugkraftunterbrechungen in Kauf nehmen.

Fazit: Eine Frage der Perspektive

Was ist besser: Automatik oder Handschaltung? Wie so oft ist die Beantwortung dieser Frage abhängig vom Fahrprofil und individuellen Anforderungen. In puncto Kosten geben sich die Getriebearten heute nicht mehr viel. Wenn Du es vor allem komfortabel magst, dürfte sich ein Automatikgetriebe empfehlen. Wenn Du hingegen Wert auf puristisches Fahren legst und die Gangwechsel Deines Fahrzeugs – im wahrsten Sinne des Wortes – am liebsten selbst in der Hand hast, dürfte ein manuelles Getriebe für Dich in Betracht kommen.

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